Leser-Reaktionen

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Zum gegenwärtigen Zustand der Rubrik Leser-Reaktionen:
In jüngster Zeit erreichen uns Netzine-Leser per Kopieren und Einfügen die baltischen Ausläufer eines voluminösen Gedankenpools – oft ohne Wenn und Aber, Dass und Komma, angereizt durch Walter Laufenbergs knapp und präzise formulierte Aktualitäten. Doch bei genauerem Lesen und gelegentlichem Gegoogle zeigt sich, dass der lettische Meister nur darauf gewartet zu haben scheint, seine galligen, philosophisch anmutenden Kommentare auch hier unterbringen zu können. Ihm sei als Gegenmittel eine tägliche Lektüre in Laufenbergs Lästerlexikon, dem kostenlosen Denk- und Schreiblehrbuch, empfohlen.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  25. März 2020

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Passiertes 828. Ausgabe: Das spricht mir aus dem Herzen. Es ist schon ein Armutszeugnis, welches sich manche Menschen selbst ausstellen, indem sie sich englisch artikulieren. Deutsch wird so langsam an den Rand gedrängt, und hierfür sollten sich so manche Unternehmen und Institutionen schämen.
Udo Heggemann, Rielasingen  25. 3. 2020

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Zum Thema Corona-Virus in der 828. Netzine-Ausgabe: Verführt vom Titel, las ich neulich das Gedicht „Corona“ von Paul Celan. Leider das ganz falsche Werk, um der Corona-Toten zu gedenken … Wieder einmal gibt der bekannte Dichter Rätsel auf.
Markus Weber, Mannheim  24. 3. 20

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Zur 827. Netzine-Ausgabe: Es wird viel über Humanität geredet, aber jetzt bestimmt nur noch die Angst das Leben, ohne Vernunft oder Verstand. Und wenn das Leben nur noch von Angst bestimmt wird, verliert es jeglichen Wert! Man möchte angeblich jeden Menschen versorgen und erhalten, solange wie möglich. Seltsamerweise gab es da immer regional unterschiedliche Ansichten. In Afrika oder Teilen Asiens und vielleicht auch Teilen Südamerikas sterben täglich Tausende, nicht an irgendwelchen Viren, oder Krankheiten oder Depressionen etc., sondern einfach weil sie nicht genug zu essen und zu trinken haben, da hat man keine Milliardenpakete geschnürt, eher Waffen geschickt!

Es werden nach wie vor Bürger- und Bandenkriege geführt, wobei auch täglich Tausende sterben. Und das alles, damit große Konzerne und deren Besitzer in den reichen Ländern Gewinn machen können und den Konsum mit allen Raffinessen vermehren und beschleunigen. Dafür hat man gerne Milliarden verbrannt!

Und jetzt begründet man moralisch alle Maßnahmen damit, um jeden Preis alle am Leben erhalten zu wollen, unter Aufgabe der Grundrechte, der persönlichen Freiheit etc., da bin ich mal gespannt, wie viel Hilfe die Drittländer dabei zu erwarten haben, wenn der Virus auch dort sich weiter ausbreitet …

Man beginnt, alle Freiheiten des menschlichen Umgangs in den meisten Ländern zu missachten, mit der Begründung des möglichen vorzeitigen Todes von noch nicht mal 1 Prozent der menschlichen Lebewesen, dafür nimmt man unwidersprochen die wirtschaftliche Vernichtung von zig Millionen Existenzen in Kauf, welche so langfristig ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Da ist gesunder Menschenverstand gewichen, um den bedingungslosen Gehorsam der Massen zu fordern, unhinterfragt wie im Dritten Reich. Dort hat man noch freudig gegrölt, „ja wir wollen den totalen Krieg“, heute wird still und ängstlich die totale Isolation befolgt …

Und nebenbei verhungern und verrecken weiter bei Kriegen, Bürgerkriegen, Hungersnöten jeden Tag tausende junge Menschen, welche theoretisch noch ein Leben vor sich hätten, nur wegen irgendwelcher bekloppter Gewinn- oder Machtspiele. Das nennt sich dann Zivilisation, – ich spucke drauf!

Dass der Planet sowieso überbevölkert und nachhaltig vergiftet ist, weiß jeder halbwegs logisch denkende Mensch. Dass wir nicht fähig sind, neue Planeten zu erkunden, um uns weiter auszubreiten, ebenso. Wozu auch? Um dort dann noch größere Konzerne zu errichten, noch prächtigere Bauten, welche alle im Sand der Zeit zerrinnen werden …
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  22. 3. 20

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Habe im Läster-Lexikon unter dem Stichwort Trivialliteratur die Rezeptur für Erfolgsbücher gelesen. Und ich verstehe, dass Du kein Bestsellerautor sein willst. Doch das Wissen um den Weg dahin und ihn dann nicht zu benutzen, zeigt Grösse.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  21. 3. 2020

