Leser-Reaktionen

 

 

———————————————————————————————————-

 

Das gibt es nirgends sonst: Alle Leser-Kommentare sind echt, mit Vor- und Nachname, Wohnort und Datum. Also per Anruf leicht zu überprüfen.


Datenschutzerklärung: Wer mir einen Kommentar zu meinen Büchern, zum Netzine und dem Newsletter oder zu mir als Autor zukommen lässt, wird per E-Mail um die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung in dieser Rubrik “Leser-Reaktionen” gebeten. Erst nach Erhalt der Zustimmung erfolgt die Veröffentlichung, die auf Wunsch auch  jederzeit wieder gelöscht wird. Die – meist nur auszugsweise – Veröffentlichung von Kommentaren geschieht unabhängig davon, ob ich mit den vertretenen Meinungen übereinstimme oder nicht, solange nur der sittliche und gesetzliche Rahmen eingehalten wurde.


Das Netzine (867. Ausgabe) beschert mal wieder diverse Anlässe zum Applaudieren und Weiterdenken. –

Ist etwa das Internet nur eine Episode der Menschheitsgeschichte oder läutet es – zusammen mit anderen Menetekeln – bereits deren Ende ein? – Irgendwann in ein paar hundertmillionen Jahren wird die Sonne Merkur und Venus verschlingen und alles auf der Erde verbrennen. Und ob es wenigstens bis dahin noch ein paar Vertreter des homo sapiens gibt? – Wenn wir so weiter machen wie bisher, die Ressourcen der Erde verschleudern (zum Beispiel durch “Weltraumtourismus” aber auch durch so dusselige Fahrzeuge wie diese Elektroscooter), wenn wir weiterhin die Meere und andere Gewässer vermüllen und uns so exzessiv vermehren, dass Kriege um Wasser, Nahrung und andere Lebensgrundlagen praktisch unvermeidbar sind – kaum! – Und alle Parteien tun so, als sei die Klimakatastrophe noch zu vermeiden. Dabei weiß im Grunde jeder, der sich informiert, dass da nun bereits Kettenreaktionen in Gang gesetzt sind, die nicht mehr umkehrbar sind (Methan, das einmal aus dem Meer entweicht, kehrt nicht zurück und belastet die Atmosphäre noch stärker als CO2).

– Vergeudung und Fehlsteuerung: wenn ich mit meinen Idiosynkrasien als Zahnarzt, durch einen Supermarkt gehe, taxiere ich manchmal die Warenreihen: so und so viele Regale nur mit Süßigkeiten, mindestens eine Reihe mit süßen Getränken, dann die Alkoholika – alles nicht nur verzichtbar sondern nachweislich gesundheitsschädlich (lediglich die Tabakwaren nehmen nur noch einen schmalen Raum ein, immer noch zu viel…). Und dann alle diese Kosmetika! Das meiste unnütz und vieles allergen: mehr als die Hälfte der Waren könnte ohne Schaden vom Markt verschwinden – aber da gingen ganze Industriezweige pleite – und all die Arbeiter, die ihren Job verlören: Horror!

Zu Mauren, N-Wort-Geschädigten, Sinti, Roma und Jenischen sowie gar leicht gekränkten Genderbeflissenen gern ein andermal. – Andererseits: “Schwuler” war früher mal das schlimmste Schimpfwort, das sich denken ließ – heute fast ein Ehrentitel.

“Tempora mutantur”…  

Dr. Horst Landau, Düsseldorf  24. 9. 21

———————————————————————————————————-


Mit dem 1970-Debüt-Roman “Leichenfledderer” von Walter Laufenberg habe ich ein ausserordentliches Buch in die Hand bekommen. Fast nicht vorstellbar, dass da ein junger Mensch die Verknüpfungen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Arbeitswelt der unterschiedlichsten Kategorien, als Vorgesetzter, Häftling und Trauerfeiergestalter entfalten konnte. Bewundernswert selbstbewusst, mit ungewöhnlich sprühender Gedankenvielfalt. In jeder Position glaubwürdig verlangen die an Bedeutung wichtigen, fast philosophischen Abhandlungen grösste Aufmerksamkeit. Die ungewöhnliche Druckversion macht das Lesen nicht einfacher, nimmt aber nichts von der Verehrung für einen jungen Autor, der mit diesem Buch einen beachtlichen Werdegang als Schriftsteller begonnen hat.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  22. September 2021

———————————————————————————————

  1. Ausgabe des NETzine zum Datum 16.09.2021: Der Weltraum-Tourismus hat sein ganz eigenes „Gschmäckle“, wie man hier im Ländle sagt. Wir bemühen uns, durch energieeffiziente Technologien beim Heizen, Autofahren und auch beim Stromverbrauch jede noch so kleine CO₂-Emission zu vermeiden. Doch die Weltraum-Touristen machen diese Bemühungen mit einem Flug zunichte. Icweiß nicht, wie viele Millionen sinnvolle Kilometer man statt dieses Spaßfluges mit einem Auto fahren könnte, aber es werden sehr viele sein. Insofern sollte man die vier Touristen eher als Klima-Trampeltiere bezeichnen. Herr Musk könnte nun argumentieren, mit seinen Tesla-Produkten das entsprechende CO₂ bereits eingespart zu haben …

Thomas Martin, Freiburg/Breisgau  22. September 2021

———————————————————————————————————-

Betrifft Passiertes 866:

Danke für die regelmäßige Zusendung Eures großartigen Netzines.
Der Beitrag über das Gendern veranlasst mich, darauf hinzuweisen, wie die
Türken mit dem Problem umgehen, nämlich gar nicht, es existiert nicht.
Karl Kröck, Heuchelheim-Kinzenbach  8. 9. 2021

——————————————————————————————————-

 Zu Passiertes, 866. Ausgabe:

Ich glaube nicht, dass wir am 11. September (9/11), dem Tag der deutschen Sprache und des Angriffs auf das Welthandelszentrum, irgendwo in den deutschen Medien das Wort „Welthandelszentrum“ lesen oder hören werden. Grund dafür dürfte sein, dass derweil die mit Anglizismen überfrachtete deutsche Sprache auch an einer weiteren Krankheit leidet: Der Abkürzeritis. Wir werden wohl eher „World-Trade-Center“ oder „WTC“, vielleicht auch noch „WHZ“, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts vom „Welthandelszentrum“ lesen. Es sei denn, einer der Journalisten arbeitet korrekt und erklärt die verwendete Abkürzung, die bislang in diesem Kontext so gut wie unbekannt sein dürfte.
Thomas Martin, Freiburg/Breisgau  8. September 2021

———————————————————————————————————-

Zu Passiertes in NETZINE 865:

Ach, zu Afghanistan wäre noch so viel zu sagen; wichtig auch die Ergänzung Ihres Lesers Dr. Götz Unger, der auf die Geschichte der vergeblichen Afghanistankriege verweist.

Ich hänge mal ein Gedicht Fontanes an, das die Misere der Briten im 19. Jahrhundert auf sehr eindringliche Weise behandelt: “… Vernichtet ist das ganze Heer, Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan.” (Irgendwo habe ich mal gelesen: es war ein Arzt).

Aber offenbar lernen die politisch Verantwortlichen nicht aus der Geschichte! – Wenn die Amerikaner sich für den tolldreisten Terrorakt des 11. September nur wirksam hätten rächen wollen, dann hätten sie in einer Nacht- und Nebelaktion einige hundert Fallschirmjäger im Grenzgebiet von Afghanistan und Pakistan abgesetzt, um die dortigen Höhlen- und Tunnelsysteme auszuräumen. Und danach: schleunigst wieder raus – das wär’s doch gewesen! (Habe ich schon damals gedacht). – Immerhin hat Obama dann wenigstens etwas Ähnliches gemacht, indem er wenigstens Osama bin Laden ausschaltete – viel später.

Dr. Horst Landau, Düsseldorf  3. September 2021

—————————————————————————————————-

Das Buch „Karibik ohne Kannibalen“ habe ich mit viel Vergnügen gelesen.
Helga Rohde, Berlin  28. 8. 2021

——————————————————————————————————–

Zu Passiertes in Netzine 865:

Wieder einmal bewahrheitet sich, dass die Welt nicht am deutschen Wesen

genesen kann und dies auch auf den großartigen “Demokratieexporteur”

Nr.1, nämlich die USA, zutrifft.

In diesen beiden westlichen Staaten scheint man sich wenig bis gar nicht

mit der neueren und neuesten Geschichte beschäftigt zu haben, denn

ansonsten hätte man sich die militärischen Finger in Afghanistan nicht dermaßen

verbrannt. Westlicher Hochmut und kulturelle Ignoranz  haben zu diesem

Desaster ganz erheblich beigetragen.

So scheiterten schon die Engländer im anglo-afghanischen Krieg (1839-42)

und die Sowjets (1979-1989) mit der gesellschaftlichen Transformation

der Afghanen (Paschtunen, Hazara, Usbeken, Tadschiken etc.).

Im Nachhinein redet man seine Aktivitäten schön und klopft sich selbstver-

ständlich auf die Schulter, damit die Afghanistanexpedition nicht allzu sehr

ein Geschmäckle nach Vietnam und Totalversagen der politischen Kaste

entwickelt. Ein neues Afghanistan steht bereits vor der Tür – Mali!

Dr. Götz Unger, Mannheim  24. 8. 21

————————————————————————————————-

Netzine-Ausgabe Nr 864:
Zur Evolution des Menschen: In meiner Schulzeit wusste man anscheinend noch nicht genau, ob mensch zuerst den aufrechten Gang entwickelt hatte oder das große Großhirn. Heute weiß man nun also, dass es Affen gab, Australopitezinen genannt, die schon ungefähr 2 Millionen Jahre lang mit Affengehirnen herumspazierten, bis dann schrittweise und teilweise überlappend, vor gut 2 Millionen Jahren ein halbwegs menschliches Wesen die Weltbühne betrat, der Homo habilis. Als der diese verlassen hatte, stand, sehr viel später, endlich ein Nachfolger da: der Homo erectus (und aus dieser Bezeichnung kann man erkennen, dass der / die Namensgeber eben noch nichts von den fußläufigen Vorgängern wussten).
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  11. 8. 2021

——————————————————————————————–

Passiertes 864. Ausgabe: Wie der Urmensch das Sprechen gelernt hat. In diesem Falle muss ich Ihnen sanft widersprechen. Dass der Mensch sprechen gelernt hat, muss was mit Liebe zu tun haben. Das habe ich in einem Aufsatz für soziologie heute vor zehn Jahren versucht zu begründen. Und zuletzt auch in meinem vor kurzem erschienenen Buch “Der Kommunikator als Architekt der Gesellschaft: Blicke, Worte, Gesten”.
In der Hoffnung, dass es Ihnen gut geht und die wohltuenden NETzine-Nachrichten nicht aufhören, bleibe ich Ihr
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  10. August 2021

——————————————————————————————————

Passiertes in Netzine 863:
Lufthansa erwägt die Begrüßungsformel “Damen und Herren” abzuschaffen. Deutschland wird immer mehr zu einem “Narrenschiff”, so jedenfalls empfinden dies etliche meiner Freunde (“Freundinnen”) und Bekannten (“Bekanntinnen”) auch im Ausland. Der zunehmende “Bildungsnotstand” scheint nun beim Management der Lufthansa angekommen zu sein. Schade, denn bisher war hiervon vor allem die Politik betroffen. Wer schreibt dort noch seine Bücher selbst?
Dr. Götz Unger, Mannheim  1.8.2021

—————————————————————————————————-

Betrifft Aktuelles in der 863. Netzine-Ausgabe:
Die Dokumentation über Heidelberg gefällt mir sehr. 
Tolle Information über den Hofnarren und seine Rolle.
Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi, Berlin 27. 7. 2021

———————————————————————————————————-

Zu Passiertes in Netzine 862. Ausgabe: Danke, vieles spricht zu mir!
Hannelore A. Brucker, M.D., F.A.C.P, Minneapolis/Minnesota USA  18. Juli 2021

—————————————————————————————————-

Wenn der Autor Walter Laufenberg ein Buch vorstellt, in dem er selbst vorkommt, darf man sich darauf verlassen, dass die geschilderten Sachverhalte weitestgehend authentisch sind. In dem neuen Roman „Der Dritte – Seine pränatale Biographie et cetera pp“ ist freilich bei aller sehr konkreten Wirklichkeitsnähe der Schilderung einer Familiengeschichte doch mancherlei Spekulation im Spiel – wie dies nicht anders möglich ist, wenn ein volles Jahrhundert überblickt werden soll. – „Dichtung und Wahrheit“ im goetheschen Sinne also und sehr vergnüglich zu lesen, obwohl  brutale Einschläge des Schicksals keineswegs ausgespart bleiben.

Da ist also ein eigentlich nicht mehr geplanter dritter Sohn, zunächst verkörpert in einem Spermium, das unbedingt in die ihm bestimmte Eizelle will und durch eine ungeschickte Spülung der späteren Mutter noch einen „Schub“ erhält, der es antreibt und letztlich die potentielle geschwisterliche Konkurrenz besiegen lässt. Da der zeitweilige Priesteraspirant bald den Glauben an einen persönlichen Gott verlieren wird, sieht er sich gewissermaßen rückblickend gezwungen, die eigene Existenz bereits als Embryo in die eigenen noch unentwickelten Hände zu nehmen und sich zu fragen, was alles in einer exakten zeitlichen Abfolge geschehen musste, damit dieser dritte Sohn des Eisenbahners und der Schneiderin das Licht der Welt erblicken konnte. Da kommen ihm nun all die Ahnen in den Sinn, die – freilich unbewusst –  zeugend zu den Voraussetzungen seiner Entstehung beigetragen haben. Er beginnt mit den Urureltern, 16 an der Zahl, und referiert das wenige, das seine Mutter ihm über diese und die folgende Generation zu berichten weiß. Bei den Großeltern und besonders bei den Eltern wird es dann konkreter und detaillierter; und bald ergänzen schon eigene kindliche Kriegserfahrungen von Bombennächten und Evakuierung die mütterlichen Erinnerungen sowie die sparsamen Ergänzungen des häufig abwesenden Vaters, die ja auch den ersten Weltkrieg umfassen,

Das Buch endet mit der Goldenen Hochzeit der Eltern samt gemeinsamem Chorgesang der Großfamilie („Großer Gott, wir loben Dich…“) und anschließend den – größten Teils gemutmaßten – inneren Monologen der einzelnen Familienmitglieder, angefangen mit dem 13-jährigen Enkel, der hofft, dass seine spätere Frau mal besser aussieht als die Großmutter. Aber eben diese erlebt sich ja als Hauptperson, die in dieser Feier nun endlich mal die ihr gebührende Ehrung für ihre Lebensleistung erhält. Die wichtigste davon: drei Söhne groß gezogen zu haben, die alle „etwas geworden“ sind. – Das allerletzte Wort erteilt der Autor der „eisernen Lebensgefährtin“ der Mutter  – ihrer alten Nähmaschine, die der fleißigen Schneiderin besonders in den schwierigen Zeiten half, zum Lebensunterhalt der Familie maßgeblich beizutragen.

