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Verzweiflung

Der generelle Zweifel am Sinn des Lebens, so unsinnig er ist, und damit die V., kommt bei den meisten Menschen zu spät, nämlich erst, wenn er keine Frau mehr besteigen kann bzw. wenn sie feststellt, dass kein Mann sich mehr aufstiegswillig zeigt. Pech, wenn es dann schon an Entschlusskraft oder der Möglichkeit fürs Schlussmachen fehlt (vgl. Ich, Mensch, Sinn).

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Mensch

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Der M. ist eine geringfügig weiterentwickelte Spezies der Hominiden (= Menschenaffen), eingeteilt in eine männliche und eine weibliche Variante, wenn man mal die neuerdings entdeckten diversen Zwischenformen außer Acht lässt. Der männliche M. ist ein Spritzbedürfnis auf Beinen, der weibliche M. ein genauso ambulanter Juckreiz. Nur in den seltenen Fällen der Ausbildung eines höheren Bewusstseins unterscheidet der M. sich so deutlich von den anderen Hominiden, dass man glauben könnte, er sei kein Affe mehr (vgl. Bildung, Geschmackliches, Intersexuell, Kooperationstechnik, Selbstbewusstsein, Übermensch, Verzweiflung, Wunderkerze).

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Reiz

Die menschliche Natur giert beinahe ständig nach R.n. Dabei empfindet sie wechselnde R.e stärker als altbekannte. Was insbesondere die Einehe unnatürlich erscheinen lässt. R.e können über die fünf Sinne ausgelöst werden oder – sinnlos und doch nicht unsinnig – allein durch das Bewusstsein. Ihre Wirkung entfalten die R.e in biochemischen Reaktionen, die erst teilweise erforscht sind, jedenfalls noch nicht so weit, dass sie zur generellen Entschuldigung für menschliches „Fehlverhalten“ herhalten könnten (vgl. Ehe, Gossen, Mensch, Schuld oder Unschuld, Sex).

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