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Wie so vieles im Leben hat auch das Netzine zwei Seiten: Einerseits bringt es frei Haus die interessantesten Denkanstösse, andererseits ermahnt es, die Zeit zu nutzen, denn im Nu sind wieder zwei Wochen vergangen. Beeindruckend ist jeweils die Vielfalt Deiner Meinungsbeiträge zum Geschehen in Nah und Fern, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit einbezogen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  11. 3. 2020

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Zu der Bemerkung über Religionen im Netzine Nr. 827:

Al- Ma’arri (973-1057), der arabische Philosoph und Dichter aus Nordsyrien, ist gewissermassen ein mittelalterliches Bindeglied zwischen dem alten griechischen intuitiven Grundwissen und den neuzeitlichen Überlegungen, welche seit 1800 wieder die Geister erregten, fernab von Religion und Macht! Er selbst hat trotz islamitischer Erziehung und einem Leben im muselmanisch gläubigen Land erheblichen Zweifel nicht nur am Islam, sondern auch an Religion überhaupt: Hier zwei bekannte Zitate von ihm:

„Man soll die Behauptungen der Propheten nicht für wahr halten; es sind allesamt Erfindungen. Den Menschen ging es gut, bis sie kamen und das Leben verpfuschten. Die heiligen Bücher sind nur Sammlungen nutzloser Geschichten, wie sie alle Zeiten hervorbringen konnten und auch hervorgebracht haben.“

„Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion. Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden: Den einen, mit Hirn, doch ohne Religion, den andern, religiös, doch ohne Hirn.“

Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  11. März 2020

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Betrifft Aktuelles in der 827. Netzine-Ausgabe:
Hier meine ähnliche Sicht: Der Schwachsinn mit den Billionen Wertverlusten an den Börsen. Wenn die Aktien sinken, heisst das keinesfalls, dass die Gebäude der Firmen zusammenbrechen, die Maschinen kaputt gehen. Der ganze reale Bereich mit Bürogebäuden, Produktionsanlagen, Fahrzeugen etc. bleibt erhalten. Selbst wenn einer sein Haus beliehen hat, um damit Aktien zu kaufen, und es verliert durch Fehlspekulation, so bleibt das Haus trotzdem vorhanden, – nur für Andere! Genauso ist das mit den Firmen und dem Inventar, sie wechseln nur den Nutzer. Imaginäre, virtuelle Werte werden vernichtet, aber die Substanz bleibt bestehen. Wenn die Firmen nur aus ein paar geleasten Bürogebäuden bestanden, keinen eigenen Fuhrpark hatten, an Subunternehmer Aufträge vergaben, dann gibt es keinen realen Verlust …
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  11.3.20

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Passiertes der 827. Netzine-Ausgabe gab wieder eine Reihe von Anregungen. Ich lege gleich los:

  1. Epidemie: Wer hat das seinerzeit gesagt, dass die meisten Probleme in der Welt bestehen, weil die Leute es nicht schaffen, zuhause zu bleiben?
  2. Sehr schön die Betrachtung über den Rheinschiffer: ein Mensch, der richtig Verantwortung hat und stundenlang konzentriert arbeitet. – Dass körperlich anstrengende Arbeit traditionell schlechter bezahlt wird als bequeme Schreibtischarbeit (die des Schriftstellers, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mal ausgenommen) gehört zu den seltsamen Gepflogenheiten dieser Gesellschaft.
  3. Und damit gleich zum Thema Börse: ich mache immer mal wieder Versuche, zu verstehen, wie das mit der so genannten „Finanzwirtschaft“ eigentlich funktionieren kann. Aber ich stoße da jedes Mal an die Grenzen meiner spezifischen Intelligenz: Es ist mir unbegreiflich, wie es erlaubt sein kann, dass da täglich „drei bis fünf Billionen“ € oder $ „um den Globus rumgeschossen werden“, wie es ein kluger, kaufmännisch beschlagener Freund mir mal zu erklären versuchte (leider schon über 10 Jahre tot). – Auf so primitive Weise, durch im Millisekundentakt hin und her geschobene Aktienpakete, dürfen Millionengewinne gemacht werden (mit sehr geringem Risiko)?! – Ich kapier’s nicht! – Und dafür gibt’s nicht mal eine minimale Transaktionssteuer!  
  4. Ach, diese Gendersprache :-(( !! – Im Grunde gibt es doch nur noch zwei Gruppen von Menschen mit wirklich gravierend unterschiedlichem Erleben von Sex: Mütter, die die Erfahrung gemacht haben, wie (buchstäblich) einschneidend sich das Leben ändert, wenn man ein Kind austrägt! Alle anderen, einschließlich Väter, Homos, Transen und alle irgendwie Dazwischen erleben doch nur die Spaßkomponente des Sex (außer, wenn sie sich einen Infekt einfangen): „Nur der Körper eignet jenen Mächten, die das ewige Schicksal flechten“ (Schiller). – Allenfalls eine kleine Gruppe ist außer den Müttern noch wirklich schicksalhaft in diesem Sinne: die Intersexuellen… 
  5. Die Langlebigkeit der Japaner: vermutlich ausgelöst durch disziplinierte Lebensweise und Genetik: Bernard Shaw hat mal geschrieben, dass die meisten Menschen nach der Pensionierung „Selbstmord mit Messer und Gabel“ betreiben: zu viel und das Falsche essen (Shaw war Vegetarier und ist immerhin 94 geworden). Dass die Japaner kleiner sind als Europäer ist vermutlich auch ein Überlebensvorteil: ein größerer Organismus macht leichter Kreislaufprobleme.
  6. Christentum / Islam: ich habe den Eindruck, dass kein Mensch mehr wirklich an die körperliche Auferstehung Christi glaubt. Dass Jesus die Kreuzigung durchaus überlebt haben könnte – wenn man unterstellt, dass die Berichte in den Evangelien halbwegs authentisch sind – habe ich schon vor Jahrzehnten herausgefunden, und irgendwer hat mittlerweile darüber sogar ein Buch geschrieben. Übrigens steht nirgendwo, dass Jesus angenagelt wurde – und wenn, dann nicht so, wie in den Kreuzigungsbildern dargestellt (würde runter fallen). – Der Islam ist simpler und fordert nicht ganz so viel an „sacrificium intellectus“.
    Dr. Horst Landau, Düsseldorf 10. 3. 2020