Dr. Horst Landau, Düsseldorf   12. 7. 21 

———————————————————————————————————-                                                                                                                               

Leserbrief zu „Wir werden von Rassisten zu Rassisten gemacht“ und „Erschreckend“ in der 861. Netzine-Ausgabe: Vorsicht! Meinungsfreiheit gilt in Deutschland nur noch für Gleichdenkende und Angepasste. Wer sich dem Kampf von Antirassismus, Antifaschismusund anderen Anti-Attitüden verschrieben hat, wird in der Karriereleiterals mutiger Widerstandskämpfer sicherlich schnell nach oben fallen.Als mutig gilt in diesem Land nur noch derjenige, der politisch korrektagiert. Widerstand lohnt sich also!
Dr. Götz Unger, Mannheim  3. Juli 2021

———————————————————————————————————

Betrifft: „Wir werden von Rassisten zu Rassisten gemacht“ in Netzine Nr. 861: In den USA ist es genau so schlimm oder schlimmer. Wir werden von Marxisten angegriffen, die den Klassenhass für ihre Zwecke benützen. 
Hannelore A. Brucker, M.D., F.A.C.P, Minneapolis/Minnesota, USA  3. Juli 2021

——————————————————————————————————-

 
Nun habe ich das Buch  – Hotel Pfälzer Hof – (von Walter Laufenberg) durchgelesen, verschlungen, wie man so schön sagt. Zwar gab es immer wieder Störungen von außen in meinem Lesen und ich kam deshalb nicht so schnell voran. Aber dafür habe ich es umso intensiver gelesen.
Anfangs war ich etwas zwatzlig beim Lesen, da ich natürlich an die Stelle der Erwähnung meines Urururgroßvaters, dem Heidelberger Scharfrichter, kommen wollte. Und auch war mir die einleitende Phase zu verzweigt und forderte mir einiges ab. Dann war ich aber drin im Geschehen des Buches – und das in allen drei (eigentlich ja vier) Leitgeschichten und im Rhythmus des Geschriebenen. Wie so oft, wenn ich etwas lese, stelle ich mir auch immer wieder den Autor vor, wie er sich in dem Moment des Schreibens, des Ersinnen so fühlt. Wie er jubelt über eine neue Brücke, die ihm einfiel. Oder wie er sich rein fühlt in die Dramatik des Geschehens oder der einzelnen Akteure Schicksale mitempfindet. Es sind immer wieder solche bestimmte Formulierungen, Erklärungen, intensivierte Beschreibungen, die meine Gedanken zum Autor lenken und mich dann in dessen Rolle bringen, mich ihm nahe stehen lassen.
Ähnlich verhält es sich natürlich auch mit den im Buch beschriebenen Personen und ihrem Leben, ihren Erlebnissen und ihrer Gefühlswelt. Nicht zuletzt sind auch die Örtlichkeiten für mich wesentliche Verbindungen, die meine eigenen Erlebnisse dort wach werden lassen. Also eine Fülle an Eindrücken und Erkenntnissen, die sich einem durch solch ein Buch in den Schoß legen. Sieht man sich eben noch in Jena durch die Gassen schlendern, die Grietgasse, die Neugasse, über den Holzmarkt oder vor dem Rathaus auf dem Marktplatz stehend (meine Vorfahren väterlicherseits stammten aus Jena und Weimar, teils auch mit „Verbindungen” zu Goethe und dem Hof zu Weimar), so ist man im nächsten Moment wieder in Heidelberg und läuft den Weg von der Hauptstraße Nr. 8 in Richtung Rohrbach, den Steigerweg hinauf, um an hoher Stelle im Bergfriedhof einen freien Blick aufs Sandhäuschen zu haben.
Bewusster geworden ist mir durch dieses Buch auch die Tatsache, einen Ur weiter ja auch den Stuttgarter Scharfrichter zu meinen Vorfahren zählen zu müssen/können. Und hiermit tut sich doch plötzlich eine Unzahl von solchen Vorfahren auf, kaum überschaubar – erschreckend und doch faszinierend. Das Wissen darüber war mir schon geläufig, aber es hat durch dieses Buch doch irgendwie ein Gesicht bekommen, lebendig und greifbar nahe.
Jedenfalls empfand ich dieses Buch als sehr informativ und spannend erzählt. Und ich habe es sehr gerne gelesen und genossen!
Christoph Blüthner, Edingen-Neckarhausen  30. 6. 2021

———————————————————————————————————-

Herzlichen Dank für Deine allzeit anregenden Netzine-Beiträge. Heute bin ich beim Stöbern auf Deiner Netzseite auf Dein Buch “Der Dritte” gestoßen und habe es mir sofort bestellt. Beim nächsten Wiedersehen lasse ich mir traditionell eine Widmung des Autors einfügen :-)
Helmut Laux, Bad Schönborn  3. 6. 2021

———————————————————————————————————-

Her mit dem “Dritten”, der mich in seinem Drive bereits nach wenigen Sätzen gepackt hat! Ich sehe schon, Sie sind wie Goethe und ich ;-), ein Fan von “Tristram Shandy”…

Dr. Horst Landau, Düsseldorf 2.6.21
———————————————————————————————————————————————-
 
Zu Passiertes 859: Ihr mitleidiges Plädoyer für die Dummen, die dringender unser aller Unterstützung brauchen als die Gerissenen, zieht einem die Schuhe aus. Sie nennen für die Letzteren zwei besonders eklatante Beispiele aus zwei sehr verschiedenen Jahrhunderten und ebenso verschiedenen Ländern.  Tja, da kann ich nur mit Tucho sagen: “Lerne lachen ohne zu weinen”! –
Zum Thema “Anglizismen” einerseits und “Gendern” andererseits: wenn wir schon unser geliebtes Deutsch durch englische Floskeln kontaminieren, dann hätten wir uns doch auch an den Engländern, die der Welt den Gender-Begriff geschenkt haben, ein Beispiel nehmen können. Denn im Englischen gibt es ja gar kein ‘Gender-Sprech’: a “writer” or a “dentist” ist eben nicht ohne weiteres bezüglich des Geschlechtes identifizierbar. Wenn es im Einzelfall notwendig erscheint, muss man eben einen kurzen Satz anfügen: “Yesterday I saw my dentist. She said my teeth were okay” ;-).  
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  1. Juni 2021

——————————————————————————————————–

Ich freue mich, dass “Der Dritte” die lange Seefahrt geschafft hat und nun in den Buchhandlungen angekommen ist.  Hoffentlich wird dieses wunderbare Buch viele Menschen beglücken, denn es bietet ein aussergewöhnliches Lesevergnügen von selten empfindsamer, eindrücklicher Erzählweise, die das Leben schrieb. 

Das neueste Laufenberg-Buch mit dem geheimnisvollen Titel “Der Dritte” macht durch den Zusatz “pränatale Biografie” besonders neugierig. Was hat das zu bedeuten? Die Ereignisse vor der Menschwerdung liegen normalerweise im Dunkeln. Diese Biografie aber lässt andere Schlüsse zu. Sie gewährt Einblicke in eine weit gefächerte Familiengeschichte mit unterschiedlichsten Lebensformen während mehr als einem Jahrhundert. Da bekommen zwei Weltkriege ein Gesicht durch die Menschen, die den Wirren der kriegerischen Ereignisse und unvorstellbaren Zwängen ausgesetzt waren und ums Überleben kämpfen mussten.

Geradezu spüren kann man die Kleinbürgerlichkeit der kleinen Stadt Opladen, die einem entgegen schlägt und überall präsent ist. Freude und Leid und das Ringen um Anerkennung, Liebe und Wohlstand liegen nah beieinander. Grossartig herausgearbeitet, eingebettet in die situativen Lebensbeschreibungen. Durch die phänomenale Sprachkunst des Autors ist ein Wunderwerk entstanden, dem man verfällt, sobald man sich dem Genuss des Lesens hingegeben hat.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  24. Mai 2021

——————————————————————————————————–

Walter Laufenberg – ein toller Autor und seit 25 Jahren online mit seinem Magazin www.netzine.de.
Das Netzwerk www.global-leben.de/literatur gratuliert zu dieser Leistung.
Ann-Kathrin Meding, Brekendorf  19. Mai 2021

———————————————————————————————————

Zur 858. Ausgabe von Passiertes: Niemand geht gegen den Rüstungswahnsinn vor, der jedes Jahr weltweit Milliarden an Steuergeldern verschlingt. Ein sattes, mit TV und Sozialen (?) Medien zugedröhntes Volk geht nicht auf die Straße und protestiert nicht. In einer Diktatur gibt es kaum Möglichkeiten für einen Protest, aber wir in Europa, die wir in Demokratien leben dürfen, pflegen lieber unseren guten Lebensstandard.
Antje Köhler per e-mail  19. 5. 2021

———————————————————————————————————-

 
Vor kurzem habe ich die Definition für „Online“ in Laufenbergs Läster-Lexikon (LLL) gelesen und finde den Vergleich mit „An der Leine“ sehr passend. Da wird indirekt auf die Sozialen Medien angespielt. Weil ich lange Jahre in Franken zugebracht habe, höre ich gelegentlich den Mundart-Podcast „Fränkisch für Anfänger (und Fortgeschrittene)“. Kürzlich gab es eine Folge zu dem Begriff „Bimberla wichtig“.
In dieser wurde der Begriff auf Hochdeutsch mit „Generation keine Ahnung“ übersetzt. Dies sind laut dem Podcast „Menschen, die  kluge Ratschläge geben und angeblich wissen, wie alles genau funktioniert“. Doch auf genaue Nachfrage erhält man zumeist die Antwort „Keine Ahnung“. Eine andere Definition beschreibt ein Bimberla als jemanden, „der sich gerne in den Vordergrund drängt und sich somit bei allen wichtig macht – auch wenn er nichts zu sagen hat“. Spontan hatte ich die Assoziation zu den Sozialen Medien, wo sich meinem persönlichen Eindruck nach mehrheitlich derartige „Bimberla“ herumtreiben. Sollte man diese Medien dann nicht eher „Bimberla-Medien“ nennen?
Thomas Martin, Freiburg i.B.  17. Mai 2021
———————————————————————————————————————————————-
 
Betr.: Was war denn da passiert? Schauspieler fallen aus der Rolle.
(857. Netzine-Ausgabe)
Vor geraumer Zeit bemerkte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel
in einem Gespräch süffisant, dass selbstverständlich jede Bürgerin
und jeder Bürger in unserem Land frei seine Meinung aüßern könne,
auch wenn diese von der Mehrheitsmeinung abweichen sollte. Jedoch
müssten dann diese Personen mit den sich daraus ergebenden
Konsequenzen ohne Wenn und Aber leben.
Dies erfuhren nun die rund 50 Schauspielerinnen und Schauspieler,
die auf die prekäre Situation des Kultursektors, bedingt durch den
anhaltenden “Lockdown”, merklich ironisch mit kleinen Filmen im Inter-
net hinwiesen.
Publikumslieblinge wie Jan-Josef Liefers oder Ulrich Tukur wurden so
über Nacht zu Buhmännern der Nation, weil sie die Corona-Politik der
Regierung mit einer messerscharfen Ironie kritisierten.
Die “veröffentlichte Meinung” setzte zum Gegenangriff an und drohte
unverhohlen mit Konsequenzen. Neben der sozialen Ächtung standen
weitere Engagements bei Fernseh-und Rundfunkanstalten bzw.
öffentlichen Bühnen auf der Kippe.
Irritiert vom geballten Sturm der Entrüstung, kapitulierten schließlich
zahlreiche Akteure und taten Abbitte für ihr scheinbar lasterhaftes Tun. 
Jetzt sind die Protagonisten wieder ein Teil der Gemeinschaft, weil sie ja
öffentlich den Gang nach Canossa angetreten haben.
Zukünftig werden sich Makatsch und Co. zweimal überlegen, was sie
tun, denn mittlerweile kann es ganz schön gefährlich sein, wenn
man seine Ansichten unter das Volk bringt.
Merke: Meinungsfreiheit ist eine tolle und erstrebenswerte Sache in
Deutschland, aber nur, wenn es die richtige Meinung ist.
Dr. Götz Unger, Mannheim  7. 5. 2021
 
———————————————————————————————————————————————-
 
Guntram Erbe, Hilpoltstein  4. Mai 2021:
Es ist wieder einmal an der Zeit, auf Walter Laufenbergs Läster-Lexikon hinzuweisen. Es übertrifft ähnliche Werke aus alter und neuer Zeit bei weitem durch seine Vielfalt, seine Treffsicherheit und die Unbestechlichkeit seines Autors. Zudem hat es den Vorzug, dass es mich zu bisher um die einhundert Illustrationen aufgereizt hat, die manchmal das Stichwort direkt aufgreifen, manchmal aber auch gedanklich weiterführen..
Und hier eine meiner Lieblingsillustrationen, die dem Laufenberg-Text nur scheinbar widerspricht und von der aus man das LLL mühelos durchstreifen kann:
 
Katze
Die K. gehört zu den ältesten Hausgenossen des Menschen. Und doch hat sie es bis heute nicht für nötig gefunden, mehr als Miau zu uns zu sagen. Wenn das nicht alles sagt – über uns (vgl. Anpassung, Bescheidenheit, Naturbegeisterung, Sprache).
 
