Leser-Reaktionen

Das gibt es nirgends sonst: Alle Leser-Kommentare sind echt, mit Vor- und Nachname, Wohnort und Datum. Also per Anruf leicht zu überprüfen.


Wer mir seinen Kommentar senden will, kann das per Schneckenpost tun oder per Fon oder E-Mail (Adresse auf dem Titelblatt dieses Magazins unten). Ich setze seine Äußerung dann in diese Rubrik. Im Voraus besten Dank! Die – meist auszugsweise – Veröffentlichung von Leserkommentaren geschieht unabhängig davon, ob ich mit den vertretenen Meinungen übereinstimme oder nicht, solange nur der sittliche und gesetzliche Rahmen eingehalten wurde.

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Ich habe jetzt mit Vergnügen das Buch “Perkeo – Der Zwerg von Heidelberg” gelesen. Sehr schön.
Charly Braun, Mannheim  15. 9. 17


Betrifft „Tödliches Einmaleins“: Ich bin gespannt auf die Geschichte und staune, dass Dir immer wieder etwas Neues einfällt. Nun ja, es ist Dein Beruf = Deine Berufung.
Dr. Petr Simak, Ludwigshafen/Rhein  15. 9. 2017


Als regelmäßiger Leser von Netzine freue ich mich besonders, wenn Sie wieder mal Unfug im Umgang mit der deutschen Sprache anprangern. Der folgende Abschnitt hat es mir diesmal angetan: Die genderberauschte Verkomplizierung unserer Sprache wird allmählich unerträglich. Überall diese Umstände mit Bürgerinnen und Bürger oder die totale Verballhornung mit den Begriffen Mitgliederinnen und Mitglieder, wenn nicht sogar: Liebes Mitglied, liebes Mitklit. Jede Ansprache, jeder Brief, jedes Gesetz wird unnötig gelängt. Nur zu verständlich daher, dass schon die ersten Vereinfachungen durch radikales Abschleifen auftauchen: Liebe Bürgen! Liebe Studen! Liebe Wählen! Liebe Reisen! Liebe Bewohnen! – Ach, ich bitte um Pardon, liebe Lesen!“ Als ob es nicht selbstverständlich wäre, dass die Nachbarn wie der Rest der Menschheit zur Hälfte aus Frauen besteht. Da muss man doch nicht “Nachbarinnen und Nachbarn“ sagen! Dieses Verteilen von feministischen Duftmarken über die Texte ist lächerlich und kleinkariert.
Prof. Dr. Theodor Ebert, Berlin  13. 9. 2017


Mit Begeisterung lese ich Ihr Netzine und habe heute die Werke von CFD Schubart geordert, nachdem ich Ihre Gedanken zu ihm lesen konnte. Sind es nicht die betrüblichen Zeiten, die den Denker zu seinen Werken drängen?
Meinrad Müller, Berlin  13. September 2017


Ich habe mir die Zeit genommen, Deine Literaturempfehlungen und alles (oder fast alles), was im Internet verfügbar ist von Dir und über Dich, zu lesen, einschliesslich NETZINE. Und ich bin einfach sehr, sehr beeindruckt von Deinem Schaffen und mit welcher Kraft Du tausende Menschen fesselst und über Jahrzehnte in Deinen Bann ziehst.
Doris Gsell, Triesen, Liechtenstein  6. September 2017


Bleibe wie Du bist, das ist schon nahe am Optimum. Bleibe gesund, damit Du Deine schriftstellerischen Ziele weiter verfolgen kannst. Deine vielen begeisterten Leser werden es Dir danken. Und Dein Netzine wird Dich auf Trab halten, damit kein Müßiggang aufkommt.
Professor Dr. Martin Laun, Ludwigsburg  1. 9. 2017


Diese Bemerkungen unter der Rubrik Aktuell im Netzine sind immer wieder ein Genuss. Der Autor Laufenberg schafft es, interessante Informationen weiterzureichen und dabei gleichzeitig mit köstlich ironischen Formulierungen zu zeigen, dass er über den Dingen steht. Das tut richtig gut.
Eberhard Stößel, Mannheim  4. 8. 2017


Ich habe viel Freude an den wunderbaren Rezensionen im Netzine, auch gerade der zu Rita Hausens Roman über Struensee. Die wissenschaftlich erschöpfende Behandlung des Themas vereinfacht die Recherche nur scheinbar. Rita hat viel herausgefunden und erspürt, was selbst beherzte Historiker nie herausgefunden haben.
Prof. Dr. Jörgen Bracker, Hamburg  3. August 2017


Zu Passiertes in der 759. Netzine-Ausgabe: Ja, ja, der Draghi. Der EZB-Präsident ist nicht nur zufällig Italiener, sondern war auch stellvertretender Direktor von Goldman Sachs International, die das Gutachten für den Beitritt Griechenlands zur EU äußerst geschönt anfertigte. Immerhin hat es ihm einige Millionen in die Privatkasse gespült, zumal Goldman Sachs daran eine halbe Milliarde Euro verdiente.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen  1. August 2017