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Immer wieder freue ich mich auf die im Netzine passierten Geschichten.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  10. März 2020

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Betrifft das Buch „Zwei vor Zwölf“: Ich habe bereits den ersten Teil über Heinrich Himmler gelesen, sehr interessant, besonders die vielen Fakten. Man müsste das Buch vor allem jenen „Rechten“ senden, die sich stets auf das „Völkische“ berufen, aber wahrscheinlich würden sie es nicht lesen oder nicht begreifen (wollen).
Götz Bechtle, Bad Wildbad  6. März 2020

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Betrifft den in der 826. Netzine-Ausgabe gemeldeten Ausfall der Lesung in Berlin: Corona –  die Krone der Schöpfung. Grenzenlose Panikmache. Über die modernen Kommunikationsmittel vervielfältigt sich die Angst, welche zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen führt und gleichzeitig den gewohnten „optimistischen“ Ablauf der menschlichen Wirtschaft empfindlich stört. Bisher sind gerade mal 90.000 davon infiziert und knapp 3.000 gestorben, die meisten von den Todesfällen wären in kurzer Zeit sowieso eingetreten, da die Leute schon sehr alt waren und meist auch noch an ähnlichen Krankheiten litten … Sollte wider Erwarten dieses Virus wirklich massiv die Bevölkerung auf der Erde dezimieren (was ich absolut nicht glaube!), könnte man sagen, gut getroffen, vor den drohenden anderen Problemen, Klima, Ressourcen etc. wird dieses kleine Ameisenspiel der Menschen abgeschaltet … All die vielen unsinnigen primitiven Träume von über 8 Milliarden Spielfiguren auf dem kleinen Brett der Erde, ihr kleinlicher Eigensinn, ihre gewohnte Lebenswelt um jeden Preis aufrechterhalten zu wollen, wofür sie den ganzen Planeten zukacken und vollpissen, all dieser Unsinn zerstäubt im All zu Nichts als einer grauen indifferenten klagenden Masse, eine grosse Tragödie ohne Wert und Zuschauer.
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  4. 3. 2020

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Ich freue mich weiterhin auf NETzinenen.
Dieter Liedtke, Bielefeld,  25. Februar 2020

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Aktuelles der 825. Netzine-Ausgabe: Da haben Sie mal wieder was aufgespießt. Bitte aber nicht „in“ Englisch, sondern „auf“ Englisch. Danke.
Antje Häusler, Eberbach  13. 2. 2020
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NETzine 825: So viel Interessantes zum Lesen, Bestaunen und Drübernachdenken gibts nur  bei Laufenbergs Newsletter. Darum ist das zweiwöchig erscheinende Rundschreiben der Höhepunkt des Dienstagnachmittags.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  12. Februar 2020 

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Zur 825. Ausgabe von Passiertes! – Passierte es? Stichwort „England ist draußen“:
Der Ausverkauf der deutschen Sprache wird auch von mir bedauert, doch ein unterwürfig gestammeltes Englisch finde ich immer noch erträglicher als ein auftrumpfendes Deutsch, das sich inzwischen wieder breit macht, und dessen Sprecher die Unwörter der Nazis salon- und kulturfähig machen möchten − von der Relativierung der Taten ganz abgesehen. Da sei an Dolf Sternbergers „Aus dem Wörterbuch des Unmenschen“ erinnert.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  11. 2. 2020

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Zu der 825. Netzine-Ausgabe: Danke für die Recherchen und treffenden Kommentare.
Eberhard Keil, Neulußheim  11.2.2020