 

———————————————————————————————————-

Zu dem von Ihnen im Netzine seit langem mit Recht bekämpften Gender-Unfug: Die Verfechter der Genderei gehen offensichtlich davon aus, dass die Zuordnung des Genus zu einem Sexus gegeben wäre. Dagegen lassen sich nicht nur ganz simple Gegenbeispiele wie z.B. “das Mädchen” anführen (bei dem das Genus nicht durch das weibliche Geschlecht der Mädchen, sondern rein grammatisch durch den Diminutiv bedingt ist, was Ihnen natürlich klar ist). Es gibt auch originellere Gegenbeispiele wie z.B. “Sie schwängerte ihn.” Glauben Sie nicht? Die Schildwache schwängerte den Dienstboten, grammatisch völlig korrekt und völlig unabhängig vom Sexus. (Das finde ich als Gegenbeispiel sehr lustig, darauf kommen die Gender-Fans niemals.)
Dr. Armin Bassarak, Schildow  4. 5. 2021

—————————————————————————————————-

Zu Passiertes 854, Stichwort Unternehmensberater:
Der Vorschlag, den Ministerien für das kommende Jahr das Budget in Höhe der gezahlten Beratungshonorare zu kürzen, gefällt mir sehr gut. Ich habe da eine noch weitergehende Idee: Die Karrieren unserer Minister zeigen, dass viele von ihnen eine Art Ministerien-Hopping betreiben, ohne dass aus ihrer Vita eine spezifische Kompetenz in einem bestimmten Ressort erkennbar wäre. Ein Beispiel hierfür wäre unsere derzeitige Verteidigungsministerin: Der Vorsitz der Sportministerkonferenz als auch die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz hat mit dem Thema Verteidigung nichts zu tun. Deswegen mein Vorschlag: Es dürfen nur Personen in ein Amt berufen werden, die schon Erfahrung bzw. Kenntnisse in dem entsprechenden Ressort vorweisen können. So ist gewährleistet, dass ein Minimum an Fachkompetenz und eine gewisse Unabhängigkeit von externen Beratern vorhanden ist.
Thomas Martin, Freiburg i. Br.  1. April 2021

———————————————————————————————————-

Betr. Passiertes 854: Die Bundesregierung gibt 430 Millionen Euro für Berater aus.
Schon seit vielen Jahren verweist der renommierte Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim, Professor em. an der Universität Speyer für Verwaltungsrecht, auf die zunehmende “Beutetaktik” der Parteien in Deutschland. Wer in Deutschland etwas werden will, braucht weder einen universitären Abschluss noch besondere Eigenschaften abzuliefern, sofern er sich buckelnd und loyal in einer Partei nach oben dient. Viele dieser Leute werden Staatssekretäre in den Ministerien oder werden mit ausgezeichneten Posten jenseits der A 15- Besoldung versorgt. Da wundert es doch kaum, wenn die einzelnen Ministerien Sachverstand von diversen Beratungsgesellschaften “einkaufen” müssen. Wenn dann auch noch die einzelnen Minister fachfremd sind, kann es für den Steuerzahler durchaus teuer werden. Ein gutes Beispiel ist hierfür die Berateraffäre im Verteidigungsministerium um die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Nachdem sie dort schlichtweg verbrannte Erde hinterlassen hat, wurde sie flugs von ihrer Freundin Angela Merkel zur EU- Kommissionspräsidentin berufen. Auch dort richtet sie weiter Unheil an, weil sie mit dieser Tätigkeit einfach überfordert ist. Das macht aber überhaupt nichts, wenn man das richtige Parteibuch besitzt. Kevin Kühnert (SPD), Niels Annen (SPD), Paul Ziemiak (CDU) und Claudia Roth (Bündnis 90/ Die Grünen) sind nur einige seltsame Beispiele für Personen in der Politik, die ohne Parteibuch kaum etwas geworden wären. Ohne den “Parteienstaat”, wie ihn von Arnim in seinen Sachbüchern beschreibt, wären Affären wie um die Politiker Löbel und Nüßlein kaum denkbar. Fortsetzung folgt!
Dr. Götz Unger, Brühl  29. März 2021

———————————————————————————————————-

 
Zu Aktuelles in der 853. Ausgabe von Netzine.de: Ich bemühe mich seit mehr als einem halben Jahr, privat und in der Öffentlichkeit dafür zu werben, zusätzlich zu funktionstüchtigen Masken auch Visiere oder Schutzbrillen zu tragen: Nicht nur von Fachpersonal, sondern von allen gesundheitsbewussten Menschen! –
Es dürfte wohl unstrittig sein, dass Viren auch über die Augenbindehäute und über den Tränen-Nasen-Kanal in den Organismus gelangen können. Zwar wurden diese Möglichkeit und die entsprechenden Maßnahmen dagegen bereits vor etlichen Monaten in den Medien “kontrovers diskutiert” – aber die nahe liegende Konsequenz, solche absolut nebenwirkungsfreien Hilfsmittel einfach zu erproben, um die sich anbahnenden Infektions-“Wellen” wirksam zu stoppen, wurde versäumt.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf 11. März 2021
 
——————————————————————————————————————————————-

Zur Zeit beende ich mit Deinem Buch „Goethe und die Bajadere“ meinen Tag. Ich freue mich auf entspanntes Lesen nach getaner Arbeit und geniesse jedes Kapitel. Zwar nicht zum ersten Mal, aber viel intensiver als vor ungefähr drei Jahren, wie ich überrascht feststelle. Die Verflechtungen seines Lebens mit der Geschichte, mit seinem Streben nach Ruhm und Ehre, mit seinen Reisen, zwischenmenschlichen Beziehungen, Marianne im Besonderen, der Kunst und seinem Schaffen, diese Vielfalt zu leben mutet fast übermenschlich an. Aber er ist  ja nicht umsonst der Meister. 
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  8. 3. 2021

———————————————————————————————————-

Ich finde es gut, dass das Netzine immer wieder gegen die Abschaffung unserer Sprache angeht. Unnötige Anglizismen, Wortschöpfungen, die englisch klingen, aber kein Englisch sind, und der Gender-Unfug mit der scheinbar gerechten Nennung von mehreren Geschlechtern, über diese katastrophale Vermasselung der Sprache in den Medien, sogar im Deutschlandfunk, eigentlich meiner Meinung nach der beste deutschsprachige Hörfunksender, ärgere ich mich jeden Tag. Sprache vermittelt Identität. Wer sie derart verändert, erschwert Verständigung und gibt seine Identität auf. Warnend muß man immer wieder den Finger heben: Dem Zeitgeist bedenkenlos zu folgen, heißt nicht immer, an der Spitze des Fortschritts zu marschieren!
Rüdiger Tessmer, Edingen  24. Februar 2021

———————————————————————————————————-

Betrifft die 852. Augabe von Netzine: Ich bin regelmäßige Leserin Ihres Netzines. Nicht immer einverstanden, aber ok. Insbesondere in Bezug auf die deutsche Sprache voll auf Ihrer Linie!
Antje Häusler, Eberbach/Neckar  23. 2. 21

———————————————————————————————————-

Der Roman “Hypogäum” beginnt mit einem Paukenschlag, der die Leserinnen und Leser in eine Unterwelt auf der Insel Malta katapultiert, aus der ein Entkommen unmöglich erscheint. Der Kulturthriller ist geboren, der Paukenschlag hallt nach und bleibt gegenwärtig bis ans Ende des Romans. Die interessant geschilderten geschichtlichen Ereignisse, das Leben auf Malta und das des Jesuitenordens, der wichtigste Impulse auf das Geschehen aussendet, ziehen einen mit fein recherchierten Einzelheiten in ihren Bann. Die spannungsgeladene, kriminalistische Handlung verrät einen spürbaren Hang des Autors zum Aussergewöhnlichen. Immer wieder eine grosse, lang anhaltende Freude, ein weiteres Werk von Laufenberg zu entdecken.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  21. 1. 21

———————————————————————————————————-

Betrifft Passiertes in Netzine Nr. 849:
Metternich 2.0 oder die neue Macht der Weltkonzerne.
Leute wie Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und Jack Dorsey gerieren sich als die
neuen Fürsten Metternich 2.0 dieser Welt. Ihre global agierenden Konzerne
(Facebook, Amazon, Twitter) entscheiden nach Gutdünken und Gutsherren-art darüber, was gesagt bzw. geschrieben werden darf. Unliebsame Denkansätze und Meinungen werden herausgefiltert und gelöscht. Accounts von Andersdenkenden werden ohne große Vorankündigung stillschweigend einfach “gecancelt”. Dies ist eindeutig eine neue Form der Zensur im 21. Jahrhundert, denn dem “Beschuldigten” wird nur unzureichend Gelegenheit gegeben sich zu rechtfertigen. Argumente werden kujoniert, der Verfasser mehr oder minder desavouiert. Die Besitzer gelöschter Accounts werden wie in George Orwells Dystopie “1984” dem kollektiven sozialen Vergessen ausgesetzt. Des Weiteren sorgen die Algorithmen dafür, dass unliebsame und nicht politisch korrekte Themen ganz am Ende der Suchmaschine angesiedelt werden. Schon mit kleinen Abweichungen vom Mainstream kann man anecken. Fiel die Zensur zu Zeiten der “Restauration” (1815-1848)  noch auf, weil Wörter oder ganze Passagen in der Zeitung geschwärzt wurden, so existieren andere Meinungen heute einfach nicht mehr. Die Methoden des Totschweigens haben sich eben verfeinert. Mit demokratischen Spielregeln hat dies nichts mehr zu tun, und die Politik und deren Eliten schauen bewusst oder unbewusst dabei zu. Einerseits erhofft man sich dabei eine elegante Ausschaltung des politischen Gegners, andererseits hat man selbst Furcht davor, irgendwie ins Visier der sozialen Medien zu geraten, denn jeder kann heute in die Mühlen der “Cancel Culture” geraten.
Dr. Götz Unger, Mannheim  13. Januar 2021

———————————————————————————————————-

Zu Corona in der 849. Ausgabe von Netzine: Endlich! – Da kann ich nur sagen: endlich fordern die Grünen FFP2-Masken für alle! – Dass die hübschen Stoffmasken von der Schneiderin nicht zum Selbstschutz taugen und kaum zum Schutz Fremder, weiß man doch schon seit über einem halben Jahr. Warum sind die noch nicht längst aus dem Verkehr gezogen worden?
Unverständlich ist für mich jedoch, weshalb keine Schutzbrillen und Visiere empfohlen werden (nicht in ausreichender Zahl für alle herstellbar?). Es gibt ältere Untersuchungen, wonach mehr banale Atemwegsinfekte über die Augenbindehäute via Tränen-Nasenkanal erfolgen als über die Nase. 
Also könnte jede Skibrille o. ä. die beunruhigende Zahl von Infektionen stärker senken als die 15-km-Regelung.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  12. Januar 2021  

———————————————————————————————————-

Zum Thema Impfen in Netzine 849: Ob die derzeit reichhaltig gelieferten Symbol-Pieksbilder zum Thema Impfen die Bereitschaft der Bevölkerung steigern oder nicht, mag das eine sein. Das andere ist die ständige Werbung für das Impfen mit der Nummer 116117: Meine impfwillige Mutter telefoniert sich derzeit die Finger wund, um einen Termin zu bekommen. Schon seit Anfang des Jahres bekommt Sie dort nur eine Aussage: „Es ist kein Impfstoff da, bitte rufen Sie noch einmal an“. Zurzeit hat sie dort schon 15 Mal angerufen. Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis sie einen Termin ausmachen kann. Dann bekommt man ständig aktualisierte Zahlen, wie viele Personen inzwischen schon geimpft sind und wie viele am aktuellen Tag geimpft wurden. Nimmt man mal etwa 80 % der Bevölkerung zum Erreichen einer Herdenimmunität und rechnet das mit den derzeitig präsentierten Impfzahlen hoch, dann haben wir die Herdenimmunität wohl in drei Jahren erreicht. Unsere Politik sollte mal die Grundrechenarten beherrschen lernen und beim Impfen mehr Gas geben, anstatt sich ständig selbst zu beweihräuchern. Dazu gehört eine verbesserte Organisation sowie Beschaffung. Eben handeln, statt nur zu reden.
Thomas Martin, Freiburg/Breisgau 12.1. 2021

——————————————————————————————————–

Für mich ist „Die Salzhexe“ das Buch, in dem ich immer mal wieder lese, um ein Stück vom Leben dieser erstaunlichen Frau noch einmal zu erleben. Wie das geschildert wird, das ist viel mehr als bloß spannende Unterhaltung. Auch mehr als ein Blick in eine 800 Jahre zurückliegende Zeit. Erschreckend, dass man als Hexe beschimpft wurde, nur weil man mehr wusste und mehr konnte als die anderen. Dass man verachtet wurde, weil man Männerarbeit machte. Wie leicht man abrutschte im Ansehen der Leute. Und dann ihr Leben bei den Waldmenschen. Da wird man über etwas aufgeklärt, von dem man noch nie gehört hat. Ich habe „Die Salzhexe“ schon mehrfach weiterempfohlen, auch schon als Geschenk weiter verbreitet.
Erika Neumann, Dossenheim  6. 1. 2021    

———————————————————————————————————-

Gratuliere zu NETZINE! Aber auch die Bücher sind sehr gut und angenehm zu lesen! Schön, dass noch jemand auf die deutsche Sprache achtet, danke!
Harald Reitler, Wien  4. 1. 2021

——————————————————————————————————–

Herzliche Glückwünsche zum 25. Geburtstag von Netzine.
Eine stolze Leistung, auf die ich gern immer wieder zugreife.
Ich wünsche Dir weiterhin Deine Kreativität, Deine Schaffenskraft, vor allem aber Gesundheit.
Ralf Kissel, Altrip  30. 12. 2020

———————————————————————————————————————————————-
 
Ich gratuliere: 25 Jahre NETzine sind in der kurzlebigen Welt des Internet eine ganz besondere Leistung. Damit ist das NETzine nicht nur der erste deutschsprachige Blog Deutschlands, sondern auch ein Fels in der Brandung digitaler Eintagsfliegen.
Es freut mich umso mehr, weil ich eine Zeit lang das NETzine technisch mit betreuen durfte und es ein bisschen auch zu meinem Kind geworden ist. Deswegen habe ich jede neue Ausgabe mit Freuden gelesen. Danke für 25 Jahre erfrischende, humorvolle und dennoch kritische Kommentare mit hoher Aktualität
Thomas Martin, Freiburg/Breisgau  29. 12. 2020
 
Ich danke Dir für die Gratulation, lieber Thomas. Du bist ja tatsächlich auch einer der Väter des Netzine. Hast Du doch nicht nur jetzt das Jubiläumssignet gestaltet, auch die Titelgestaltung des Netzine ist Dein Werk. Besten Dank für alles, der Autor
 
