Zufall

Z. nennen wir ein unerklärliches Phänomen, das sich nicht einfach erledigen lässt mit dem so souverän klingenden Ausspruch: Ich glaube nicht an Zufälle. Wenn beispielsweise an einem Ort in demselben Zeitraum die Zahl der dort lebenden Klapperstörche genauso stark zugenommen hat wie die Zahl der Geburten von Kindern, dann ist das ein Z., das heißt eine Koinzidenz. Und so was gibt es, ist aber streng zu unterscheiden von einer Kausalität. Wenn nun gleichzeitig die in dem Ort wohnende Familienministerin Zwillinge bekommt, dann bezeichnet man das als überzufällig. Was aber immer noch nichts bedeutet, außer dass sich alles noch steigern lässt, auch der Glaube an Unsinn (vgl. Aberglaube, Schicksal, Überzufällig).

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