Der Autor

und seine Bücher

Petr Simak:  Walter Laufenberg, Tempera auf Leinwand, 2017

Petr Simak:
Walter Laufenberg, Tempera auf Leinwand, 2017

Der Schriftsteller, Literatur- und Filmkritiker sowie Blogger Walter Laufenberg ist der absolut unabhängige Beobachter seiner Zeit. Weil er Abstand hält vom Lifestyle-Krampf und allem, “was angesagt” ist. Der rücksichtslose Darsteller unserer Verhältnisse lebt nach der Devise: Nachdenken schlägt Nachrichten. Politisch ist er in keine Schublade einzuordnen. Sein Platz als Autor ist selbstverständlich zwischen allen Stühlen.

Dr. phil. Walter Laufenberg war u. a. Verleger, Werbetexter, Fernsehreporter, Regisseur und Filmemacher. Ist verheiratet mit der Juristin Prof. Dr. Barbara Hartlage-Laufenberg (www.barbara-hartlage-laufenberg.de). Lebt z. Zt. in Mannheim.

Der Autor ist seit dem Jahreswechsel 1995/96 Herausgeber des  Online-Magazins “Laufenberg NETzine“(www.netzine.de). Laut Wikipedia das erste deutschsprachige Blog. Es wird inzwischen in mehr als 100 Ländern gelesen. Der attraktivste Teil dieses Magazins ist “Laufenbergs Läster-Lexikon“, ein in Zusammenarbeit mit den Lesern entstandenes und sich ständig vergrößerndes Wörterbuch, das die Innenansicht der Begriffe zeigt und damit zuverlässig jedem auf die Füße tritt. Seit dem Herbst 2010 gibt es  den “Laufenberg NETzine Newsletter“, der alle zwei Wochen an mehr als dreizehnhundert Bekannte geschickt wird.

Walter Laufenberg schreibt keine Bestseller, sondern Mehrwert-Bücher. Spannend und unterhaltsam müssen sie sein, müssen den Lesern aber darüber hinaus etwas zu bieten haben. Plus-Bücher für Plus-Köpfe. Er nennt seine Bücher Lustwiesen für Anspruchsvolle. Damit hat er in sehr unterschiedlichen Sparten der Literatur ein begeistertes Lesepublikum gefunden, wie die vielen Leserreaktionen beweisen. Seine Hauptwerke zeigen ihn als

Autor von Zeitromanen:
Leichenfledderer
Axel Andexer oder Der Geschmack von Freiheit und so fort
Sylvesterfeuerwerk
So schön war die Insel
Der Hund von Treblinka
Hohe Zeit

Autor von Historienbildern:
Im Paradies fing alles an
Ritter, Tod und Teufel
Goethe und die Bajadere
Stolz und Sturm
Hotel Pfälzer Hof
Favoritin zweier Herren
Der gemalte Tod
Die Salzhexe

Autor von Romanbiografien:
Perkeo – Der Zwerg von Heidelberg
Die Frauen des Malers (Pieter Bruegel d.Ä)
Jesus Online
Die Berechnung des Glücks (Hermann Heinrich Gossen)
Der Papst im Kerker – Der erste Johannes XXIII.
Hohe Zeit

Reiseschriftsteller:
Die letzten Tage von New York
Lieben Sie Istanbul
Orakelfahrt (USA)
Odysseus’ Dilemma (China)
Krim Intim
Denk ich an Bagdad in der Nacht
Karibik ohne Kannibalen

Krimiautor:
Hitlers Double
Sarkophag
Der gemalte Tod
Muttermilchräuber
Hypogäum
Das Mannheimer TT ermittelt

Autor von Prosagedichten auf Bilder:
Seiltänzer und Armer Poet – Textbuch eines uneiligen Museumsbesuchers
M-Maybe und Das Goldene Zeitalter – Textbuch eines uneiligen Museumsbesuchers

Sachbuchautor
Welt hinter dem Horizont – Reisen in 4 Jahrtausenden
Rauschgift – Der stille Aufstand
Bücher, die gelesen werden – und warum
Ratgeber für Egoisten

Inzwischen wurden mehr als vierzig Bücher veröffentlicht (davon fünf auch als Hörbücher, vier als E-Books), neben zahllosen Beiträgen in Funk und Fernsehen sowie in diversen Zeitungen, Zeitschriften (vor allem in “TransAtlantik”), in Anthologien und Lexika.