———————————————————————————————————————————————-
 

Ich bewundere Ihre umfangreichen Aktivitäten ebenso
wie Ihr NETzine, das für mich schon längst zur Pflichtlektüre geworden ist.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  23. 12.2020

——————————————————————————————————-

Zu Corona in Netzine Nr. 847:
Das Corona-Virus hat die Welt und Deutschland fest im Griff …
Natürlich kann man die Pandemie besiegen, aber die zunehmende
Staatsverschuldung in Deutschland wird nicht mehr revidierbar sein.
Dies bedeutet letztendlich eine erhöhte Steuerlast für die
Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Die Bürokratie wird einen
neuen Höhepunkt erleben.
Eine wenig durchdachte Energiewende lässt die Kosten zusätzlich in
die Höhe schießen. Das Bildungssystem wird noch mehr unter
die Räder kommen, was bedeutet, dass das Leistungsgefüge noch
mehr ins Rutschen gerät. Die Kultur leidet ebenfalls, und es ist nicht
wirklich ausgemacht, ob sie sich davon rasch erholen wird.
Das Land der Dichter und Denker wird weiter gegenüber anderen
Nationen abrutschen.
Auch in puncto Meinungsfreiheit und freier Sprache kommt es zu
schmerzlichen Eingriffen. Eine Löschwut von Beiträgen im Internet
ist die Folge. Die anderen Medien sind zunehmend konform und
wollen den Mächtigen gefallen. Dieser Konformismus ist mittlerweile
überall spürbar.
Da ist es immer wieder tröstlich, alle zwei Wochen das “Netzine-
Magazin” mit seinen belebenden Beiträgen aus leichter Feder
von Dr. Walter Laufenberg zu lesen. Möge sein Schöpfer noch
möglichst lange gegen den Strom und gegen den Mainstream
anschwimmen.
Allen Mitlesenden und dem Herausgeber von “Netzine” wünsche
ich ein schönes Weihnachtsfest und ein hoffentlich gesundes neues Jahr!
Dr. Götz Unger, Mannheim  23. Dezember 2020

——————————————————————————————————–

Ich danke für die regelmäßige Gabe “Passiertes – Passierte es?“, die ich gerne lese, wobei ich schmunzle und oftmals mit dem Kopf zustimmend nicke.
Hans-Ulrich Kierek, Kiel  19. 12. 2020

——————————————————————————————————-

Es freut mich immer, wenn Ihre E-Mail mit “Passiertes” bei mir eintrifft. Ich lese es immer mit Interesse, und meistens überkommt mich ein Schmunzeln. Dabei bin immer wieder erstaunt, welche Themen Sie da aufgreifen und so herrlich auseinandernehmen.
Horst Leinhaas, Langendorf/Schweiz 16. Dezember 2020

 


Zum Netzine Nr. 846: Habe Dein Profilbild aktualisiert und Deinem Bild ein paar   Gitterstäbe verpasst, weil sich Mannheim jetzt im harten Lockdown befindet.
Deinem Vorschlag zur Umbenennung des Instituts mit dem legasthenischen Namen kann ich voll umfänglich zustimmen. Du solltest empfehlen, einen Blog auf der Webseite des RKI zu etablieren: Roberts Koch-Blog. Erster Rezeptvorschlag: Corona Süß-Sauer.
Du hast leider das größte Theater in Deutschland vergessen: Den Reichstag mit unseren Politikern. Bei der dargebotenen Vielfalt an Selbstbeweihräucherung und Besserwisserei kann man den Laden nicht anders bezeichnen. Dies gilt auch im Kontext für die angesprochenen Windmühlenbekämpfer. Als ob die „Großkopferten“ in dieser schwierigen Zeit nichts Besseres zu tun hätten.
Thomas Martin, Freiburg/Breisgau  5. 12. 2020

———————————————————————————————————————————
 
Betrifft: Roberts Rassetheater unter Passiertes in der 845. Netzine-Ausgabe:
Ja, auch mir ist die Absurdität aufgefallen, dass man das Wort und den Begriff “Rasse” abschaffen will, aber den davon abgeleiteten Begriff “Rassismus”, der derzeit sozusagen Hochkonjunktur hat, unbedingt beibehalten will. – Dieter Nuhr hat kürzlich festgestellt, dass es ja auch Rassismus ist, wenn das bekannte Feindbild “weißer alter Mann” unreflektiert auf alle Angehörigen dieser Menschengruppe übertragen wird. Auch der ursprünglich so notwendende Feminismus (der diesbezüglich eine Schnittmenge mit dem Rassismus hat) wird von einigen Vertreterinnen ad absurdum geführt, wenn zur Unterscheidung von Genderfrauen und Biofrauen gefordert wird, letztere als “Menschen, die menstruieren” zu bezeichnen. Abgesehen davon, dass ‘solche’ Frauen auch in  der Menopause nicht aufhören, Frauen zu sein – die Reduktion auf diese Funktion ist eine Unverschämtheit, und Frau Rowling hat zu Recht dagegen polemisiert (was ihr einen Shitstorm eingetragen hat). Ich schlage eine andere Unterscheidung innerhalb der menschlichen Spezies vor: Mütter – und alle anderen! – Nur Frauen, die ein Kind ausgetragen haben, nutzten ihre Sexualfunktion nicht ausschließlich zur Lustgewinnung – wie alle anderen Menschen (letztlich auch die Väter, die sich dann auch an den Kindern erfreuen ohne die Unannehmlichkeiten und Schmerzen von Schwangerschaft und Geburt).
 
Zum Theater: Ja, ich habe eine Aufführung des “Zerbrochenen Krug”s gesehen, in der der Gerichtsrat Walter am Ende noch das arme Evchen vergewaltigt (und damit dann wohl auch den Dichter Kleist). – Aber es gab in den letzten Jahren auch noch großartige Theaterabende mit einem verblüffend modernen Düsseldorfer “Don Carlos” und einer “Wallenstein”- Gastinszenierung des Hamburger Theaters (ohne solche Zumutungen, wie von Ihnen beschrieben).
 
Danke auch für den Hinweis auf “Roberts Koch-Institut”: als unbegabter Hausmann sollte ich mich wirklich dort mal für einen praktischen Kurs anmelden…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  2. 12. 2020
 
———————————————————————————————————————————————-

Zu der Frage in Netzine 845: Warum begeistern sich so viele Amerikaner nach wie vor für Donald Trump, der sich so unmöglich aufführt?
Meine Antwort ist: Die Amerikaner haben nur 2 Parteien. Die Republikaner und die Demokraten. Ganz grob kann man die Republikaner mit der CDU vergleichen und die Anderen mit der SPD. Die meisten Amerikaner wählen immer dieselbe Partei. Das Verhältnis ist meistens so ausgewogen, dass mal die eine oder die andere gewinnt. Hierbei spielt die Person des Präsidenten meistens keine besondere Rolle. Die jetzige Wahl war insofern eine Ausnahme, weil die Wahlbeteiligung höher war als sonst und das hauptsächlich von Trump- Gegnern. Der Mann wurde einfach abgewählt, obwohl seine Wählerstimmen-Anzahl höher war als bei seiner Wahl vor 4 Jahren.
Dieter Feuser, Köln  1. 12. 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft Maskenpflicht in Netzine Nr. 845: Zum Glück bedeckt die Maske nicht die Augen,  sondern nur Mund und Nase. So ist der Träger jederzeit noch in der Lage, ein Laufenberg-Buch oder das Netzine zu lesen.
Thomas Martin, Freiburg/Breisgau  25. 11. 2020

———————————————————————————————————

Ich lese das „Netzine“ stets gerne und hoffe auf optimale Fortsetzung.
Reinhard Staubach,  Ebersbach-Musbach,  25. November 2020

———————————————————————————————————-

Zu Passiertes in der Netzine-Ausgabe Nr. 845:

Tatsächlich hat Wilhelm Busch als Pendant für das eigentlich generisch neutrale “Jemand” eine “Jemandin” erfunden und zwar im Brief der “Frommen Helene” an ihren Geliebten, den Vetter Franz. Ich zitiere:

„Geliebter Franz!
Du weißt es ja, Dein bin ich ganz!
Wie reizend schön war doch die Zeit,
Wie himmlisch war das Herz erfreut,
Als in den Schnabelbohnen drin
Der Jemand eine Jemandin,
Ich darf wohl sagen: herzlich küsste, –
Ach Gott, wenn das die Tante wüsste!
Und ach! Wie ist es hierzuland
Doch jetzt so schrecklich anigant!
Der Onkel ist, gottlob! recht dumm,
Die Tante nöckert so herum,
Und beide sind so furchtbar fromm,
Wenn’s irgend möglich, Franz, so komm
Und trockne meiner Sehnsucht Träne!
10 000 Küsse von Helene.“

Dr. Horst Landau, Düsseldorf  19. November 2020

———————————————————————————————————

Das Netzine ist eine schöne Zuschrift, vor allen wenn man in Corona-Isolierhaft sitzt, wie so mancher von uns. Vielen Dank dafür.
Hermann Schmenger, Hemsbach  17. 11. 2020

———————————————————————————————————

Das Island-Buch „Der gemalte Tod“ habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Vor allem, weil ich viel für Mystisches übrig habe.
Beate Riexinger-Schömbs, Berlin  5. November 2020

———————————————————————————————————-

Zu der Bemerkung über die Welternährung in Netzine 843:
Da bin ich mal wieder. Auf youtube kann man sich nun ansehen und -hören, wie ich einen Text auf meinem Sofa sitzend vortrage: https://www.youtube.com/watch?v=zAxCDUKjnYg
Es geht um DAS Thema, um das sich der linksfeministische Mainstream vornehm herumdrückt: die Übervölkerung des Planeten!
Letztlich erscheinen (mir) alle anderen Probleme sekundär:
1. Hunger (guten Appetit zu exquisitem Heuschreckenragout an sautierter Meeresalgenauswahl!). – Ist irgendwer zufrieden, wenn er * sie nur irgendwie abgefüttert wird? –  
2. Kriege um Ressourcen – schon über 30 solche sollen weltweit im Gange sein, las ich irgendwo. – Teilweise werden sie religiös-ideologisch motiviert – wobei sich besonders junge Dumpfköpfe hervor tun, die nun wieder mal auch bei uns herumschießen und sprengen. – Aber dahinter steht das Problem der “überzähligen Söhne”, die keine beruflichen Chancen haben, also auch nicht heiraten können und deshalb sexuell frustriert sind. 
3. Die ganze Umweltproblematik wäre wesentlich kleinformatiger, wenn die Menschheit nicht so dramatisch wachsen würde – was freilich eine Nebenwirkung der Fortschritte in Nahrungserzeugung, Hygiene und Medizin ist. (Hauptthema meines Textes).
4. Auch SARS Covid-19 würde uns jetzt höchstwahrscheinlich nicht terrorisieren – ohne die so dringend forcierte Globalisierung…
5. Und leider sieht es nun so aus, als seien die Demokratien viel schlechter geeignet, die jeweiligen epidemischen Ausbrüche in den Griff zu bekommen als eine ganz rigide, zentralistische Diktatur wie China, die einen Lockdown konsequent so lange durchhält, bis das Virus eliminiert ist. Letztlich scheinen auch die wirtschaftlichen Schäden unterm Strich dort geringer zu sein als in Europa.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  4. November 2020

———————————————————————————————————-

… und jetzt darf ich Ihnen auch schon aufrichtig danken für die Zusendung des Romans
Zwei vor Zwölf“, der heute hier angekommen ist. Er wird spätestens über Weihnachten
gelesen, nicht ohne schon jetzt meine Bewunderung auszudrücken, was Sie alles an
Literatur zu Papier bringen.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  29. Oktober 2020

——————————————————————————————————–

Betrifft den Roman eines Reiseleiters “Hohe Zeit“:
Diese Deine Biographie war mir ja nur teilweise bekannt. Sehr interessanter und turbulenter Lebensweg.
Dieter Feuser, Köln  27. 10. 20

——————————————————————————————————-

Mit der Lektüre von „Die Berechnung des Glücks“ habe ich jetzt begonnen, und ich bin neugierig zu lernen, wie das Glück zu optimieren ist. Ich musste mich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen (um diese Mail zu schreiben). Es verspricht bereits nach ziemlich wenig gelesenen Seiten, als ein weiteres literarisch hochstehendes Werk aus Deiner Feder mir schöne Stunden zu schenken.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  25. Oktober 2020

———————————————————————————————————-

Zum Netzine: Ich habe vor, alle Laufenberg-Bücher zu lesen, denn diese Literatur ist in wunderbarer Sprache verfasst, großartig recherchiert und gespickt mit Humor und Zeitgeist.
Robert Schrei, Bürmoos/Österreich  25. 10. 2020

———————————————————————————————————-

Netzine 843. Ausgabe: Wenn schon, denn schon: Ich habe immerhin vier Bücher vom Meister WL und würde gerne weiterlesen. Ihre Buchstabensalate schmecken immer gut, weil eben etwas passiert.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  25. 10.2020

———————————————————————————————————-

Zum Aktuellen von Netzine 843: Wenn ich mich nicht verzählt habe, besitze ich 13 Ihrer Bücher. Und über ein vierzehntes würde ich mich als bekennender Laufenberg-Fan sehr freuen.
Dr. Armin Bassarak,  Schildow  23. Oktober 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft Aktuelles der 843. Netzine-Ausgabe: Was mich besonders reizt, das ist “Hohe Zeit” oder “Ich ist Top”. Aber auch jedes andere Buch von Dir lese ich gern.
Christa Adams, Leverkusen  22. 10. 2020

—————————————————————————————————-

Zum Berliner Verbot des Wortes Schwarzfahrer in der 843. Netzine-Ausgabe:
Es ist nicht zum Lachen, eher zum Heulen. Ich hatte früher immer schwarze Hunde – Pudel, Spitze, Promenadenmischlinge. Heute würde ich mich nicht mehr mit denen auf die Gasse trauen. Wie ist es mit schwarzem Tee, Kaffee oder schwarzen Haaren?
Eberhard Keil, Neulußheim  20.10.20

———————————————————————————————————-

Unter Aktuelles in NETZINE Nr. 842 schreibst Du: “… Dabei wäre es – objektiv gesehen – besser, die Präferenzen zu tauschen, weil mehr Tote durch vernachlässigten Gesundheitsschutz der Umwelt zugute kämen. Gibt es doch keinen schlimmeren Umweltschädling als den Menschen.”
Gut gebrüllt, alter Löwe!
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  14. 10 2020