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Betrifft: Passiertes im NETZINE Nr. 824: Plan zur Aufhebung von Straßennamen in München.
Ist da den Freunden der politischen Korrektheit nicht ein Name in München durch die Lappen gegangen? Meines Wissens gibt es auch noch den Karl-Marx-Ring in München, den man ebenfalls umbenennen könnte. War der Philosoph Karl Marx aus Trier nicht auch „Ideengeber“ für Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot? Die Riege von Verbrechern, die im Namen des Kommunismus gemordet haben, ließe sich noch um einiges vergrößern.
Ach ja, und was ist mit dem Industriellen Friedrich Engels, der die Familie Marx mit seinen Geldzuwendungen über Wasser gehalten hat. Ohne seine Großzügigkeit wären wohl nie die Schriften von Karl Marx veröffentlicht worden. Dann hätten Lenin, Stalin und andere Autokraten sich nie von ihm „inspiriert“ fühlen dürfen.
Laut dem „Handbuch des Kommunismus“ von Stephane Courtois fielen dieser Ideologie schätzungsweise 80 Millionen Menschen zum Opfer. Ein Vorwort zu diesem Buch in der deutschen Ausgabe schrieb der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Ein absolut beklemmendes Werk, das viele Verantwortliche in München, die etliche Straßennamen umbenennen wollen, wohl nie gelesen haben.
Es stellt sich mir hierbei nur die Frage, ob Marx diese historische Dimension seines Schaffens damals wirklich begreifen konnte. In Wirklichkeit wollte er doch die Arbeiterschaft aus den Klauen des „Manchesterkapitalismus“ befreien. Wieder einmal zeigt sich, dass weite Teile der Politik in unserem Land ihr „Schilda“ gelesen haben. Fallen da noch die Antilopen von Franz Josef Strauß stark ins Gewicht? 
Dr. Götz Unger,  Mannheim 8. Februar 2020
 
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Netzine gefällt mir!
Harald Reitler, Wien  29. 1. 2020

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Ein Jammer, dass ich so alt werden musste ohne das Laufenberg-Buch  „Ratgeber für Egoisten“. Dahinter verblasst selbst Dale Carnegie. Anfangs wurde mir fast schwindelig von den rasanten Darstellungen über das eigene Ich, die auf mich einprasselten wie Hagelkörner im Mai auf frische Blüten. Einmal auf diesen fulminanten Wortlaut eingelassen, wollte ich nicht mehr aufhören zu erfahren, was mir nützlich sein kann und was mir im Leben zum Vorteil gereicht hätte. Die Bedeutung des Vorworts wird mir erst gegen Ende des Ratgebers voll bewusst. Übrigens ist es mit einem Mal Lesen wirklich nicht getan. Diesen Ratgeber holt man immer wieder hervor, um sich in die genialen Gedanken, schönen Wortspiele, kessen Sprüche und  die 51 wissenswerten, hilfreichen Tarn-Tipps zu vertiefen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  23. 1. 2020

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Suchte viele Informationen über C. F. D. Schubart. Der Netzine-Beitrag, ein phantastischer Artikel. Böser Karl Eugen!!
Hannelore A. Brucker, M.D., Minneapolis, Minnesota/ USA per eMail   23. 1. 2020

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Zum NETZINE-Newsletter: Immer wieder eine große Freude, das zweiwöchentliche Rundschreiben zu lesen. Besten Dank dafür! Und gerade erst habe ich das informative Malta-Buch „Favoritin zweier Herren“ zu Ende gelesen. Ein wirkliches Erlebnis!
Roland Rauh, Wörth  22. Januar 2020

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Liebes NETzine!
Herzlichen Glückwunsch zum 24. Geburtstag! So lange bist Du mit der Zuverlässigkeit einer Schweizer Uhr im Netz. Dein präziser Blick für Wesentliches beleuchtete Themen, die Deine Leserschaft rund um den Globus gemäss Deinem Motto „Der K(l)ick für Köpfe“ zum Mitdenken anregten. Mit Deinen zwei Dutzend Jahren bist Du ein wahres Wunderwerk. Für die Zukunft wünsche ich Dir weiterhin viele, viele neugierige Menschen, die Dich entdecken und nicht mehr auf Dich verzichten wollen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  3. 1. 2020

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Betrifft das Aktuelle der 822. Netzine-Ausgabe: Zum Start ins vermeintlich neue Jahrzehnt: Das „Schöne“ an dieser Art Falschannahmen ist doch, dass man dadurch den Beginn eines neuen Jahrzehnts zweimal feiern kann.
Günther Gebetsroither, Mannheim  1. 1. 2020

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Danke für all die humorvollen und satirischen Kommentare im NETzine
im Jahr 2019.
Franz Lehnen, Pinneberg  26. Dezember 2019
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Es gibt viele Internet-Magazine, aber eben nur ein Netzine,
das erfrischend anders ist – manchmal witzig-ironisch, polemisch
und herrlich gegen den Mainstream der heutigen Gesellschaft
gerichtet.
Zeitgeist-Magazine gibt es bereits genügend, was auch erklären
mag, weshalb der Netzine-Newsletter schon so viele Jahre und
Jahrzehnte erfolgreich ist und eine eingefleischte Fangemeinde
hat.
Insoweit wünsche ich dem Herausgeber von Netzine, Dr. Walter
Laufenberg, auch weiterhin eine spitze Feder, sodass er uns noch
recht lange mit seinen Betrachtungen zum Zeitgeschehen beglücken
kann. Im „Greta-Zeitalter“ voller Hysterie und apokalyptischer Stim-
mung ist es nämlich gut, wenn uns jemand einen Spiegel vor die
Augen hält – und das auf besonders stimmungsvolle Weise.
Ebenfalls bewundere ich Laufenbergs umfangreiches literarisches Schaffen, insbesondere die Mannigfaltigkeit an Themen aus Politik, Historie, Gesellschaft und Zeitgeschehen. Seine Bücher lese ich sehr gerne! Einfach umwerfend!
Dr. Götz Unger, Mannheim  23. Dezember 2019


