Trinkwasser

Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins, so heißt es. Dann leben wir, die wir so gern gegen allerlei protestieren, wie im Paradies. Im Unterschied zu den rund 2,2 Milliarden Menschen, die keinen ständigen Zugang zu sauberem Wasser haben. Wir leisten uns den Luxus, das Wasser, das in unsere Wohnungen fließt, mit aufwendigen Verfahren stets auf T.-Niveau zu halten. Dabei verbrauchen wir von diesem T. 36 % zur Körperpflege, 27 % in der Toilette, 18 % für Wäsche und Geschirr und nur 4 %  als Lebensmittel. Aber neben T. auch minderwertigeres Brauchwasser in unsere Wohnungen fließen zu lassen, was ökonomisch sowie ökologisch sinnvoll und für Neubauten auch möglich wäre, wagt man nicht, weil das unsere Gesundheit ruinieren würde, da wir für die ordentlich getrennte Verwendung von T. und Brauchwasser zu dumm sind (vgl. Grundbedürfnisse, Intelligenz, Wasser).

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