———————————————————————————————————-

Derzeit lese ich fasziniert den historischen Roman “Stolz und Sturm“. Ich wundere mich über die Macht des Adels und leide mit dem unterdrückten Volk, und lass mich tragen von der wunderbaren Erzählkunst. Dieser Roman ist ein Edelstein in seiner Vielfalt und ungeheuren Präzision der Schilderung. Ich bin noch nicht ganz am Ende angelangt, kann mich also noch einmal entführen lassen in die mit Stolz und Sturm erfüllte Welt der Bauernkriege.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein 24. September 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft das Aktuelle der 841. NETZINE-Ausgabe: Die Sache mit den Gendersternchen bei der Wahl in NRW hat mich dazu angeregt, als ehemaliger Leiter der Stuttgarter Wahlbehörde meinen früheren Kollegen den Hinweis zu geben, dass es bei der anstehenden OB-Wahl doch korrekt heißen müsste: „Oberbürger*innenmeister*in-Wahl“. Das muss man/frau doch so machen. Oder?
Heinz Brüninghaus, Stuttgart  23. 9. 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft: In der 838. NETZINE-Ausgabe die Bemerkung über die Gewalt im Fernsehen, mit der ich ausgerechnet bei meinem bevorzugten Sender ARTE, speziell in Trailern (weshalb ich die Filme dann nicht sehen möchte), unerwartet und unvorhersehbar konfrontiert werde. Ich werde überrumpelt und frage mich, warum die Macher nicht das Positive eines Films anpreisen, statt mit der Brutalität zu werben. Bei dem durchweg ansprechenden und gepflegten Programm von ARTE ist dieses Verhaltensmuster für mich nicht nachvollziehbar. Schön ist’s, dass Du mit eben diesem Sender Perkeo aufleben lassen konntest. Ich freue mich schon jetzt auf den Film und vor allem auch auf den neuen Krimi. 
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  16. August 2020

———————————————————————————————————-

Hatte schon ein paar Laufenberg-Bücher gelesen, aber jetzt das Buch “Karibik ohne Kannibalen“, das ist das Beste überhaupt. Bei dem schönen Wetter sowas lesen, das ersetzt einem doch glatt die große Reise, die man auf nächstes Jahr verschieben musste.
Hanno Schenk-James, Berlin  30. 7. 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft Passiertes in Netzine Nr. 837 zum unbaren Zahlen: Immer mehr Geschäfte gehen dazu über, Eure Karten nicht zu akzeptieren, aber die persönlichen Daten auf der Karte nutzen sie.  Wenn die Rechnung erstellt wird, kommt die Aufforderung, die Karte einzuführen und auf einem elektronischen „pad“ zu unterschreiben. Ihr werdet noch nicht einmal darüber informiert, was Ihr da unterschreibt. Dass jetzt, ohne Eure Zustimmung, ein SEPA-Lastschriftverfahren eingeleitet wird, merkt Ihr auch nicht. Erst beim Ausdruck des Kassenbons könnt Ihr auf der Rückseite lesen, was Ihr da unterschrieben habt … Wenn man die Hausbank darüber informiert, stößt man auf taube Ohren … Bei diesem Bezahlsystem hat man es gleich mit zwei „Betrügern“ zu tun. Mit Banken und Geschäften.
Rainer Striegnitz, Ludwigshafen  28. 7. 2020
—————————————————————————————————

 
Aktuelles der 736. Netzine-Ausgabe: Zu dem Artikel “Der Mainstream bekommt endlich eine Gegenstömung.”
Nach dem Vorbild des italienischen Philosophen Antonio Gramsci ist es dem
links-grünen Mainstream in den letzten Jahren und Jahrzehnten eindringlich
gelungen, die Deutungshoheit über Begriffe und Begrifflichkeiten zu besetzen.
Dies zeigt augenblicklich die weltweit geführte “Rassismusdebatte”, die ihren
Ausgangspunkt in den USA nahm, aber dann auch schnell Westeuropa erfasste.
“Genderismus”, “Me too” und “Fridays for Future” sind weitere “Marketing-
Projekte” des linken Mainstreams, die mittlerweile ebenfalls alle Bereiche der
Gesellschaft, Politik und Wirtschaft “bereichern”.
Bürgerinnen und Bürger, die eine “Kultur der Vernunft” einfordern und sich dem
Mainstream widersetzen, werden sozial geächtet oder psychisch bzw. physisch
unter Druck gesetzt.
Eine “Cancel Culture” (“Auslöschungskultur”) macht sich breit. Jeder der anders
denkt, soll Angst verspüren, Angst davor seinen guten Ruf zu verspielen, seine
Stelle und Freunde und Bekannte zu verlieren. Das Gros der Bürger duckt sich
weg und traut sich nicht mehr, frei seine Meinung zu äußern.
Diese neue “Biedermeierlichkeit” des Bürgertums ist gewollt, denn so hat der
“Zeitgeist” ein leichtes Spiel bei der gesellschaftlichen Transformation in die
“Illiberalität”.
Insoweit gebührt den Wissenschaftlern und Schriftstellern Respekt, die in der
US- Zeitschrift “Harper`s Magazine” in einem offenen Brief mehr “Gerechtigkeit
und eine offene Debatte” einfordern. Dieser Brief ist zwar gut gemeint, wird aber
nur wenig Veränderung bringen, denn die “Anderen” haben die “Deutungshoheit”
längst gewonnen. Der kanadische Linguist Steven Pinker steht bereits auf der
“Auslöschungsliste”, weil er eben ein Mitunterzeichner dieses Briefes ist.
Auch die Autorin J.K. Rowling wird Risse in ihrer Karriere erleiden müssen.
Es ist nur gut, dass die meisten Unterzeichner schon weit über 50 sind.
Dies hat schließlich auch etwas zu bedeuten!
Dr. Götz Unger, Mannheim 18. 7. 2020
————————————————————————————————————————————-
 
Zu der 835. Netzine-Ausgabe:
1. Das englische Mrs. wird sicherlich missis ausgesprochen, steht ausgeschrieben aber immer noch für “mistress” (auch wenn dieser Ausdruck eine Doppelbedeutung hat).
2. Bei den Carmina Burana kann man durchaus den Text verstehen. Für Leute, die weder des Althochdeutschen noch des Lateins mächtig sind, gibt es gute Übersetzungen.
Antje Häusler, Eberbach  15.7.20
 
———————————————————————————————————————————————
 
Zum Aktuellen der 836. Passiertes-Ausgabe: Schnutenpulli finde ich sehr hübsch!
Mir ist heute just dafür noch ein anderer Begriff in den Kopf gekommen, als ich eine Dame sah, deren MuNaSchu zwar den Mund, nicht aber den Rotzkolben bedeckte: Nasenwindel.
Du kennst mich ja – ich kann meine Klappe nicht halten und wies Sie darauf hin, dass Ihre Nasenwindel – so getragen – zu nichts nütze ist, und bedankte mich bei Ihr für die Rücksicht, die sie mit ihrem Verhalten auf die Mitmenschen nimmt.
Es war zwar kein Gewitter im Anzug, aber sie schaute dennoch, als ob es blitzen würde.
Thomas Martin, Freiburg i. Br.  14. Juli 2020
 
———————————————————————————————————————————————-

836. Ausgabe
Passiertes! – Passierte es?
Zu “Der Mainstream bekommt endlich eine Gegenströmung”:
Ja, ja, es war schon immer der Hase, der den Hund gehetzt hat.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  14. 7. 2020

———————————————————————————————————-

Jetzt bin ich darauf gekommen, die Laufenberg-Bücher, die ich im Regal stehen habe, Stück für Stück noch einmal zu lesen. Und bin ganz begeistert. Was da alles drinsteckt.  Gerade habe ich den Mitelalterroman “Ritter, Tod und Teufel” noch einmal gelesen. Das ist ja ein spannendes Geschichtsbuch. Großes Kompliment!
Dieter Feuser, Köln  4. 7. 2020

—————————————————————————————————–

Ein guter Streiter für die deutsche Sprache ist mein Freund Walter Laufenberg, und dessen 14-tägiger Blog Netzine.de (der älteste Deutschlands) ist lesenswert.
Bernhard Sperling, Dubai und Karlsruhe  13. 6. 20

——————————————————————————————————–

Perkeo – Der Zwerg von Heidelberg“, ein tolles Buch. Habe ich gerne gelesen.
Harald Reitler, Wien  12. Juni 2020

—————————————————————————————————–

Dein Buch “Hohe Zeit” habe ich im April mit großem Vergnügen gelesen und
dabei zusätzlich auch viel über Dich und Deine Denkweise erfahren.
Prof. Dr. Martin Laun, Ludwigsburg  29. Mai 2020

——————————————————————————————————-

Die NETzine Newsletter (also Neuigkeitenbriefe) sind immer gut,
aber der Brief Nr. 832 ist wieder ein Volltreffer. Ganz große Klasse!
Eberhard Martin, Filderstadt-Bernhausen  21. 5. 2020

———————————————————————————————————-

Descartes’ Strenge (in „Der Diskurs über die Methode“) hat mir imponiert. Solche selbstkritische Aufmerksamkeit wünsche ich mir von Autoren. Solche Bücher gibt es. Darunter zähle ich “Die Leiden des jungen Werthers” von Goethe und “Wunschloses Unglück” von Peter Handke und auch “Hohe Zeit” von Walter Laufenberg. Diese Reihe ließe sich fortsetzen, aber nicht endlos, denn aufrichtige Bücher sind selten …
Prof. Dr. Theodor Ebert, Berlin  19. 5. 2020

———————————————————————————————————-

Den Bauernkriegsroman “Stolz und Sturm” lese ich jetzt zum zweiten Mal. Weil ich noch wusste, wie schade ich es fand, dass er zu Ende war, als ich den Roman vor 15 Jahren das erste Mal gelesen habe. Bin schon wieder mittendrin, und jetzt beim zweiten Durchgang kann ich viele Einzelheiten erst so richtig genießen.
Dieter Feuser, Köln  16. Mai 2020

———————————————————————————————————-

Die Roman-Biografie “Perkeo, der Zwerg von Heidelberg” musste ich in einem Zug durchlesen, so interessant war das Leben dieses Hofnarren. Und wie der Autor das dargestellt hat, mit diesen feinen ironischen Seitenhieben – ein Genuss. Mein Kompliment! Jetzt habe ich mir als nächstes Laufenberg-Buch den Mittelalterroman “Ritter, Tod und Teufel” vorgenommen. Eine Welt für sich.
Dr. T. Riester, Mannheim 14. Mai 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft “Zwei vor Zwölf“: Das neue Buch ist ein besonderes Erlebnis. Danke, danke! Schön, dass man durch das Corona-Virus jetzt so viel Zeit hat zum Lesen.
Ursula Ott, Badenweiler  8. Mai 2020

——————————————————————————————————–

Ich bewundere immer wieder Deine Aktivitäten auf Netzine und in der Literatur. Großes Kompliment.
Dieter Feuser, Köln  6. Mai 2020

——————————————————————————————————-

Zu „Der Hund von Treblinka“: Der Ort Treblinka verheisst nichts Gutes. Dementsprechend stellte ich mich in Gedanken auf eine Horrorgeschichte ein, die der Zweite Weltkrieg mit sich brachte. Ich wurde mitgenommen in die Kindheit und Jugendzeit eines Autors, sein Studium, lebhafte Liebesbeziehungen, Berufserfahrungen … Aber auch der Horror, der im Titel des Romans steckt, passierte, unsagbar grauenhaft.

Was für ein Buch, “Der Hund von Treblinka”! Ein Roman, den ich nie vergessen werde. Eine ausdrucksstarke sprachliche Meisterleistung. Wahrheit und Fiktion fliessen zu einer einzigartigen Lebensreise zusammen. Spürbar breitet der Krieg seine Macht und Gräuel über die Menschheit aus –  der rote Faden, der in jede Phase des Lebens greift und den Roman bis zum Ende prägt. Und das ist ein bitteres Sich-Verabschieden von der Welt.

“Der Hund von Treblinka” – lange nur von aussen taxiert, bedeutet mir nun das stärkste Werk, das ich je gelesen habe.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  29. April 2020

———————————————————————————————————

Zwei vor Zwölf”: In einer Nacht gleich durchgelesen. Und wird sofort noch einmal gelesen. Bewundernswert die Historientreue und die Phantasie.
Willy Seeger, Aachen, 22. April 2020

———————————————————————————————————-

Wie wohltuend: Dem Netzine-Autor ist selbst in der grossartigen 830-igsten Ausgabe des NETZINE die Freude an Sprache und Witz nicht abhanden gekommen. Er verbindet Informationen, Berichterstattung und auch Beanstandungen zu einem vergnüglichen Miteinander. Die zerpflückten Anglizismen, die Marsmännchen, der Robert in Berlin, der oder das Lieblings(w)ort regen zum Nachdenken an. Vielen Dank für den inspirierenden Dienstagnachmittag.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  21. 4. 20                                                                                                                                                                                                                                         ———————————————————————————————————-                                     

Betrifft Anglizismen-Süchtige in der 830. Ausgabe von NETZINE: Ich genieße Ihre 14-tägigen Sendboten äußerst sowie auch 2 Ihrer Bücher, die ich über Amazon.de erworben habe und die sogar von denen nach Kanada geschickt wurden. Gerade in dieser Zeit macht es mir viel Spaß, darin zu lesen …
Als Deutscher, der schon über 40 Jahre im Ausland lebt, aber fast jedes Jahr für 6 bis 8 Wochen in der alten Heimat verweilt, ärgert es mich zunehmend mehr, wie die deutsche Sprache verhunzt und von blöden englischen Worten durchsetzt wird. Als ob man sich der guten Deutschen Sprache schämt.
Hans-Ulrich Anielski, Edmonton/Kanada  21. April 2020

———————————————————————————————————-

Zu Corona in der 829. Netzine-Ausgabe: Jährlich stirbt in Deutschland ca. eine Million Menschen an unterschiedlichen Krankheiten, z.B. 2017 knapp 70.000 an Erkrankungen der Atemwege. In den letzten Monaten (seit Beginn des Auftreten des Coronavirus) sind insgesamt ca. 4.000 Menschen an diesem Virus gestorben … Wobei noch fraglich ist, ob alle statistisch dem Coronavirus zugeschriebenen Todesfälle wirklich dem Virus als Verursacher zuzuschreiben sind … Und das soll die ganzen Einschränkungen, die Panik und andere Maßnahmen rechtfertigen???
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  19. 4. 20