Regelmäßig lesen wir das „Netzine“ und amüsieren uns über so manchen Artikel köstlich. Andere wiederum regen zum Nachdenken an. Wir hoffen, daß uns dieses Vergnügen noch recht lange erhalten bleibt.
Siegfried und Ingrid Geschwill, Weinheim  20. 12. 2019

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Es ist gut, dass Du nicht gendergehorsam sein willst und Dich gegen die sprachliche wucherung wehrst, die sich eingeschlichen hat. Ich habe unten einen textausschnitt aus Deinem aktuellen netzine verunstaltet, indem ich jede buchstabenfolge „er“ durch „/er/sie/“ ersetzt habe. Anwendungsbeispiel: statt „gendergerecht“ „gend/er/sie/g/er/sie/cht“. Man stelle sich vor, es wäre auch noch die mit „div“ bezeichnete geschlechtsvielfalt zu integrieren, für die es noch kein pronomen gibt.

Vor meinem Fenst/er/sie d/er/sie Rhein, schön, ab/er/sie d/er/sie lässt mich total orienti/er/sie/ungslos w/er/sie/den. Weil die Schiffe, die den Rhein hinunt/er/sie/fahren, auf mein/er/sie großen Wandkarte hinauf fahren; und wenn ich wied/er/sie hinausschaue, habe ich den Süden links, den Norden rechts. Also ist rechts oben, und d/er/sie Rhein fließt den B/er/sie/g hinauf. Dabei fahren die Schiffe nach rechts schnell/er/sie als nach links. V/er/sie/rückt, nur gut, dass das Wass/er/sie des Rheins noch nicht die Orienti/er/sie/ung v/er/sie/loren hat.
Wolfgang Wilms, Erftstadt 18. 12. 2019

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Zur 821. Netzine-Ausgabe kann ich nur wünschen: Weiter so!
Udo Heggemann, Rielasingen  18. Dezember 2019

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Inzwischen zum Bewunderer nicht nur Ihrer
passierten Dinge aufgestiegen. Chapeau!!!!
Professor Dr. Hermann Strasser, Universität Duisburg  17. 12. 2019

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Immer lese ich eifrig und gerne Ihre Artikel im Netzine, was mich immer wieder schmunzeln lässt. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin für die kommenden Festtage viel Freude und für 2020 alles Gute und einen weiterhin gesunden Geist und viel Motivation zu Neuentdeckungen, welche in neuen Büchern ihren Widerklang finden mögen.
Walter Zürrer, La Tour-de-Peilz/Schweiz  13. 12. 2019

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Betrifft das Stichwort Kannibalismus in Laufenbergs Läster-Lexikon: Rousseaus Gedanke, die Menschen seien von Natur aus gut, nur die Zivilisation verderbe sie, ist angesichts von 8 Milliarden verseuchender und plündernder Kreaturen moderner und aktueller denn je! Wie eine Heuschreckenplage wütet diese konforme Masse über den Planeten, und frisst alles kahl und leer … Und wenn ich dann die veganen Schlauköpfe sich unschuldig reden höre, da kann ich nur fragen, wer hat das Recht, das Leben einer Pflanze geringer einzuschätzen als das Leben eines Tieres? Kannibalismus wäre das finale Konzept zur Lösung aller Fragen, ohne die Umwelt im geringsten zu schädigen.
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  12. Dezember 2019

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NETzine 820 – was für eine gigantische Zahl! Ich versuche mir vorzustellen, wie viele Stunden intensiver Arbeit dahinter stehen, mit wie vielen Gedanken, Ideen, Erlebtem, Vorausgesehenem und Nachgelesenem, Akzeptiertem und Abgelehntem, Kritisiertem und für Gut Befundenem Du Deine Leser animieren konntest und kannst mitzudenken. Die Anerkennung für Dein geschriebenes Wort manifestiert sich in der eindrücklichen Zahl Deiner Anhänger in der ganzen Welt.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  7. Dezember 2019

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Zum Aktuellen der 820. NETzine-Ausgabe:  Das neuerlich von der Evangelischen Kirche in Hessen propagierte Gottesbild, betreffend: Schöpfer + Sternchen + „In“ bedeutet nicht etwa zwei Götter, die den Monotheismus in Frage stellen sondern drei: männlich + „divers“ + weiblich; damit hätten wir dann also eine interessante neue Variante der „Dreieinigkeit“ (herkömmlich zwei Männer und ein undefinierter – geschlechtsloser? – „Heiliger Geist“). 

