Archiv der Kategorie: W

Waffenproduzent

Illustration: Klaus Päkel, Neunkirchen-Seelscheid

Illustration: Klaus Päkel, Neunkirchen-Seelscheid

Der W. ist ebenso unverzichtbar für die Grundversorgung der Menschheit wie der Literaturproduzent und doch sein genaues Gegenteil: Kriegt dieser extrem viel Geld und einen schlechten Ruf, so kriegt jener einen guten Ruf und extrem wenig Geld (vgl. Autor, Grundbedürfnisse).

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Wahndelikt

Wahndelikt ist, was im Wahn getan und deshalb kein Delikt ist. Aber – da erwürgt ein in Deutschland lebender muslimischer Gastarbeiter seine 16jährige Tochter, die einen nichtmuslimischen Freund hat, um seine Familie von der Schande zu reinigen, wie es Sitte und Tradition von ihm verlangen. So hat er es daheim gelernt. Deshalb ist der Vater überzeugt, keinen Mord begangen zu haben, und wundert sich sehr, dass er dennoch verurteilt wird. Das fehlende Unrechtsbewusstsein konnte ihn nicht vor dem Kerker bewahren, weil man von ihm erwarten konnte, dass er nicht nur die Gesetze seiner alten Heimat kennt und respektiert, sondern erst recht die der neuen. Das zeigt: Die bei uns lebenden Ausländer benötigen nicht nur Sprachunterricht, es fehlt ebenso an Unterweisung in Rechtskunde. Auch deshalb sind sie in unseren Gefängnissen weit überproportional vertreten. Also eine neue Chance für unsere vielen arbeitslosen Juristen, speziell auch für unterbeschäftigte Anwälte (vgl. Ausländerfeindlichkeit).

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Wahrheit

Selbst Leute, die noch nie von Epiktet (50 – ca. 125) gehört haben und von seinem Ausspruch, dass es nicht darauf ankommt, wie die Dinge sind, sondern wie sie gesehen werden, sind seine gelehrigen Schüler und damit erfolgreich. Epiktet geht es mit dieser W. so wie Gossen mit seiner und mir mit meiner: Sie wird nicht besonders geschätzt, weil sie scheinbar auf der Hand liegt (vgl. Binsenweisheit, Gossen, Ich).

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Wahrheitsliebe

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Wer von Priestern, Philosophen oder Politikern die Wahrheit zu hören verlangt, macht sich mit seiner W. nur lächerlich. Liegt doch auf der Hand, dass die einen uns so wenig mit der Wahrheit dienen wollen, wie die anderen es können und die dritten es dürfen (vgl. Astabsägen, Beruf, Kompetenz, Lippenbekenntnis, Postfaktisch).

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Währungsstabilität

Bis zur Jahrtausendwende war die Stabilität der Deutschen Mark (DM) der Stolz der Bundesrepublik Deutschland. Und die Deutsche Bundesbank war der Garant dafür. Doch weil deren Unabhängigkeit den Politikern Fesseln anlegte, hatten die nichts Besseres zu tun als sie zu entmachten und durch eine Europäische Zentralbank zu ersetzen, die sich von den Regierungen manipulieren lässt (vgl. Euro, Politiker, Schuldenmacherei).

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Wasser

Illustration: Jochen Böttcher, Klein Schmölen bei Dömitz

Illustration: Jochen Böttcher, Klein Schmölen bei Dömitz

Chemisch eine Verbindung von zwei Atomen Wasserstoff mit einem Atom Sauerstoff. In der Natur aber mit einigen hundert weiteren Ingredienzien „angereichert“. Das W. ist unser wichtigstes Grundnahrungsmittel und Reservoir für diverse Lebensmittel. Dennoch behandeln wir die Meere, Seen und Flüsse als Abfallgruben für alles. Was wohl nur damit zu erklären ist, dass der Mensch zu mehr als 90 % aus W. besteht – auch im Kopf (vgl. Ignoranz, Umweltverschmutzung).

