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Kannibalismus

Kannibalismus

Illustration: Guntram Erbe, Hilpoltstein

Dass der Mensch den Menschen braucht, weiß man inzwischen. Aber dass er ihn isst, ist eine der schrecklichsten Vorstellungen für uns Menschen und deshalb fast überall tabuisiert. Den Begriff K. hat man in Anlehnung an die Eingeborenen einer Karibikinsel gebildet, die man Kariben nannte. Für sie soll charakteristisch gewesen sein, dass sie Menschenfleisch aßen. In der Kette unserer Vorfahren hat es öfters diese schlechten Essmanieren gegeben, u. a. bei den Neandertalern. Und es real slot machine gibt heute noch Eingeborenenstämme, bei denen das nach wie vor üblich sein soll. Daneben kommt es ausnahmsweise bei Gruppen von Verhungernden zu solchen Exzessen. Ob die Menschenesser in früheren Zeiten und die heutigen aus Not zu dieser Speise griffen und greifen oder aus anderen Gründen, vor allem, um von bestimmten Krankheiten geheilt zu werden, weiß man im Einzelfall nicht. Vorstellbar ist auch, dass es den Menschenfressern darum geht, die Kraft und den Mut des Menschen sich einzuverleiben, den sie essen, nicht unbedingt auch seine Frömmigkeit (vgl. Geschmackssache, Missionar).

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Geschmackssache

Der eine will Rotwein, der andere Weißwein, die eine will Tee, die andere Kaffee, und das nennen sie G., dabei müsste der eine eigentlich zugeben, dass er was gegen den Durchfall tun will, wie der andere gestehen müsste, er wolle sich keine Verstopfung holen, genauso die eine und die andere, wenn sie ehrlich wären. Denn die Versorgung hat stets mit der Entsorgung zu tun. Aber über sowas am Tisch zu sprechen, das ist halt G. (vgl. Förderer, Kannibalismus, Modetorheiten, Stroh, Umschreibungen).

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