Anscheinend haben die Feministinnen noch nicht wirklich realisiert, dass mit der Einführung eines oder mehrerer ‚Zwischengeschlechter‘ ihr Alleinvertretungsanspruch in Sachen Geschlechtergerechtigkeit deutlich in Frage gestellt wird. Denn: wenn Frauen in der Gesellschaft weniger angesehen sind, warum wollen sich dann mehr Männer als weiblich definieren und sich teilweise sogar umoperieren lassen als umgekehrt?

Dass nun auch Gott in den „Gendertrouble“ einbezogen wird, ist freilich eine Lachnummer, die sich nur Christen leisten können, die, animiert von Jesus, schon seit 2000 Jahren das Tao, das unauflösbare Geheimnis des Seins, ganz familiär als „Papa“ anreden und ihm mit kindlichen Weihnachtswünschen in den Ohren liegen. Juden und Moslems halten da eine nachvollziehbare Distanz.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  3. 12. 2019

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Vielen Dank lieber Walter, für diese (heute besonders köstliche) Ausgabe deines NETzine-Blogs! Was bin ich stolz, dich zum Freund zu haben!
Thomas Deuschle, Reutlingen  3. Dezember 2019

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Zum Stichwort Aufklärung in „Laufenbergs Läster-Lexikon“: Im englischen Sprachraum heißt das Zeitalter der Aufklärung “Zeitalter der Erleuchtung”. Das hat seinen Grund. Als die Aufklärer das Volk aufgeklärt und ihm klargemacht hatten, dass nicht Gott den Menschen, sondern der Mensch Gott erfunden hat, dass alle Religionen Humbug sind, und dass die Menschen statt zu glauben lieber denken sollten, da mussten sie erkennen, dass es nur ganz wenige Menschen gibt, die denken können und denken wollen. Und Sie mussten erkennen, dass die Mehrheit der Menschheit sagt: “Wir wollen gar nicht denken! Wir wollen weiterhin glauben!” Da ging den Aufklärern ein Licht auf. Das war für sie die Erleuchtung. Sie hatten nicht mit der Intelligenz-Pyramide gerechnet, die besagt: Von 100 Menschen können und wollen nur 5 denken. Für die restlichen 95 ist jede Aufklärung umsonst. Das war für die Aufklärer eine herbe Enttäuschung. Doch so ist es halt.
Karl-Heinz Bischof, Wolfratshausen  27. November 2019

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Habe jetzt in dem Reiseleiterroman „Hohe Zeit“ herumgeschmökert und mich köstlich amüsiert. Auch das Netzine finde ich sehr interessant und bin gespannt auf die nächste Ausgabe.
Erich Schuster, Leverkusen  17. November 2019

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Ich möchte mich für die vielen interessanten, satirisch-kritischen Texte im „Netzine“ bedanken. Als kleinen Ausgleich mein Büchlein „… nichts als Sprüche“.
Heinz Brüninghaus, Stuttgart  11. November 2019

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Jetzt haben meine Frau und ich das Buch „Die Triangel“ ganz gelesen. Was da alles drinsteckt. Wo der Autor das nur alles herholt. Einfach toll!
Alfred Kähnle, Bad Wimpfen  7. 11. 2019

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Mit Freude lese ich immer Ihre NetZines. Bin zwar nicht immer mit Ihren Gedankenergebnissen einverstanden, möchte Sie aber in Ihrem Bemühen, die deutsche Sprache zu fördern ( man muss ja fast sagen, zu retten), unterstützen. Als Dipl.Übersetzerin bin ich zwar auch den Fremdsprachen keineswegs abhold, lege aber gerade deswegen sehr viel Wert auf die Reinhaltung des Deutschen.
Antje Häusler, Eberbach  6. 11. 2019

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Das NETzine Nr. 818 war wieder hervorragend. Grosses Kompliment und weiter so!
Eberhard Martin, Filderstadt-Bernhausen  6. November 2019

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Zum Netzine Nr. 816: Was Dir in den vergangenen zwei Wochen alles ein- und aufgefallen ist, gibt Anlass zum Nachdenken, so wie Du es Dir von Deiner Leserschaft wünschst. Die tummelt sich ja in der ganzen Welt herum, wie Deinem eindrücklichen Bericht zu entnehmen ist. Du präsentierst regelmässig ein völkerumspannendes Netz – denn es ist für jeden etwas dabei – von bestechendem Inhalt und meisterlicher Sprache.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  23. 10. 2019

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Die Texte unter Aktuelles im Netzine Nr. 816 sind wieder ganz außergewöhnlich. Der Autor schafft es, in wenigen Sätzen viel zu sagen und zu noch mehr Nachdenklichkeit anzuregen. Das macht Hunger auf mehr.
Eberhard Stößel, Mannheim  16. 10. 2019

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Betrifft die Romanbiografie „Die Berechnung des Glücks“: Hat mir gut gefallen und mich beeindruckt. Bewundere Ihre Phantasie, auch deren erotische Abteilung. Weiterhin frohes Gelingen!
Diether Hassert, Köln  16. Oktober 2019