——————————————————————————————————-

Betrifft „Zwei vor Zwölf“: Das Buch traf auf Begeisterung – es wurde in einem Rutsch durchgelesen.
Mona Nack, Ruppertsberg, 18. 4. 2020

———————————————————————————————————-

Zu dem Roman „Der Hund von Treblinka“. Inzwischen bin ich mit den Laufenberg-Büchern ein paar Jahre älter geworden. Jedes Buch, das ich gelesen habe, hat seine Eigenheit und überrascht immer wieder aufs Neue. Und “Der Hund von Treblinka”, das ist eine Herausforderung.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  16. April 2020

———————————————————————————————————-

In Ihrem aktuellen Netzine-Newsletter 829 schreiben Sie u.a.: “Wir werden auf dreiste Weise für dumm verkauft …”
In Wahrheit ist das mit dem für dumm Verkaufen noch viel schlimmer, als Sie zutreffenderweise geschildert haben. Ich erlaube mir, Ihnen anbei einen gesundheitspolitischen Newsletter der Dr.-Rath-Stiftung zu senden, der mir heute zugegangen ist. Daraus können Sie entnehmen, worum es bei der verfehlten Reaktion der Politik und der Medien auf die Virusverbreitung in Wirklichkeit geht. file:///C:/Users/User/AppData/Local/Temp/Foundation-Newsletter-CORONA-INSOLVENZ-BERLIN-010420.pdf
Dr. Armin Bassarak, Berlin 8.4.20

———————————————————————————————————-

Das Netzine ist stets eine humorvolle und erfrischende Lektüre. Mit geschärftem, kritischem Blick weist es hin auf die Dinge, denen der Homo sociologicus leider viel zu oft auf den Leim geht.  
Egon Könn, Ketsch/Rhein  8. April 2020

———————————————————————————————————-

Jetzt habe ich das Laufenberg-Buch „Orakelfahrt“ gelesen. Eine einzige Freude. Ein  Paar unternimmt mit einem Luxusauto eine Fahrt quer durch die Vereinigten Staaten. Aus diesem Abenteuer sprüht ein unbändiger Tatendrang und ein immenses Talent, die Welt zu betrachten und – konzentriert in sprachlicher Vollendung – das Mitfahren und Miterleben dieser ausserordentlichen Reise zum Genuss werden zu lassen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  6. April 2020

———————————————————————————————————-

Zum gegenwärtigen Zustand der Rubrik Leser-Reaktionen:
In jüngster Zeit erreichen uns Netzine-Leser per Kopieren und Einfügen die baltischen Ausläufer eines voluminösen Gedankenpools – oft ohne Wenn und Aber, Dass und Komma, angereizt durch Walter Laufenbergs knapp und präzise formulierte Aktualitäten. Doch bei genauerem Lesen und gelegentlichem Gegoogle zeigt sich, dass der lettische Meister nur darauf gewartet zu haben scheint, seine galligen, philosophisch anmutenden Kommentare auch hier unterbringen zu können. Ihm sei als Gegenmittel eine tägliche Lektüre in Laufenbergs Lästerlexikon, dem kostenlosen Denk- und Schreiblehrbuch, empfohlen.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  25. März 2020

—————————————————————————————————

Passiertes 828. Ausgabe: Das spricht mir aus dem Herzen. Es ist schon ein Armutszeugnis, welches sich manche Menschen selbst ausstellen, indem sie sich englisch artikulieren. Deutsch wird so langsam an den Rand gedrängt, und hierfür sollten sich so manche Unternehmen und Institutionen schämen.
Udo Heggemann, Rielasingen  25. 3. 2020

———————————————————————————————————-

Zum Thema Corona-Virus in der 828. Netzine-Ausgabe: Verführt vom Titel, las ich neulich das Gedicht “Corona” von Paul Celan. Leider das ganz falsche Werk, um der Corona-Toten zu gedenken … Wieder einmal gibt der bekannte Dichter Rätsel auf.
Markus Weber, Mannheim  24. 3. 20

———————————————————————————————————-

Zur 827. Netzine-Ausgabe: Es wird viel über Humanität geredet, aber jetzt bestimmt nur noch die Angst das Leben, ohne Vernunft oder Verstand. Und wenn das Leben nur noch von Angst bestimmt wird, verliert es jeglichen Wert! Man möchte angeblich jeden Menschen versorgen und erhalten, solange wie möglich. Seltsamerweise gab es da immer regional unterschiedliche Ansichten. In Afrika oder Teilen Asiens und vielleicht auch Teilen Südamerikas sterben täglich Tausende, nicht an irgendwelchen Viren, oder Krankheiten oder Depressionen etc., sondern einfach weil sie nicht genug zu essen und zu trinken haben, da hat man keine Milliardenpakete geschnürt, eher Waffen geschickt!

Es werden nach wie vor Bürger- und Bandenkriege geführt, wobei auch täglich Tausende sterben. Und das alles, damit große Konzerne und deren Besitzer in den reichen Ländern Gewinn machen können und den Konsum mit allen Raffinessen vermehren und beschleunigen. Dafür hat man gerne Milliarden verbrannt!

Und jetzt begründet man moralisch alle Maßnahmen damit, um jeden Preis alle am Leben erhalten zu wollen, unter Aufgabe der Grundrechte, der persönlichen Freiheit etc., da bin ich mal gespannt, wie viel Hilfe die Drittländer dabei zu erwarten haben, wenn der Virus auch dort sich weiter ausbreitet …

Man beginnt, alle Freiheiten des menschlichen Umgangs in den meisten Ländern zu missachten, mit der Begründung des möglichen vorzeitigen Todes von noch nicht mal 1 Prozent der menschlichen Lebewesen, dafür nimmt man unwidersprochen die wirtschaftliche Vernichtung von zig Millionen Existenzen in Kauf, welche so langfristig ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Da ist gesunder Menschenverstand gewichen, um den bedingungslosen Gehorsam der Massen zu fordern, unhinterfragt wie im Dritten Reich. Dort hat man noch freudig gegrölt, „ja wir wollen den totalen Krieg“, heute wird still und ängstlich die totale Isolation befolgt …

Und nebenbei verhungern und verrecken weiter bei Kriegen, Bürgerkriegen, Hungersnöten jeden Tag tausende junge Menschen, welche theoretisch noch ein Leben vor sich hätten, nur wegen irgendwelcher bekloppter Gewinn- oder Machtspiele. Das nennt sich dann Zivilisation, – ich spucke drauf!

Dass der Planet sowieso überbevölkert und nachhaltig vergiftet ist, weiß jeder halbwegs logisch denkende Mensch. Dass wir nicht fähig sind, neue Planeten zu erkunden, um uns weiter auszubreiten, ebenso. Wozu auch? Um dort dann noch größere Konzerne zu errichten, noch prächtigere Bauten, welche alle im Sand der Zeit zerrinnen werden …
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  22. 3. 20

——————————————————————————————————-

Habe im Läster-Lexikon unter dem Stichwort Trivialliteratur die Rezeptur für Erfolgsbücher gelesen. Und ich verstehe, dass Du kein Bestsellerautor sein willst. Doch das Wissen um den Weg dahin zu haben und den Weg dann nicht zu benutzen, zeigt Grösse.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  21. 3. 2020

———————————————————————————————————-

Wie so vieles im Leben hat auch das Netzine zwei Seiten: Einerseits bringt es frei Haus die interessantesten Denkanstösse, andererseits ermahnt es, die Zeit zu nutzen, denn im Nu sind wieder zwei Wochen vergangen. Beeindruckend ist jeweils die Vielfalt Deiner Meinungsbeiträge zum Geschehen in Nah und Fern, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit einbezogen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  11. 3. 2020

———————————————————————————————————-

Zu der Bemerkung über Religionen im Netzine Nr. 827:

Al- Ma’arri (973-1057), der arabische Philosoph und Dichter aus Nordsyrien, ist gewissermassen ein mittelalterliches Bindeglied zwischen dem alten griechischen intuitiven Grundwissen und den neuzeitlichen Überlegungen, welche seit 1800 wieder die Geister erregten, fernab von Religion und Macht! Er selbst hat trotz islamitischer Erziehung und einem Leben im muselmanisch gläubigen Land erheblichen Zweifel nicht nur am Islam, sondern auch an Religion überhaupt: Hier zwei bekannte Zitate von ihm:

„Man soll die Behauptungen der Propheten nicht für wahr halten; es sind allesamt Erfindungen. Den Menschen ging es gut, bis sie kamen und das Leben verpfuschten. Die heiligen Bücher sind nur Sammlungen nutzloser Geschichten, wie sie alle Zeiten hervorbringen konnten und auch hervorgebracht haben.“

„Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion. Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden: Den einen, mit Hirn, doch ohne Religion, den andern, religiös, doch ohne Hirn.“

Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  11. März 2020

——————————————————————————————————-

Betrifft Aktuelles in der 827. Netzine-Ausgabe:
Hier meine ähnliche Sicht: Der Schwachsinn mit den Billionen Wertverlusten an den Börsen. Wenn die Aktien sinken, heisst das keinesfalls, dass die Gebäude der Firmen zusammenbrechen, die Maschinen kaputt gehen. Der ganze reale Bereich mit Bürogebäuden, Produktionsanlagen, Fahrzeugen etc. bleibt erhalten. Selbst wenn einer sein Haus beliehen hat, um damit Aktien zu kaufen, und es verliert durch Fehlspekulation, so bleibt das Haus trotzdem vorhanden, – nur für Andere! Genauso ist das mit den Firmen und dem Inventar, sie wechseln nur den Nutzer. Imaginäre, virtuelle Werte werden vernichtet, aber die Substanz bleibt bestehen. Wenn die Firmen nur aus ein paar geleasten Bürogebäuden bestanden, keinen eigenen Fuhrpark hatten, an Subunternehmer Aufträge vergaben, dann gibt es keinen realen Verlust …
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  11.3.20

———————————————————————————————————

Passiertes der 827. Netzine-Ausgabe gab wieder eine Reihe von Anregungen. Ich lege gleich los:

  1. Epidemie: Wer hat das seinerzeit gesagt, dass die meisten Probleme in der Welt bestehen, weil die Leute es nicht schaffen, zuhause zu bleiben?
  2. Sehr schön die Betrachtung über den Rheinschiffer: ein Mensch, der richtig Verantwortung hat und stundenlang konzentriert arbeitet. – Dass körperlich anstrengende Arbeit traditionell schlechter bezahlt wird als bequeme Schreibtischarbeit (die des Schriftstellers, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mal ausgenommen) gehört zu den seltsamen Gepflogenheiten dieser Gesellschaft.
  3. Und damit gleich zum Thema Börse: ich mache immer mal wieder Versuche, zu verstehen, wie das mit der so genannten “Finanzwirtschaft” eigentlich funktionieren kann. Aber ich stoße da jedes Mal an die Grenzen meiner spezifischen Intelligenz: Es ist mir unbegreiflich, wie es erlaubt sein kann, dass da täglich “drei bis fünf Billionen” € oder $ “um den Globus rumgeschossen werden”, wie es ein kluger, kaufmännisch beschlagener Freund mir mal zu erklären versuchte (leider schon über 10 Jahre tot). – Auf so primitive Weise, durch im Millisekundentakt hin und her geschobene Aktienpakete, dürfen Millionengewinne gemacht werden (mit sehr geringem Risiko)?! – Ich kapier’s nicht! – Und dafür gibt’s nicht mal eine minimale Transaktionssteuer!  
  4. Ach, diese Gendersprache :-(( !! – Im Grunde gibt es doch nur noch zwei Gruppen von Menschen mit wirklich gravierend unterschiedlichem Erleben von Sex: Mütter, die die Erfahrung gemacht haben, wie (buchstäblich) einschneidend sich das Leben ändert, wenn man ein Kind austrägt! Alle anderen, einschließlich Väter, Homos, Transen und alle irgendwie Dazwischen erleben doch nur die Spaßkomponente des Sex (außer, wenn sie sich einen Infekt einfangen): “Nur der Körper eignet jenen Mächten, die das ewige Schicksal flechten” (Schiller). – Allenfalls eine kleine Gruppe ist außer den Müttern noch wirklich schicksalhaft in diesem Sinne: die Intersexuellen… 
  5. Die Langlebigkeit der Japaner: vermutlich ausgelöst durch disziplinierte Lebensweise und Genetik: Bernard Shaw hat mal geschrieben, dass die meisten Menschen nach der Pensionierung “Selbstmord mit Messer und Gabel” betreiben: zu viel und das Falsche essen (Shaw war Vegetarier und ist immerhin 94 geworden). Dass die Japaner kleiner sind als Europäer ist vermutlich auch ein Überlebensvorteil: ein größerer Organismus macht leichter Kreislaufprobleme.
  6. Christentum / Islam: ich habe den Eindruck, dass kein Mensch mehr wirklich an die körperliche Auferstehung Christi glaubt. Dass Jesus die Kreuzigung durchaus überlebt haben könnte – wenn man unterstellt, dass die Berichte in den Evangelien halbwegs authentisch sind – habe ich schon vor Jahrzehnten herausgefunden, und irgendwer hat mittlerweile darüber sogar ein Buch geschrieben. Übrigens steht nirgendwo, dass Jesus angenagelt wurde – und wenn, dann nicht so, wie in den Kreuzigungsbildern dargestellt (würde runter fallen). – Der Islam ist simpler und fordert nicht ganz so viel an “sacrificium intellectus”.
    Dr. Horst Landau, Düsseldorf 10. 3. 2020

———————————————————————————————————-

Immer wieder freue ich mich auf die im Netzine passierten Geschichten.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  10. März 2020

———————————————————————————————————-

Betrifft das Buch „Zwei vor Zwölf“: Ich habe bereits den ersten Teil über Heinrich Himmler gelesen, sehr interessant, besonders die vielen Fakten. Man müsste das Buch vor allem jenen „Rechten“ senden, die sich stets auf das „Völkische“ berufen, aber wahrscheinlich würden sie es nicht lesen oder nicht begreifen (wollen).
Götz Bechtle, Bad Wildbad  6. März 2020