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Wehrpflicht

Sich modern gebende Staaten ziehen die Wehrpflicht einer Berufsarmee vor, weil man sich einbildet, der Bürger in Uniform habe ein höheres Ethos als der Berufssoldat. Doch brauchen sie bei besonders gefährlichen Einsätzen Freiwillige. Und erst recht brauchen sie Wehrdienstverweigerer, weil sie sonst keine billigen Arbeitskräfte für die sozialen Dienste finden (vgl. Absurdität, Profi, Söldner).

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Weib

Die andere Variante des Menschen, von der Natur her als Alternative zum Mann definiert durch das Fehlen des Penis. Um ihn doch zu bekommen, ist die Frau auf die Überbetonung des Busens verfallen, obwohl das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun hat und beides auch nicht sinnvoll zusammengebracht werden kann. Ein Mann, der den Frauen den Busen neidet, hat es leichter. Er braucht nur viele hormongefüllte Brathähnchen zu essen, dann wächst er ihm ganz schnell (vgl. Brüste, Geschlecht, Neid).

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Weichbild

Wenn in alten Texten vom W. der Stadt die Rede ist, geht es nicht um die Vedute, also das Bild der Stadt. Und es sagt das auch nichts über die Korpulenz der Bewohner oder die schlechten Augen des Betrachters. Weich kommt vom lateinischen vicius=Ort, und Bild kommt von dem altdeutschen Begriff Bill=Recht (wie in Unbill oder in billig). Gemeint ist also das Gebiet, auf dem die Rechtsordnung der Stadt gilt. Also ein Wort, das nur noch für den passiven Wortschatz wichtig ist, nicht mehr für den aktiven (Vgl. Bedeutungswandel, Etymologie, Vedutenmalerei).

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Weihnachten

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

In den sog. christlichen Ländern das schönste Fest für Kinder und Kaufleute, in allen anderen Ländern für die Transportunternehmer, Bettenvermieter und Gastronomen. Wer nach dem Warum fragt, erfährt: W. ist der Höhepunkt des Jahres, das kurz danach endet. Was aber nichts ändert, weil gleich das nächste beginnt (vgl. Gewohnheit, Religion).

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Weihnachtsbaum

Erst haben die christlichen Kirchen ihn vereinnahmt, dann die Koofmichs. Manch einen bringt es auf die Palme, dass für den einen wie den anderen Kult jedes Jahr so viele junge Tannen und Fichten abgeholzt werden. Dabei ist es mit ihnen wie mit Soldaten und Hähnchen: Man zieht sie nur für den frühen Tod auf (vgl. Sinn, Wehrpflicht).

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Welthilfssprache

Gut gemeint, aber falsch. Weil dabei Sprache als bloßes Verständigungsmittel gesehen wird. Mittlerweile gibt es an die 1000 nicht gewachsene, sondern künstlich konstruierte Sprachen, die der Vereinfachung der weltweiten Kommunikation dienen sollen. Erfolg: Es hat sich eine eigene Wissenschaft entwickelt, die Plansprachenwissenschaft oder Interlinguistik. Relativ bekannt als W. wurden z. B. Volapük, Interlingua, Mondial und Ido. Als Verkehrssprache zu einer gewissen Bedeutung herangewachsen ist aber nur das 1887 von dem polnischen Augenarzt L. L. Zamenhof geschaffene Esperanto, das weltweit von über einer Million Esperantisten gesprochen und geschrieben wird (vgl. Lingua franca, Sektierertum, Sprache, Verdrängungswettbewerb).