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Ich danke sehr für die neue Ausgabe des „Netzine“.
Vor allem dieses Mal für
Extra-Service  für Schreiber„.
Man(n) lernt nie aus!
Dieter Liedtke, Bielefeld  9. 10. 2019

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Jetzt habe ich das Buch „Die Sünderin. Wien 1683“ gelesen und war sehr beeindruckt von den interessanten Kenntnissen des Autors in Sachen Christentum und Islam.
Martin Heitz, Mannheim  7. Oktober 2019

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Zum Aktuellen im Netzine Nr. 815: Ja, die Politiker, sie reden, sie reden – und das kleine Gretchen schreit ihnen ins Gesicht: „Ihr habt meine Kindheit gestohlen“ usw. und fordert sie auf, etwas zu „tun“ – als ob „Die-Da-Oben“ selbst die Ärmel hochkrempeln könnten und sich an die Ausräumung der diversen Sauställe machen könnten. Ganz davon abgesehen, dass manche Technologien zur CO2 Vermeidung noch gar nicht ausgereift sind – und dass es Interdependenzen gibt, die wiederum dazu führen, dass eine positive Umweltaktivität an anderer Stelle negative Auswirkungen hat. Ganz davon abgesehen, dass das alles Geld kostet, das wieder anderswo verdient werden muss (oder fehlt).
Und was die Kryptowährungen betrifft: das ist ja auch so ein Kapitel für sich: ich werde nie begreifen, dass man derlei nicht einfach verbietet. Die Welt sollte kein Tummelplatz für Finanzspekulanten sein, die mit viel Geld fast ohne Risiko neues Geld ‚kreieren‘. Denn ab einer bestimmten Größenordnung sind Spekulationen ja Selbstläufer (bis irgendwann das System zusammenbricht – aber da haben die Großakteure ihren Reibach schon gemacht).
Dass nun das Plastikproblem im Meer sich miniaturisiert und über die Nahrungskette irgendwann auch in unseren Organen landet, ist eine weitere neue Bedrohung. Und auch das Waldsterben ist plötzlich wieder aktuell.
Trotzdem ist die Chuzpe der jungen Leute, die uns pauschal verurteilen, weil wir die Klimakatastrophe nolens-volens initiiert haben, schwer erträglich. Wer lässt sich schon gern sagen: Ihr habt’s gut. Wenn das für uns richtig dramatisch wird, seid Ihr tot.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  26. September 19

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Dein Netzine-Newsletter ist eine interessante Sache. Bitte halte mich weiter im Verteiler.
Erich Schuster, Leverkusen-Pattscheid  26. 9. 2019

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Betrifft Aktuelles der 815. Netzine-Ausgabe: Ihr Kommentar zu Hannah Arendts Eichmannbuch, zum wiederholten Male gelesen, offenbart mir Ihr dialektisches Denkvermögen, was mich durchaus beeindruckt. Vielen Dank.
Diether Hassert, Köln  24. September 2019

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Immer am Netzine-Dienstag freue ich mich, Deine Gedanken zum Geschehen in Nah und Fern lesen zu dürfen. Ich nehme Deinen Newsletter nicht gedankenlos entgegen. Deine Entdeckungen, Feststellungen und hintergründigen Beurteilungen beeindrucken mich jeweils sehr, und meine Frage liegt nahe, wie diese unendliche Vielfalt entsteht. Wie beim Musiker üben, üben üben den Erfolg bringt, so wird’s bei Dir lesen, lesen, lesen heissen. Dass Sprache und alles, was dieses Thema berührt, Dir sehr am Herzen liegt, fällt auf. Du berichtest scharfzüngig, wo es an was mangelt, oder hin und wieder kann auch von Erfreulichem die Rede sein. 
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  31. August 2019

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Weißt du, lieber Walter, dass ich sämtliche Aktivitäten einstelle, wenn dein Netzine ankommt? Bin stets begeistert von deinen Beiträgen.
Thomas Deuschle, Reutlingen  13. 8. 2019

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Lieber Autoren- und Journalismus-Kollege, zur heutigen 812. Ausgabe habe ich leider einen Widerspruch: Es liegt mitnichten ein Bedeutungswechsel vor, was die „Laune“ bzw. die „Launen“ betrifft, denn wir unterscheiden nach wie vor zwischen „launisch“ (schlecht) und „launig“ (gut; übrigens eine schöne „Eselsbrücke“: mit hinten g = gut!).
Dr. Stephan Dreyer, Böhl-Iggelheim  13. August 2019

Lieber Dr. Dreyer, ich danke für den weiterführenden Hinweis, der aber in diesem Fall nicht weiterhilft, weil Schubart in seinem Manuskript ( www.netzine.de/idee-fur-ersteinsteiger/schubart/ ) die Forelle launisch nannte, was also damals noch positiv gemeint war.
Der Autor

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Zur 812. Ausgabe von Netzine:
And it’s witty, too.
Stephen Merrick, Heppenheim  8/13/2019