——————————————————————————————————

Betrifft den in der 826. Netzine-Ausgabe gemeldeten Ausfall der Lesung in Berlin: Corona –  die Krone der Schöpfung. Grenzenlose Panikmache. Über die modernen Kommunikationsmittel vervielfältigt sich die Angst, welche zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen führt und gleichzeitig den gewohnten „optimistischen“ Ablauf der menschlichen Wirtschaft empfindlich stört. Bisher sind gerade mal 90.000 davon infiziert und knapp 3.000 gestorben, die meisten von den Todesfällen wären in kurzer Zeit sowieso eingetreten, da die Leute schon sehr alt waren und meist auch noch an ähnlichen Krankheiten litten … Sollte wider Erwarten dieses Virus wirklich massiv die Bevölkerung auf der Erde dezimieren (was ich absolut nicht glaube!), könnte man sagen, gut getroffen, vor den drohenden anderen Problemen, Klima, Ressourcen etc. wird dieses kleine Ameisenspiel der Menschen abgeschaltet … All die vielen unsinnigen primitiven Träume von über 8 Milliarden Spielfiguren auf dem kleinen Brett der Erde, ihr kleinlicher Eigensinn, ihre gewohnte Lebenswelt um jeden Preis aufrechterhalten zu wollen, wofür sie den ganzen Planeten zukacken und vollpissen, all dieser Unsinn zerstäubt im All zu Nichts als einer grauen indifferenten klagenden Masse, eine grosse Tragödie ohne Wert und Zuschauer.
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  4. 3. 2020

———————————————————————————————————-

Ich freue mich weiterhin auf NETzinenen.
Dieter Liedtke, Bielefeld,  25. Februar 2020

———————————————————————————————————-

Aktuelles der 825. Netzine-Ausgabe: Da haben Sie mal wieder was aufgespießt. Bitte aber nicht “in” Englisch, sondern “auf” Englisch. Danke.
Antje Häusler, Eberbach  13. 2. 2020
———————————————————————————————————-

NETzine 825: So viel Interessantes zum Lesen, Bestaunen und Drübernachdenken gibts nur  bei Laufenbergs Newsletter. Darum ist das zweiwöchig erscheinende Rundschreiben der Höhepunkt des Dienstagnachmittags.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  12. Februar 2020 

——————————————————————————————————-

Zur 825. Ausgabe von Passiertes! – Passierte es? Stichwort „England ist draußen“:
Der Ausverkauf der deutschen Sprache wird auch von mir bedauert, doch ein unterwürfig gestammeltes Englisch finde ich immer noch erträglicher als ein auftrumpfendes Deutsch, das sich inzwischen wieder breit macht, und dessen Sprecher die Unwörter der Nazis salon- und kulturfähig machen möchten − von der Relativierung der Taten ganz abgesehen. Da sei an Dolf Sternbergers „Aus dem Wörterbuch des Unmenschen“ erinnert.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  11. 2. 2020

———————————————————————————————————-

Zu der 825. Netzine-Ausgabe: Danke für die Recherchen und treffenden Kommentare.
Eberhard Keil, Neulußheim  11.2.2020

———————————————————————————————————————————————-
 
Betrifft: Passiertes im NETZINE Nr. 824: Plan zur Aufhebung von Straßennamen in München.
Ist da den Freunden der politischen Korrektheit nicht ein Name in München durch die Lappen gegangen? Meines Wissens gibt es auch noch den Karl-Marx-Ring in München, den man ebenfalls umbenennen könnte. War der Philosoph Karl Marx aus Trier nicht auch “Ideengeber” für Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot? Die Riege von Verbrechern, die im Namen des Kommunismus gemordet haben, ließe sich noch um einiges vergrößern.
Ach ja, und was ist mit dem Industriellen Friedrich Engels, der die Familie Marx mit seinen Geldzuwendungen über Wasser gehalten hat. Ohne seine Großzügigkeit wären wohl nie die Schriften von Karl Marx veröffentlicht worden. Dann hätten Lenin, Stalin und andere Autokraten sich nie von ihm “inspiriert” fühlen dürfen.
Laut dem “Handbuch des Kommunismus” von Stephane Courtois fielen dieser Ideologie schätzungsweise 80 Millionen Menschen zum Opfer. Ein Vorwort zu diesem Buch in der deutschen Ausgabe schrieb der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Ein absolut beklemmendes Werk, das viele Verantwortliche in München, die etliche Straßennamen umbenennen wollen, wohl nie gelesen haben.
Es stellt sich mir hierbei nur die Frage, ob Marx diese historische Dimension seines Schaffens damals wirklich begreifen konnte. In Wirklichkeit wollte er doch die Arbeiterschaft aus den Klauen des “Manchesterkapitalismus” befreien. Wieder einmal zeigt sich, dass weite Teile der Politik in unserem Land ihr “Schilda” gelesen haben. Fallen da noch die Antilopen von Franz Josef Strauß stark ins Gewicht? 
Dr. Götz Unger,  Mannheim 8. Februar 2020
 
——————————————————————————————————

Netzine gefällt mir!
Harald Reitler, Wien  29. 1. 2020

——————————————————————————————————–

Ein Jammer, dass ich so alt werden musste ohne das Laufenberg-Buch  “Ratgeber für Egoisten”. Dahinter verblasst selbst Dale Carnegie. Anfangs wurde mir fast schwindelig von den rasanten Darstellungen über das eigene Ich, die auf mich einprasselten wie Hagelkörner im Mai auf frische Blüten. Einmal auf diesen fulminanten Wortlaut eingelassen, wollte ich nicht mehr aufhören zu erfahren, was mir nützlich sein kann und was mir im Leben zum Vorteil gereicht hätte. Die Bedeutung des Vorworts wird mir erst gegen Ende des Ratgebers voll bewusst. Übrigens ist es mit einem Mal Lesen wirklich nicht getan. Diesen Ratgeber holt man immer wieder hervor, um sich in die genialen Gedanken, schönen Wortspiele, kessen Sprüche und  die 51 wissenswerten, hilfreichen Tarn-Tipps zu vertiefen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  23. 1. 2020

———————————————————————————————————-

Suchte viele Informationen über C. F. D. Schubart. Der Netzine-Beitrag, ein phantastischer Artikel. Böser Karl Eugen!!
Hannelore A. Brucker, M.D., Minneapolis, Minnesota/ USA per eMail   23. 1. 2020

———————————————————————————————————-

Zum NETZINE-Newsletter: Immer wieder eine große Freude, das zweiwöchentliche Rundschreiben zu lesen. Besten Dank dafür! Und gerade erst habe ich das informative Malta-Buch “Favoritin zweier Herren” zu Ende gelesen. Ein wirkliches Erlebnis!
Roland Rauh, Wörth  22. Januar 2020

——————————————————————————————————

Liebes NETzine!
Herzlichen Glückwunsch zum 24. Geburtstag! So lange bist Du mit der Zuverlässigkeit einer Schweizer Uhr im Netz. Dein präziser Blick für Wesentliches beleuchtete Themen, die Deine Leserschaft rund um den Globus gemäss Deinem Motto “Der K(l)ick für Köpfe” zum Mitdenken anregten. Mit Deinen zwei Dutzend Jahren bist Du ein wahres Wunderwerk. Für die Zukunft wünsche ich Dir weiterhin viele, viele neugierige Menschen, die Dich entdecken und nicht mehr auf Dich verzichten wollen.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  3. 1. 2020

——————————————————————————————————–

Betrifft das Aktuelle der 822. Netzine-Ausgabe: Zum Start ins vermeintlich neue Jahrzehnt: Das „Schöne“ an dieser Art Falschannahmen ist doch, dass man dadurch den Beginn eines neuen Jahrzehnts zweimal feiern kann.
Günther Gebetsroither, Mannheim  1. 1. 2020

——————————————————————————————————-

Danke für all die humorvollen und satirischen Kommentare im NETzine
im Jahr 2019.
Franz Lehnen, Pinneberg  26. Dezember 2019
——————————————————————————–

Es gibt viele Internet-Magazine, aber eben nur ein Netzine,
das erfrischend anders ist – manchmal witzig-ironisch, polemisch
und herrlich gegen den Mainstream der heutigen Gesellschaft
gerichtet.
Zeitgeist-Magazine gibt es bereits genügend, was auch erklären
mag, weshalb der Netzine-Newsletter schon so viele Jahre und
Jahrzehnte erfolgreich ist und eine eingefleischte Fangemeinde
hat.
Insoweit wünsche ich dem Herausgeber von Netzine, Dr. Walter
Laufenberg, auch weiterhin eine spitze Feder, sodass er uns noch
recht lange mit seinen Betrachtungen zum Zeitgeschehen beglücken
kann. Im “Greta-Zeitalter” voller Hysterie und apokalyptischer Stim-
mung ist es nämlich gut, wenn uns jemand einen Spiegel vor die
Augen hält – und das auf besonders stimmungsvolle Weise.
Ebenfalls bewundere ich Laufenbergs umfangreiches literarisches Schaffen, insbesondere die Mannigfaltigkeit an Themen aus Politik, Historie, Gesellschaft und Zeitgeschehen. Seine Bücher lese ich sehr gerne! Einfach umwerfend!
Dr. Götz Unger, Mannheim  23. Dezember 2019


Regelmäßig lesen wir das „Netzine“ und amüsieren uns über so manchen Artikel köstlich. Andere wiederum regen zum Nachdenken an. Wir hoffen, daß uns dieses Vergnügen noch recht lange erhalten bleibt.
Siegfried und Ingrid Geschwill, Weinheim  20. 12. 2019

———————————————————————————————————-

Es ist gut, dass Du nicht gendergehorsam sein willst und Dich gegen die sprachliche wucherung wehrst, die sich eingeschlichen hat. Ich habe unten einen textausschnitt aus Deinem aktuellen netzine verunstaltet, indem ich jede buchstabenfolge “er” durch “/er/sie/” ersetzt habe. Anwendungsbeispiel: statt “gendergerecht” “gend/er/sie/g/er/sie/cht”. Man stelle sich vor, es wäre auch noch die mit “div” bezeichnete geschlechtsvielfalt zu integrieren, für die es noch kein pronomen gibt.

Vor meinem Fenst/er/sie d/er/sie Rhein, schön, ab/er/sie d/er/sie lässt mich total orienti/er/sie/ungslos w/er/sie/den. Weil die Schiffe, die den Rhein hinunt/er/sie/fahren, auf mein/er/sie großen Wandkarte hinauf fahren; und wenn ich wied/er/sie hinausschaue, habe ich den Süden links, den Norden rechts. Also ist rechts oben, und d/er/sie Rhein fließt den B/er/sie/g hinauf. Dabei fahren die Schiffe nach rechts schnell/er/sie als nach links. V/er/sie/rückt, nur gut, dass das Wass/er/sie des Rheins noch nicht die Orienti/er/sie/ung v/er/sie/loren hat.
Wolfgang Wilms, Erftstadt 18. 12. 2019

——————————————————————————————————-

Zur 821. Netzine-Ausgabe kann ich nur wünschen: Weiter so!
Udo Heggemann, Rielasingen  18. Dezember 2019

——————————————————————————————————–

Inzwischen zum Bewunderer nicht nur Ihrer
passierten Dinge aufgestiegen. Chapeau!!!!
Professor Dr. Hermann Strasser, Universität Duisburg  17. 12. 2019

———————————————————————————————————

Immer lese ich eifrig und gerne Ihre Artikel im Netzine, was mich immer wieder schmunzeln lässt. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin für die kommenden Festtage viel Freude und für 2020 alles Gute und einen weiterhin gesunden Geist und viel Motivation zu Neuentdeckungen, welche in neuen Büchern ihren Widerklang finden mögen.
Walter Zürrer, La Tour-de-Peilz/Schweiz  13. 12. 2019

———————————————————————————————————-

Betrifft das Stichwort Kannibalismus in Laufenbergs Läster-Lexikon: Rousseaus Gedanke, die Menschen seien von Natur aus gut, nur die Zivilisation verderbe sie, ist angesichts von 8 Milliarden verseuchender und plündernder Kreaturen moderner und aktueller denn je! Wie eine Heuschreckenplage wütet diese konforme Masse über den Planeten, und frisst alles kahl und leer … Und wenn ich dann die veganen Schlauköpfe sich unschuldig reden höre, da kann ich nur fragen, wer hat das Recht, das Leben einer Pflanze geringer einzuschätzen als das Leben eines Tieres? Kannibalismus wäre das finale Konzept zur Lösung aller Fragen, ohne die Umwelt im geringsten zu schädigen.
Michael Gallmeister, Piltene/Lettland  12. Dezember 2019

———————————————————————————————————-

NETzine 820 – was für eine gigantische Zahl! Ich versuche mir vorzustellen, wie viele Stunden intensiver Arbeit dahinter stehen, mit wie vielen Gedanken, Ideen, Erlebtem, Vorausgesehenem und Nachgelesenem, Akzeptiertem und Abgelehntem, Kritisiertem und für Gut Befundenem Du Deine Leser animieren konntest und kannst mitzudenken. Die Anerkennung für Dein geschriebenes Wort manifestiert sich in der eindrücklichen Zahl Deiner Anhänger in der ganzen Welt.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  7. Dezember 2019

———————————————————————————————————-

Zum Aktuellen der 820. NETzine-Ausgabe:  Das neuerlich von der Evangelischen Kirche in Hessen propagierte Gottesbild, betreffend: Schöpfer + Sternchen + “In” bedeutet nicht etwa zwei Götter, die den Monotheismus in Frage stellen sondern drei: männlich + “divers” + weiblich; damit hätten wir dann also eine interessante neue Variante der “Dreieinigkeit” (herkömmlich zwei Männer und ein undefinierter – geschlechtsloser? – “Heiliger Geist”). 

Anscheinend haben die Feministinnen noch nicht wirklich realisiert, dass mit der Einführung eines oder mehrerer ‘Zwischengeschlechter’ ihr Alleinvertretungsanspruch in Sachen Geschlechtergerechtigkeit deutlich in Frage gestellt wird. Denn: wenn Frauen in der Gesellschaft weniger angesehen sind, warum wollen sich dann mehr Männer als weiblich definieren und sich teilweise sogar umoperieren lassen als umgekehrt?

