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Hitlers Double

Hitlers Double

von Walter Laufenberg

Auf der Website von Amazon können Sie weitere Details nachlesen.

ISBN

3-928254-70-7

Kategorie

Tatsachenroman

Umfang

416 Seiten, Leinen gebunden

Verlag

Oberbaumverlag Berlin 1997

Preis

21,47 €
vergriffen. Verlagsfrische Restexemplare noch über den Autor zu beziehen, für 17,- €

Review

Der Renner. Die erste Auflage war schnell vergriffen, auch die zweite Auflage vom Dezember 1999 ist vergriffen. Einzelne Exemplare sind aber noch über den Autor zu beziehen, 20 % reduzierter Preis.

Der Kalender zeigt das Jahr 1966. William Harrison, der junge Fernsehreporter eines kanadischen Regionalsenders, stößt bei seiner Arbeit auf einen alten Mann, der Adolf Hitler sein könnte. Das bringt ihn auf den Gedanken: Was, wenn Hitler das Kriegsende überlebt hätte, weil für ihn Ende April 1945 ein Double im Berliner Führerbunker zu Tode gekommen und verbrannt worden ist? Immerhin ist die Echtheit der nur teilweise verbrannten Leiche nie zweifelsfrei festgestellt worden.
Ein heißes Eisen. Obwohl eine geheimnisvolle Organisation ihn behindert und verfolgt und sogar umzubringen versucht, startet der Reporter – mit einer neuen Identität ausgestattet – eine weltweite Erkundungsreise. Und wundert sich, wie viele Tatsachen dafür sprechen, daß Hitler mit Hilfe eines Doppelgängers überlebt haben kann. Dabei geht es um lauter historisch belegte Tatsachen. Bei der Recherche des Reporters kommen einige der engsten Mitarbeiter Hitlers, die das Kriegsende überlebt haben, zu Wort. Die letzten Tage des “Führers” bzw. des Mannes, der ihn spielt, werden anhand des authentischen Materials so plastisch vorgeführt wie nie zuvor.
Unser Reporter findet heraus, wie hochrangige Nazis nach Kriegsende auf der sogenannten Rattenlinie aus dem besetzten Deutschland entkommen und mit Hilfe des Vatikans nach Übersee fliehen konnten. In die treusorgenden Hände der Hilfsorganisation “Netz Odessa”.
Daneben geht es natürlich auch um eine Frau und um die Liebe. Und es geht um die Seite der Opfer, die der Reporter in Israel kennenlernt. Da erfährt er, was “Vernichtung durch Arbeit” hieß. Schließlich kann der kleine kanadische Reporter der Welt den ganz großen Clou präsentieren. Wie er selbst jedoch durch seine Erfolgsstory vor die Hunde geht, das gibt zu denken.
Dieser Tatsachenroman wäre kein typisches Laufenberg-Buch, wenn er nicht auf erfrischende Weise leicht ironisierend daherkäme. Das Leben als menschliche Komödie gesehen. Der Autor hat mit HITLERS DOUBLE einen Polit-Thriller geschrieben, einen von der besten Art. Weil an ihm das Leben selbst mitgeschrieben hat. Aber gleichzeitig parodiert der Autor den Thriller, weil es ihm um weit mehr geht als allein um Spannung. Ein Buch also für Leser, die mehr wollen.

Besprechung:

Das von der British Society of Authors, London, herausgegebene kritische Magazin “New Books in German“, hat aus der gesamten deutschsprachigen Herbstproduktion 1997 nur 25 Bücher ausgewählt, die es zur Übersetzung ins Englische/Amerikanische empfohlen hat. Unter dieser Handvoll Auserwählter ist Laufenbergs Buch HITLERS DOUBLE. Dazu heißt es dort:

“Was Hitler alive and well and living in die Canadian backwoods until the middle of the 1960s? Yes, according to this action-packed thriller, a heady blend with elements of Jan Fleming, Frederick Forsyth and Tom Clancy and a tempting lead role for Tom Cruise as the hero, a brash young Canadian would-be TV reporter, should any major company decide to embark on the film.

This story opens when the body of an unknown man, who has been shot in the back of the head, is discovered in the local woodlands. The would-be reporter, William Harrison, is anxious to investigate, all the more so when he learns that a reward of 50,000 dollars for information on the killer has been put up by the German government. He also discovers a German recluse, one Jakob Wagner, living within sight of the spot where the murder took place. Wagner has a scarred face, is aged about seventy, and has many of the mannerisms associated with the late Führer, particularly the manner in which he holds his arm. Could he be Hitler himself? And had the murdered man been onto him?

The trail takes Harrison, constantly under threat, for there are a whole load of people who seem to want to head him off, from Denver to Berlin, to Freiburg, to New York, to Cuba, to Buenos Aires, then back to his Canadian starting point, then off again to Berchtesgaden and the cellars under Bormann’s house, where a final confrontation takes place, soon followed by a final murder. Among those providing clues are Helga who runs a bar, paul who served with an SS detachment in Berchtesgaden in April 1945, and Hitler’s driver and valet.

Nothing lacking here in the way of exitement and clever plotting, whatever conclusions sobersided historians may draw. A rattling good yarn.”