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Gestern lud ich Perkeo zu mir ein und verbrachte mit dem „Zwerg von Heidelberg„, seinem frechen Witz und den sprühenden Ideen einen unterhaltsamen Nachmittag und Abend. Nicht zum ersten Mal. Denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Wie schön, dass es die Bücher vom Autor Walter Laufenberg gibt.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  5. August 2019

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Betrifft die 811. Ausgabe von Netzine: Mit Freude habe ich den Artikel über den Präsidenten der Ukraine gelesen. Jedoch möchte ich ergänzen, dass bereits im Jahr 2000 die Macher der Comic-Serie Simpsons offensichtlich Ihren Albtraum in der Serie verwirklicht haben. Allerdings etwas abgeschwächt, denn Herr Trump wurde da bereits abgewählt.
Marcel Bauer, Heilbronn  31. Juli 2019

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Lese das Netzine immer gern (und jedes Mal der Schreck „schon wieder 2 Wochen rum“).
Auch das Läster-Lexikon ist reich ausgestattet. Als jemand, der am Niederrhein bzw. nahe Düsseldorf lebt, kommt einem beim Stichwort Alt natürlich erstmal das leckere Obergärige in den Sinn. Was das Alt-Werden behaglich macht … Ansonsten: Weiter so!
Hans-Jörg Gundlach, Krefeld  30. 7. 2019

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Betrifft den historischen Roman „Favoritin zweier Herren“.
Wieder mal eine Geschichtslektion auf amüsante Laufenbergsche Weise. Und wieder ist die Insel Malta Ort der Handlung – damals wie heute genau auf der Achse zwischen Orient und Okzident. –
Eigentlich sind es sogar drei „Herren“, deren Favoritin die schöne junge Französin wird: Auf einer Reise wird sie als Kind von Piraten entführt und gelangt schließlich in den Palast des türkischen Sultans Selim Pascha II., wo sie neben der Koranschulung eine detaillierte Ausbildung zur dienenden Odaliske erfährt. Schließlich lässt sich der Sultan herab, sie gnädigst zu entjungfern und zu seiner bevorzugten Gattin zu erwählen.
Dies alles wird im Rückblick erzählt, als sie nach einer weiteren Entführung die Vertraute des letzten Großmeisters der Johanniter von Malta, Ferdinand von Hompesch geworden ist.
In dessen Palast findet nun ein ausführliches west-östliches Religionsgespräch statt, in dem nach und nach auch die Geschichte des Ritterordens referiert wird.
Beide Gesprächspartner des Jahres 1798, diskutieren und verteidigen ihre jeweilige Religion, woraus die Muslimin als Siegerin nach Punkten hervorgeht – ähnlich wie Gretchen gegenüber dem so hoch gebildeten Faust. – Freilich berücksichtigen beide Gesichtspunkte der ebenfalls zu dieser Zeit schon florierenden Aufklärung. Beiden geht es also maßgeblich um die Frage, welchen Wert die Religion für das konkrete Leben der Menschen hat – und weniger darum, wer nun im Besitz der absoluten Wahrheit sei.
Schließlich vermittelt der französische Konsul auf Malta zwischen dem Großmeister und Napoleon, der mit seiner gewaltigen Flotte die Insel belagert.
Dieser Konsul bewirkt, dass die Insel ohne Gesichtsverlust für von Hompesch und ohne größere Zerstörungen übergeben werden kann; er wäre dann also der dritte „Herr“ der schönen muslimischen Französin…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  23. Juli 2019

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Herzlichen Glückwunsch zu der 810. Netzine-Ausgabe.
Es ist für mich immer wieder anregend, Dein Netzine zu lesen. Auch ich sage „Hut ab!„
Udo Heggemann, Rielasingen 17. 7. 2019

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Ich fühle mich nach Island verzogen mit „Der gemalte Tod„. Der Roman offenbart sich als unglaublich stimmungsvolles Werk. Es ist einfach eine Wonne, in Deine Sprache einzutauchen, sich mitnehmen zu lassen in das karge Leben im ebenso kargen Land der Isländer. Das sich andererseits voll von kuriosen Ereignissen präsentiert und von Kapitel zu Kapitel die Neugierde und Spannung aufrechterhält. Bis zum wiederum unerwartet gnadenlosen Ende.
Beim Erhalt Deines Newsletters Netzine realisiere ich jeweils, in welchem Tempo die Wochen verfliegen. Ein zuverlässiger, geistreicher Zeitmesser, den ich sehr vermissen würde, gäbe es ihn nicht.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  7.7.2019

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Betrifft Aktuelles der 809. Netzine-Ausgabe: Anbei mein Mondgedicht – zu lesen, bevor da wer wen hinauf (oder hinüber) zu schießen sich anschicken sollte…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  2. 7. 2019

Mission Apollo.

Betreten
blickt der Mond herab,

von Menschen unerbeten
betreten;

auch wenn er sonst nichts übel nimmt,
ein kleiner Tritt hat ihn verstimmt.

– War solcher Hohn
Apolls Mission?

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