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Genozid

Ein G. (deutsch: Völkermord) ist der gewaltsame Versuch, fremde Gene auszurotten. Das war er unbewusst schon lange, bevor die Gen-Technologie uns die genauere Kenntnis der Begriffe gab. Die frühesten G.-Berichte stehen im Alten Testament (4 Mose, 31): Die Ausrottung der Midianiter sowie der Amalekiter durch die Hebräer, Mose angeblich von seinem Gott befohlen (4 Mose, 24), deshalb gerechtfertigt. Schon damals war die Bezeichnung Völkermord zu eng, weil die zuchterfahrenen Viehhalter die unberührten Mädchen der Feinde nicht töteten, sondern für die Verbreitung der eigenen Gene benutzten. Doch kann man nicht sagen, dass der G. mit dem „Holocaust“ auf seine Erfinder zurückgefallen sei. Denn es gab ihn höchstwahrscheinlich schon vorher und anderswo, und es gibt ihn leider auch hinterher, jetzt vor allem in Afrika. Er lässt sich nicht auf eine Region oder Rasse beschränken, sondern ist offensichtlich urmenschlich (vgl. Indianer, Menschlichkeit, Nazis, Präkolumbianische Kultur, Religion, Völkermord).

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