Dass nun auch Gott in den “Gendertrouble” einbezogen wird, ist freilich eine Lachnummer, die sich nur Christen leisten können, die, animiert von Jesus, schon seit 2000 Jahren das Tao, das unauflösbare Geheimnis des Seins, ganz familiär als “Papa” anreden und ihm mit kindlichen Weihnachtswünschen in den Ohren liegen. Juden und Moslems halten da eine nachvollziehbare Distanz.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  3. 12. 2019

———————————————————————————————————

Vielen Dank lieber Walter, für diese (heute besonders köstliche) Ausgabe deines NETzine-Blogs! Was bin ich stolz, dich zum Freund zu haben!
Thomas Deuschle, Reutlingen  3. Dezember 2019

———————————————————————————————————-

Zum Stichwort Aufklärung in „Laufenbergs Läster-Lexikon“: Im englischen Sprachraum heißt das Zeitalter der Aufklärung “Zeitalter der Erleuchtung”. Das hat seinen Grund. Als die Aufklärer das Volk aufgeklärt und ihm klargemacht hatten, dass nicht Gott den Menschen, sondern der Mensch Gott erfunden hat, dass alle Religionen Humbug sind, und dass die Menschen statt zu glauben lieber denken sollten, da mussten sie erkennen, dass es nur ganz wenige Menschen gibt, die denken können und denken wollen. Und Sie mussten erkennen, dass die Mehrheit der Menschheit sagt: “Wir wollen gar nicht denken! Wir wollen weiterhin glauben!” Da ging den Aufklärern ein Licht auf. Das war für sie die Erleuchtung. Sie hatten nicht mit der Intelligenz-Pyramide gerechnet, die besagt: Von 100 Menschen können und wollen nur 5 denken. Für die restlichen 95 ist jede Aufklärung umsonst. Das war für die Aufklärer eine herbe Enttäuschung. Doch so ist es halt.
Karl-Heinz Bischof, Wolfratshausen  27. November 2019

———————————————————————————————————-

Habe jetzt in dem Reiseleiterroman “Hohe Zeit” herumgeschmökert und mich köstlich amüsiert. Auch das Netzine finde ich sehr interessant und bin gespannt auf die nächste Ausgabe.
Erich Schuster, Leverkusen  17. November 2019

——————————————————————————————————–

Ich möchte mich für die vielen interessanten, satirisch-kritischen Texte im „Netzine“ bedanken. Als kleinen Ausgleich mein Büchlein „… nichts als Sprüche“.
Heinz Brüninghaus, Stuttgart  11. November 2019

———————————————————————————————————

Jetzt haben meine Frau und ich das Buch “Die Triangel” ganz gelesen. Was da alles drinsteckt. Wo der Autor das nur alles herholt. Einfach toll!
Alfred Kähnle, Bad Wimpfen  7. 11. 2019

———————————————————————————————————-

Mit Freude lese ich immer Ihre NetZines. Bin zwar nicht immer mit Ihren Gedankenergebnissen einverstanden, möchte Sie aber in Ihrem Bemühen, die deutsche Sprache zu fördern ( man muss ja fast sagen, zu retten), unterstützen. Als Dipl.Übersetzerin bin ich zwar auch den Fremdsprachen keineswegs abhold, lege aber gerade deswegen sehr viel Wert auf die Reinhaltung des Deutschen.
Antje Häusler, Eberbach  6. 11. 2019

—————————————————————————————————–

Das NETzine Nr. 818 war wieder hervorragend. Grosses Kompliment und weiter so!
Eberhard Martin, Filderstadt-Bernhausen  6. November 2019

——————————————————————————————————

Zum Netzine Nr. 816: Was Dir in den vergangenen zwei Wochen alles ein- und aufgefallen ist, gibt Anlass zum Nachdenken, so wie Du es Dir von Deiner Leserschaft wünschst. Die tummelt sich ja in der ganzen Welt herum, wie Deinem eindrücklichen Bericht zu entnehmen ist. Du präsentierst regelmässig ein völkerumspannendes Netz – denn es ist für jeden etwas dabei – von bestechendem Inhalt und meisterlicher Sprache.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  23. 10. 2019

——————————————————————————————————–

Die Texte unter Aktuelles im Netzine Nr. 816 sind wieder ganz außergewöhnlich. Der Autor schafft es, in wenigen Sätzen viel zu sagen und zu noch mehr Nachdenklichkeit anzuregen. Das macht Hunger auf mehr.
Eberhard Stößel, Mannheim  16. 10. 2019

———————————————————————————————————

Betrifft die Romanbiografie „Die Berechnung des Glücks“: Hat mir gut gefallen und mich beeindruckt. Bewundere Ihre Phantasie, auch deren erotische Abteilung. Weiterhin frohes Gelingen!
Diether Hassert, Köln  16. Oktober 2019

———————————————————————————————————-

Ich danke sehr für die neue Ausgabe des “Netzine”.
Vor allem dieses Mal für
Extra-Service  für Schreiber“.
Man(n) lernt nie aus!
Dieter Liedtke, Bielefeld  9. 10. 2019

———————————————————————————————————-

Jetzt habe ich das Buch “Die Sünderin. Wien 1683” gelesen und war sehr beeindruckt von den interessanten Kenntnissen des Autors in Sachen Christentum und Islam.
Martin Heitz, Mannheim  7. Oktober 2019

———————————————————————————————————-

Zum Aktuellen im Netzine Nr. 815: Ja, die Politiker, sie reden, sie reden – und das kleine Gretchen schreit ihnen ins Gesicht: “Ihr habt meine Kindheit gestohlen” usw. und fordert sie auf, etwas zu “tun” – als ob “Die-Da-Oben” selbst die Ärmel hochkrempeln könnten und sich an die Ausräumung der diversen Sauställe machen könnten. Ganz davon abgesehen, dass manche Technologien zur CO2 Vermeidung noch gar nicht ausgereift sind – und dass es Interdependenzen gibt, die wiederum dazu führen, dass eine positive Umweltaktivität an anderer Stelle negative Auswirkungen hat. Ganz davon abgesehen, dass das alles Geld kostet, das wieder anderswo verdient werden muss (oder fehlt).
Und was die Kryptowährungen betrifft: das ist ja auch so ein Kapitel für sich: ich werde nie begreifen, dass man derlei nicht einfach verbietet. Die Welt sollte kein Tummelplatz für Finanzspekulanten sein, die mit viel Geld fast ohne Risiko neues Geld ‘kreieren’. Denn ab einer bestimmten Größenordnung sind Spekulationen ja Selbstläufer (bis irgendwann das System zusammenbricht – aber da haben die Großakteure ihren Reibach schon gemacht).
Dass nun das Plastikproblem im Meer sich miniaturisiert und über die Nahrungskette irgendwann auch in unseren Organen landet, ist eine weitere neue Bedrohung. Und auch das Waldsterben ist plötzlich wieder aktuell.
Trotzdem ist die Chuzpe der jungen Leute, die uns pauschal verurteilen, weil wir die Klimakatastrophe nolens-volens initiiert haben, schwer erträglich. Wer lässt sich schon gern sagen: Ihr habt’s gut. Wenn das für uns richtig dramatisch wird, seid Ihr tot.
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  26. September 19

——————————————————————————————————-

Dein Netzine-Newsletter ist eine interessante Sache. Bitte halte mich weiter im Verteiler.
Erich Schuster, Leverkusen-Pattscheid  26. 9. 2019

——————————————————————————————————–

Betrifft Aktuelles der 815. Netzine-Ausgabe: Ihr Kommentar zu Hannah Arendts Eichmannbuch, zum wiederholten Male gelesen, offenbart mir Ihr dialektisches Denkvermögen, was mich durchaus beeindruckt. Vielen Dank.
Diether Hassert, Köln  24. September 2019

———————————————————————————————————-

Immer am Netzine-Dienstag freue ich mich, Deine Gedanken zum Geschehen in Nah und Fern lesen zu dürfen. Ich nehme Deinen Newsletter nicht gedankenlos entgegen. Deine Entdeckungen, Feststellungen und hintergründigen Beurteilungen beeindrucken mich jeweils sehr, und meine Frage liegt nahe, wie diese unendliche Vielfalt entsteht. Wie beim Musiker üben, üben üben den Erfolg bringt, so wird’s bei Dir lesen, lesen, lesen heissen. Dass Sprache und alles, was dieses Thema berührt, Dir sehr am Herzen liegt, fällt auf. Du berichtest scharfzüngig, wo es an was mangelt, oder hin und wieder kann auch von Erfreulichem die Rede sein. 
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  31. August 2019

——————————————————————————————————–

Weißt du, lieber Walter, dass ich sämtliche Aktivitäten einstelle, wenn dein Netzine ankommt? Bin stets begeistert von deinen Beiträgen.
Thomas Deuschle, Reutlingen  13. 8. 2019

———————————————————————————————————-

Lieber Autoren- und Journalismus-Kollege, zur heutigen 812. Ausgabe habe ich leider einen Widerspruch: Es liegt mitnichten ein Bedeutungswechsel vor, was die “Laune” bzw. die “Launen” betrifft, denn wir unterscheiden nach wie vor zwischen “launisch” (schlecht) und “launig” (gut; übrigens eine schöne “Eselsbrücke”: mit hinten g = gut!).
Dr. Stephan Dreyer, Böhl-Iggelheim  13. August 2019

Lieber Dr. Dreyer, ich danke für den weiterführenden Hinweis, der aber in diesem Fall nicht weiterhilft, weil Schubart in seinem Manuskript ( www.netzine.de/idee-fur-ersteinsteiger/schubart/ ) die Forelle launisch nannte, was also damals noch positiv gemeint war.
Der Autor

———————————————————————————————————-

Zur 812. Ausgabe von Netzine:
And it’s witty, too.
Stephen Merrick, Heppenheim  8/13/2019

———————————————————————————————————-

Gestern lud ich Perkeo zu mir ein und verbrachte mit dem „Zwerg von Heidelberg“, seinem frechen Witz und den sprühenden Ideen einen unterhaltsamen Nachmittag und Abend. Nicht zum ersten Mal. Denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Wie schön, dass es die Bücher vom Autor Walter Laufenberg gibt.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  5. August 2019

———————————————————————————————————-

Betrifft die 811. Ausgabe von Netzine: Mit Freude habe ich den Artikel über den Präsidenten der Ukraine gelesen. Jedoch möchte ich ergänzen, dass bereits im Jahr 2000 die Macher der Comic-Serie Simpsons offensichtlich Ihren Albtraum in der Serie verwirklicht haben. Allerdings etwas abgeschwächt, denn Herr Trump wurde da bereits abgewählt.
Marcel Bauer, Heilbronn  31. Juli 2019

———————————————————————————————————-

Lese das Netzine immer gern (und jedes Mal der Schreck “schon wieder 2 Wochen rum”).
Auch das Läster-Lexikon ist reich ausgestattet. Als jemand, der am Niederrhein bzw. nahe Düsseldorf lebt, kommt einem beim Stichwort Alt natürlich erstmal das leckere Obergärige in den Sinn. Was das Alt-Werden behaglich macht … Ansonsten: Weiter so!
Hans-Jörg Gundlach, Krefeld  30. 7. 2019

———————————————————————————————————-

Betrifft den historischen Roman „Favoritin zweier Herren“.
Wieder mal eine Geschichtslektion auf amüsante Laufenbergsche Weise. Und wieder ist die Insel Malta Ort der Handlung – damals wie heute genau auf der Achse zwischen Orient und Okzident. –
Eigentlich sind es sogar drei „Herren“, deren Favoritin die schöne junge Französin wird: Auf einer Reise wird sie als Kind von Piraten entführt und gelangt schließlich in den Palast des türkischen Sultans Selim Pascha II., wo sie neben der Koranschulung eine detaillierte Ausbildung zur dienenden Odaliske erfährt. Schließlich lässt sich der Sultan herab, sie gnädigst zu entjungfern und zu seiner bevorzugten Gattin zu erwählen.
Dies alles wird im Rückblick erzählt, als sie nach einer weiteren Entführung die Vertraute des letzten Großmeisters der Johanniter von Malta, Ferdinand von Hompesch geworden ist.
In dessen Palast findet nun ein ausführliches west-östliches Religionsgespräch statt, in dem nach und nach auch die Geschichte des Ritterordens referiert wird.
Beide Gesprächspartner des Jahres 1798, diskutieren und verteidigen ihre jeweilige Religion, woraus die Muslimin als Siegerin nach Punkten hervorgeht – ähnlich wie Gretchen gegenüber dem so hoch gebildeten Faust. – Freilich berücksichtigen beide Gesichtspunkte der ebenfalls zu dieser Zeit schon florierenden Aufklärung. Beiden geht es also maßgeblich um die Frage, welchen Wert die Religion für das konkrete Leben der Menschen hat – und weniger darum, wer nun im Besitz der absoluten Wahrheit sei.
Schließlich vermittelt der französische Konsul auf Malta zwischen dem Großmeister und Napoleon, der mit seiner gewaltigen Flotte die Insel belagert.
Dieser Konsul bewirkt, dass die Insel ohne Gesichtsverlust für von Hompesch und ohne größere Zerstörungen übergeben werden kann; er wäre dann also der dritte „Herr“ der schönen muslimischen Französin…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  23. Juli 2019

———————————————————————————————————-

Herzlichen Glückwunsch zu der 810. Netzine-Ausgabe.
Es ist für mich immer wieder anregend, Dein Netzine zu lesen. Auch ich sage „Hut ab!„
Udo Heggemann, Rielasingen 17. 7. 2019

———————————————————————————————————-

Ich fühle mich nach Island verzogen mit “Der gemalte Tod“. Der Roman offenbart sich als unglaublich stimmungsvolles Werk. Es ist einfach eine Wonne, in Deine Sprache einzutauchen, sich mitnehmen zu lassen in das karge Leben im ebenso kargen Land der Isländer. Das sich andererseits voll von kuriosen Ereignissen präsentiert und von Kapitel zu Kapitel die Neugierde und Spannung aufrechterhält. Bis zum wiederum unerwartet gnadenlosen Ende.
Beim Erhalt Deines Newsletters Netzine realisiere ich jeweils, in welchem Tempo die Wochen verfliegen. Ein zuverlässiger, geistreicher Zeitmesser, den ich sehr vermissen würde, gäbe es ihn nicht.
Doris Gsell-Urbanek, Triesen/Liechtenstein  7.7.2019

——————————————————————————————————-

Betrifft Aktuelles der 809. Netzine-Ausgabe: Anbei mein Mondgedicht – zu lesen, bevor da wer wen hinauf (oder hinüber) zu schießen sich anschicken sollte…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  2. 7. 2019

Mission Apollo.

Betreten
blickt der Mond herab,

von Menschen unerbeten
betreten;

auch wenn er sonst nichts übel nimmt,
ein kleiner Tritt hat ihn verstimmt.

– War solcher Hohn
Apolls Mission?

——————————————————————————————————-