Ver

Die Vorsilbe V. steht im Deutschen regelmäßig für eine negative Charakterisierung. So beispielsweise bei Vergeudung, Verachtung, Verbrechen, Verrat, Versprechen und Versicherung sowie bei vergessen, verspielt und verkommen. Umstritten ist die Frage, ob die Begriffe verliebt und verheiratet die berühmten Ausnahmen sind, die die Regel nur bestätigen, oder nicht. Wegen der Anrüchigkeit der Vorsilbe V. halten viele auch den Namen Verena für fragwürdig. Vorsichtshalber schreiben sich alle Ferdinands deshalb  mit F (vgl. Rabulistik, Schriftgelehrte, Verheiratet, Verliebt).

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