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Verzweiflung

Der generelle Zweifel am Sinn des Lebens, so unsinnig er ist, und damit die V., kommt bei den meisten Menschen zu spät, nämlich erst, wenn er keine Frau mehr besteigen kann bzw. wenn sie feststellt, dass kein Mann sich mehr aufstiegswillig zeigt. Pech, wenn es dann schon an Entschlusskraft oder der Möglichkeit fürs Schlussmachen fehlt (vgl. Ich, Mensch, Sinn).

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Sinn

Über den Sinn des Lebens sind schon ganze Bibliotheken vollgeschrieben worden. Fast so viele wie über die Liebe. Dabei ist die Sinnfrage mit einem einzigen Satz beantwortet: Es gibt nichts Sinnloseres als dem Leben einen Sinn abzuverlangen; denn es ist und bleibt sinnlos, doch kann man seinem Leben natürlich einen Sinn geben (vgl. Fleischeslust, Lebenskunst, Liebe, Lust, Nasenbohren, Verzweiflung).

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Mensch

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Der M. ist eine geringfügig weiterentwickelte Spezies der Hominiden (= Menschenaffen), eingeteilt in eine männliche und eine weibliche Variante, wenn man mal die neuerdings entdeckten diversen Zwischenformen außer Acht lässt. Der männliche M. ist ein Spritzbedürfnis auf Beinen, der weibliche M. ein genauso ambulanter Juckreiz. Nur in den seltenen Fällen der Ausbildung eines höheren Bewusstseins unterscheidet der M. sich so deutlich von den anderen Hominiden, dass man glauben könnte, er sei kein Affe mehr (vgl. Bildung, Geschmackliches, Intersexuell, Kooperationstechnik, Selbstbewusstsein, Übermensch, Verzweiflung, Wunderkerze).

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