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Archiv der Kategorie: J
Jugend
Wer seiner oder seinem Geliebten die viel bewunderte J. und Attraktivität auf ewig erhalten will, braucht sie oder ihn nur rechtzeitig zu verlassen – auf Nimmerwiedersehen. Nebeneffekt: Das macht auch die eigene Attraktivität ewig (vgl. Jugendlichkeit, Relativität, Veraltet).
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Jugendlichkeit
Ein modernes, von den Medien absichtsvoll unterstütztes Vorurteil ist, J. sei etwas Positives. In Wahrheit ist J. die bloße Möglichkeit, ein ernstzunehmender Mensch zu werden; dagegen ist die Erfahrung des Alters eine Wirklichkeit. Leuten, die ihre J. überbetonen, sollte man … Weiterlesen
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Jugendlichkeitswahn
Was bei Lehrern anfing, die sich den Schulkindern anbiederten, indem sie sich spätpubertär gaben, hat in Mode und Sport bereits zu mancher Kindesmisshandlung geführt. Jetzt hat der J. den Literaturbetrieb erreicht. Jung, jünger am jüngsten sind literarische Kriterien geworden. Dabei … Weiterlesen
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Jugendstil
Beim Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert aufgekommene Kunstrichtung mit der Betonung floraler oder geometrischer Elemente, die ein neues Lebensgefühl ausdrückte: Natürlichkeit im Denken und Handeln, in der Kleidung und im Wohnen (von Germanenkult, Reformkost und Wandervogelbewegung bis zur Freikörperkultur … Weiterlesen
Jung
J. sein heißt heute, modische Ansprüche zu haben, was das Styling der diversen unvermeidlichen Prothesen betrifft, geschmäcklerisch vor allem bei Zahnersatz, Brille, Haarteil, Auto, Rückenstütze, Gesundheitsmatratze, Fernsehsessel, Hörgerät und Luftpolsterschuh, und sich noch sehr zu langweilen beim Warten auf die … Weiterlesen
Jungbrunnen
Das Prinzip „Aus Alt mach Neu“ durch ein Bad im J. verwirklichen zu können, ist einer der atavistischen Wunschträume der Menschheit. Im Unterschied zu den atavistischen Wunschträumen Sieben-Meilen-Stiefel (Flugzeug), Allgegenwärtigsein (Fernsehen), Allwissendsein (Computer) und Esel-Streck-Dich (Sozialstaat) zeichnet sich für den … Weiterlesen
Jungfrauengeburt
Soll Jesus passiert sein. In vielen Kulturen gibt es für einzelne Spitzentypen die Vorstellung einer Geburt ohne vorhergehende geschlechtliche Zeugung, als ob die was Schlechtes wäre. So bei den Pharaonen angenommen, auch bei Buddha sowie Dionysos, bei der Pallas Athene … Weiterlesen
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Der Computer Doktor in Mannheim