Selbstlosigkeit

Seine angebliche S. kann, wer was für sein Ich tun will, gar nicht oft genug vortäuschen, behaupten oder sich in der Öffentlichkeit attestieren lassen. Und wie einfach ist dieses Spielchen. Nur großzügig und demonstrativ auf etwas verzichten, wonach alle Welt giert, von dem man selbst aber zufällig mehr als genug hat. Ob das nun Geld oder Bekanntheit ist, Zeit oder Einfluss oder Stellung oder Sex oder oder oder. Immer die schmerzlose Selbstbeschränkung bieten und so tun,  als lebte man nach dem Motto: An und für sich darf der Mensch nicht denken (vgl. Glaubwürdigkeit, Scheinheiligkeit).

Dieser Beitrag wurde unter Lästerlexikon, S, S-Z veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.