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Weltpolizist

Illustration: Vangelis Pavlidis, Rhodos

Illustration: Vangelis Pavlidis, Rhodos

Die jahrtausendelangen Kämpfe zwischen den Völkern der Erde haben immer wieder einen Wunsch aufkommen lassen: Ein W. muß her! Doch jetzt, da die USA sich in der Uniform der NATO anschicken, diesen Job zu übernehmen, geht das Gejaule weltweit los: “Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.” “Wieso gerade die Amerikaner?” “Die sollten sich lieber um ihren eigenen Dreck kümmern!” “Die denken dabei doch nur an ihren Vorteil.” – Alles nur dummes Gerede. Denn erstens hat sich das Recht immer und überall erst entwickelt, nachdem ein starker Mann in einer Region gewaltsam für Ruhe und Ordnung gesorgt hatte (“Gewalt geht vor Recht”, zeitlich gesehen), zweitens sind die Amerikaner heute die stärkste Militärmacht der Welt, können sich also gegen andere durchsetzen, drittens darf auch ein Polizist dreckige Fingernägel haben, und viertens darf er an sein Einkommen und seine Karriere denken und im übrigen manch einem Mitbürger zutiefst unsympathisch sein, – wenn er sich nur nicht allzu dumm und tollpatschig anstellen würde bei seiner Arbeit (vgl. Amerikaner, Nothilfe).

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Weltreligionen

Der statistische Vergleich des Zustands von 2010 mit dem von 1990 zeigt: Gerade noch ein knappes Drittel der Weltbevölkerung ist christlich, aber fast schon ein Viertel ist muslimisch, immer noch sind annähernd vierzehn Prozent hinduistisch, doch nur noch weniger als sieben Prozent buddhistisch und nur noch nullkommazwei Prozent jüdisch. Eine stark steigende Tendenz zeigt die bereits auf elfeinhalb Prozent angewachsene Gruppe der Religionslosen. Gratulation, doch die immer wieder geforderte Religionsfreiheit, richtig verstanden als die Freiheit der Menschen von religiöser Bevormundung, sieht anders aus (vgl. Aufklärung, Fundamentalismus, Religion, Religionsfreiheit).

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Weltwunder

Im Altertum galten die folgenden sieben Bau- und Kunstwerke als Weltwunder: Die ägyptischen Pyramiden, die Hängenden Gärten von Babylon, der Tempel der Artemis zu Ephesus, das Kultbild des Olympischen Zeus von Phidias, das Mausoleum von Halikarnassos, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm auf der Insel Pharos. Bis auf das älteste, die Pyramiden, sind sie alle längst verschwunden. Und Dutzende von achten Weltwundern hat man kreiert. Vergebens. Heute wundert man sich nicht mehr, schon gar nicht bewundert man. Die bedeutendsten Werke unserer Zeit sind uns nur noch Fragezeichen (vgl. Atomenergie, Computer, Digitalisierung, Gentechnologie, Spaceshuttle).

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Werbetexter

Moderne US-Autoren geben an, als W. gearbeitet zu haben. Nachfolger von Frank Wedekind, der für Maggi getextet hat, und Charles Dickens, der für Schuhcreme gedichtet hat, und mir – für Dutzende Firmen und Produkte. Damit wird eine viel zu lange verachtete Arbeit endlich akzeptiert und sogar zum Aushängeschild. War mir doch schon immer fraglich, wie ein Dichter ohne den Werbetext als Hohe Schule der Genauigkeit im Ausdruck auskommen kann – und ohne diese Straße, auf der das Geld liegt (vgl. Dichter, Sprache, Werbung).

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Werbung

Illustration: Vangelis Pavlidis, Rhodos

Illustration: Vangelis Pavlidis, Rhodos

Für manche Menschenbeglücker ist W. ein rotes Tuch. Dabei gehört W. zur Marktwirtschaft wie das Wasser zum Händewaschen. Wer das eine gut findet, muss auch das andere gut finden. Denn nur selten ist der völlige Verzicht erfolgversprechend, andererseits ist der übermäßige Einsatz noch keine Garantie für einen Erfolg. Die W. verdankt den Künsten so viel, wie die Künstler der W. verdanken. Was dazu führt, dass die Werbung oft besser ist als das beworbene Produkt und sogar als das redaktionelle Umfeld, in das sie eingebettet ist wie die Made in den Speck (vgl. Dummheit, Kommerz, Reklame, Werbetexter)

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Wermutstropfen

Ein W., der einem ins Weinglas fällt, macht noch den besten Jahrgang bitter. Eine Umschreibung für die Tatsache, dass jeder Freude ein bisschen Leid beigemengt ist. Die gelegentlich zu hörende Verballhornung zu Wehmutstropfen macht aus der guten alten Lebenserfahrung eine Sentimentalität (vgl. Volksmund, Weisheit, Wissen).

