Steiner

Rudolf S. (1861 – 1925) hat das Prinzip „Alles und Nichts“ in einer Weise perfektioniert, dass seine in mehr als 300 Büchern breitgetretene esoterische Philosophie unter der Bezeichnung Anthroposophie zur erfolgreichsten Antiwissenschaft der Moderne wurde. Sie schuf sich ein eigenes, zwangloses Schulsystem (Waldorf-Schulen) und eine übersinnlich-naturnahe Methode der Agrarproduktion (Demeter), daneben eine hübsche Form der Gymnastik (Eurythmie), eine religiöse Erneuerungsbewegung (Christengemeinschaft) sowie eine mit magisch-okkulten Techniken angereicherte Medizin, die auf dem Glauben an die Viergliederung des Menschen in physischen Leib, Äther-, Astral- und Lichtleib beruht (vgl. Esoterik, Jugendstil, Okkultismus, Weltverbesserer).

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