  • 1979 Arbeitsstipendium des Landes NRW
  • 1981 Prosa-Preis des Heinrich-Heine-Wettbewerbs der Stadt Düsseldorf
  • 1988 Mannheimer Kurzgeschichtenpreis
  • 1989 Deutscher Kurzgeschichtenpreis der Stadt Arnsberg
  • 1989 Dr.-Hartwig-Kleinholz-Preis
  • 1989 Preis der Arnsberger Schülerjury
  • 1991/92 Heidelberger Stadtteilschreiber
  • 1995 Stadtschreiber von Otterndorf
  • 1998 – 2009 jeweils mehrfach Arbeitsstipendien in Rhodos, Visby und Tarazona sowie in Island.
  • 2010 Stipendium in Ventspils (Lettland)
  • 2010 Preis für Literatur des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA)
  • 2013 Stipendium Künstlerwohnung Soltau

Die komplette Bücherliste steht auf der Homepage: www.walterlaufenberg.de

Besonders beliebt sind die Lesungen aus seinen Büchern, die er in vielen Städten gehalten hat, von Sylt bis München, von Aachen bis Berlin, aber auch in Österreich, Holland, Schweden und Rumänien, in Island und Lettland, in Rhodos und auf dem Nil.

Foto Ann-Kathrin Meding, Neuenkirchen

Foto Ann-Kathrin Meding, Neuenkirchen

Nebenstehendes Bild ist von der Abendlesung am 23. August 2013 in Soltau in der Lüneburger Heide.

Jeweils mehrere Bücher von Walter Laufenberg stehen u. a. in so renommierten Sammlungen wie Deutsches Literatur-Archiv Marbach und Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek Weimar sowie Library of Congress, Washington, und New York Public Library, USA.

Weitere Angaben zum Autor finden Sie u. a. dort:

  • Wikipedia.de unter den Stichwörtern Blog und Netzine und Walter Laufenberg
  • Deutsche Biographie (www.deutsche-biographie.de) unter Walter Laufenberg
  • Amazon.de unter Walter Laufenberg
  • Peter Fotis Kapnistos: Hitler’s Doubles, Create Space Independent Publishing Platform, 3. Aufl. 2015, S. 245
  • Bernhard M. Baron: Malta in der deutschsprachigen Literatur, Newsletter des German-Maltese-Circle 2013
  • Bernhard Iglhaut: Laufenberg, Walter. In: Killy Literaturlexikon – Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes, hrsg. v. W. Kühlmann, Bd. 7, Berlin 2010, S. 263 f
  • Stephan A. Jansen, Eckhard Schröter, Nico Stehr (Hrsg.): Transparenz: Multidisziplinäre Durchsichten durch Phänomene und Theorien des Undurchsichtigen, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S. 253
  • Carolin Raffelsbauer. Über einen Brueghel-Roman, Rez. zu: Die Frauen des Malers. In: Literatur in Bayern. Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft; Mitteilungsblatt der Vereinigung der Freunde Bayerischer Literatur e.V.. – 22/23 (2007), 88/89, S.69
  • Martin Schröder: Presse und Zensur um das Jahr 1800, München 2007, S. 12
  • Martin Neubauer: Goethe-Romane. In: Frühere Verhältnisse – Geschichte und Geschichtsbewusstsein im Roman der Jahrtausendwende, Wien 2007, S. 75 ff
  • Peter Sprengel: Ritter, Tod und Teufel – Zur Karriere von Dürers Kupferstich in der deutschsprachigen Literatur des 19. u. 20. Jahrhunderts. In: Dieter Heimböckel, Uwe Werlein (Hrsg.): Der Bildhunger der Literatur – Festschrift für Gunter E. Grimm, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, S. 189
  • Hans-Volker Feldmann: In Vossens Fußstapfen. In: Axel Behne (Hrsg.): Otterndorf, 2000, S. 231 ff
  • Egbert Schäffer: Digitale Dichtung sucht nach Autoren und Lesern. Buchreport-Magazin, Juli 2000, S. 138 ff
  • Helmut Riemenschneider: Walter Laufenberg. In: Passagen, Heft 38, 1996, S. 59
  • Stephen C. Merrick: Walter Laufenberg’s Laufenberg Instinct. Arizona State University, Phoenix 1992
  • Walther Killy (Hrsg.): Walter Laufenberg. In: Literatur-Lexikon, Band 7, Bertelsmann-Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 1990, S. 171
  • Markus R. Weber: Von einer Stadt zur anderen. In: Passagen, Heft 6, 1989, S. 32 ff
  • Guido Robbens in: Levende Talen, Culemborg, NL, 9, 1983
  • Gisbert Kranz: Das Bildgedicht. Bde. I u. III, Böhlau-Verlag, Köln/Wien 1981–1987
  • Gisbert Kranz in: arcadia 16, Heft 2, 1981
  • Gerd Gotzmann in: Fenster, Nr. 12, 1981
  • Kurt Morawietz: Walter Laufenberg: Seiltänzer und Armer Poet. In: Die Horen, Ausgabe 118/119, 1980, S. 104
  • Rolf Müller: Upladhin – Opladen, Opladen 1974, S. 359

Aber am meisten erfährt man über einen Autor, wenn man seine Bücher liest!

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