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Werte

Früher kämpfte man für Führer, Volk und Vaterland, heute kämpft man für die W., die als das Tafelsilber der Gesellschaft gesehen werden. Dass diese W. meist mit den speziellen Interessen irgendwelcher Gesellschaftsgruppen verwechselt werden, ist zwar verständlich, nimmt der Begeisterung für sie aber einiges an Glaubwürdigkeit (vgl. Demokratie, Freiheit, Marktwirtschaft, Wertewandel).

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Wertegemeinschaft

Europa wird von seinen Politikern gern als W. bezeichnet, weil in Europa der Wert des Menschen und die Menschenrechte Tradition haben. Und kein Mensch stellt das in Frage. Dabei haben wir Deutschen diese Tradition gebrochen mit der Judenvernichtung, wie die Engländer mit der Verseuchung des chinesischen Volkes mit Opium, die Belgier mit der grausamen Versklavung der Kongolesen, die Holländer mit der Ausbeutung ihrer Untertanen in den Kolonien Südostasiens, die Franzosen mit der rabiaten Befriedung der Nordafrikaner, die Italiener mit der gewaltsamen Unterdrückung der Abessinier, die Spanier mit der Ausrottung ganzer Völkerschaften in Lateinamerika und so weiter. Wir haben in Europa also viel mehr gemeinsam als nur die hehren Werte (vgl. Europa, Geständnis, Werte).

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Wertewandel

Im antiken Griechenland, unserer ehemaligen Leitkultur, galt: Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Im heutigen Griechenland gilt: Lautstärke ist das Maß aller Dinge – und das Muss, nämlich Lautstärke in jeglicher Form der Unterhaltung und erst recht im Straßenverkehr sowie im Protest, wenn es darum geht, das genießerische Leben zu verteidigen, den aktuellen Hauptwert (vgl. Leitkultur, Musik, Verallgemeinerung, Werte).

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Wetter

Das Wetter ist das Lieblingsthema von Leuten, die nichts zu sagen wissen, weil man dazu sagen kann, was man will – es ändert doch nichts. Konsequenterweise sind die W.-Berichte zu den wichtigsten Sendungen aller Fernsehanstalten geworden, billig zu produzieren und vom Publikum so dankbar angenommen wie die Kuhscheiße von der Kuhweide (vgl. Fernsehen, Rentnerlustbarkeit, Verblödung, Zukunft).

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Wetter, schlechtes

Die Küchenphilosophie sagt: Es gibt kein schl. W., es gibt nur schlechte Bekleidung. Bei allem Respekt für diese aus der Praxis statt schaumgeborene Philosophie, es wäre das sehr schade. Birgt das schl. W. doch eine wunderbare Bestätigung des Prinzips Hoffnung in sich, nämlich die Gewissheit, dass es besser wird (vgl. Hoffnung, Volksmund, Wetter).

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Widmung

Wenn ein Autor für einen Leser eine Widmung in sein Buch schreibt, eröffnet er damit ein Lotteriespiel, das erst nach Jahrzehnten ein Antiquar entscheidet. Je nachdem, wie bekannt der Name des Autors geworden ist, aus welchen Gründen auch immer, hebt der Antiquar in seinem Katalog den Preis an mit dem Hinweis “Mit Autorenwidmung” oder er senkt den Preis mit dem Hinweis “Vorsatzblatt beschrieben” (vgl. Nachruhm, Relativität, Sachbeschädigung).

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Wiedergeburt

Wo Armut oder ein gnadenloses Kastensystem die Perspektivlosigkeit zum Lebensinhalt macht, wie in Indien, muss man Verständnis für die naive Vorstellung einer W. haben. Bei unsereinem jedoch neigt unsereiner dazu, über diese Vorstellung nur den Kopf zu schütteln – allerdings bloß vor dem Tod (vgl. Einbildung, Glauben, Hoffnung, Substitut).

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