Der Laufenberg-Newsletter ist immer etwas zum Schmunzeln!
Klaus-Jürgen Bethke-Jaenicke, Leimen 1. 8. 2017


Betrifft NETZINE 758. Ausgabe: Mit dem Slogan „So legt Euch Schwestern, Brüder in Gottes Namen nieder“ bereitet uns die Evangelische Kirche auf eine besonders fortschrittliche Form der Ehe für alle vor. Arno-Schmidt-Fans hielten es wahrscheinlich lieber mit der rehäugigen Zentaurin aus Schmidts „Gelehrtenrepublik“. Was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Guntram Erbe, Hilpoltstein  29. Juli 2017


Betrifft NETZINE 758. Ausgabe: Zu Luthers Deutsch und dem Mangel an sprachlichem Feingefühl in der Evangelischen Kirche. Sie haben ja Recht, aber ganz so humorlos ist man bei Kirchens dann auch wieder nicht. Ich erinnere mich, dass wir in der Berliner Kirchenleitung über das neue Ev. Gesangbuch – im Entwurfsstadium – gesprochen haben. Ich meckerte: Da kommen nur Segelschiffe, aber keine Autos vor. Bruder Joachim Hoffmann, Superintendent in Tempelhof, mokierte sich über die Bemühungen, die Frauen in den Liedern mehr zum Zuge kommen zu lassen. Er schlug für “Der Mond ist aufgegangen” als neue Version vor: “So legt euch denn ihr Brüder mitsamt den Schwestern nieder” und dabei hat sich die Kirchenleitung wie Bolle geschlechterübergreifend “ganz köstlich amüsiert”. Aufgegriffen wurde der Vorschlag in der gar nicht so prüden Kirchenleitung aber nicht. Mischief happens!
Prof. Dr. Theodor Ebert, Berlin  19. 7. 2017


Ich lese Deine NETZINE-Ausgaben immer mit sehr viel Freude. Ich freue mich, Deine Bekanntschaft gemacht zu haben.
Burkart Fitting, Schöffengrund bei Gießen  19. 7. 2017


Als Passagiere auf der „Volga-Dream“ von Moskau nach Astrachan 2017 haben meine Frau und ich Ihren Reisebericht „Auf nach Russland!“ mit dankbarem Vergnügen gelesen und ihn für unser – leider nicht geschriebenes (wir hatten auch weder Tisch noch Stuhl in der Kabine) – Reisetagebuch “uns angeeignet” …
Übrigens, hinter dem verniedlichenden Namen Netzine verbirgt sich doch ein ansehnlicher Vorrat lesenswerter Lektüre mit einer uns nicht nur im persönlichen Gespräch begegneten so angenehmen Ironie und freundlichem Spott für vereinfachendes Schwarz-Weiß-Denken.
Dietmar und Ilona Flemming, Wandlitz  14. 7. 17


Der Roman “Die Salzhexe” war für mich die ideale Reiselektüre. So einfühlsam wie darin alles geschildert ist, da konnte ich direkt sehen, wie die Menschen im 13. Jahrhundert gelebt und gearbeitet haben. Und ich konnte, ja musste mitfühlen, wie die junge Frau, die mit dem besonderen Salzgeschmack gesegnet oder geschlagen war, gelebt und gelitten hat. Ein wunderschönes Buch, ein Erlebnis!
Erika Neumann, Dossenheim  14. Juli 2017


Betrifft das Buch „Karibik ohne Kannibalen“: Was kann es denn schon Schöneres geben, als in den Sommerferien einen guten Reisebericht zu lesen, der das fantasievolle Herz in die Ferne schweifen lässt!
Zu jener Kategorie Reisebericht zählt zweifellos das Buch “Karibik ohne Kannibalen” von Walter Laufenberg. Auf unterhaltsame Art und Weise bringt er dem Leser mit wachen Augen die einzelnen Inselstaaten der Karibik näher. Eigentlich sind es ja zwei Reiseberichte in einem Buch, denn im ersten Teil berichtet der Autor auf recht ver-
gnügliche Weise von seinen Erfahrungen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu Beginn der 70er Jahre. Der zweite Teil handelt von den Eindrücken und Erlebnissen einer
Karibikkreuzfahrt in der Gegenwart.
Man kann dem Buch entnehmen, dass sich das Flair der Inseln erhalten hat und uns Europäer unweigerlich in den Bann zieht, die Art des Reisens indes einen Wandel erfahren
hat. Ging es an Bord der ersten Karibikkreuzfahrt noch recht “steif” zu, beschreibt der Verfasser nun die “Lockerheit” auf dem Schiff, was vier Jahrzehnte zuvor wohl noch undenkbar gewesen wäre. Kleider- und Rangordnung, aber auch Standesdünkel schränkten wohl damals den Reisegenuss merklich ein. Dem Leser wird die Buntheit und Vielfalt der einzelnen Inselrepubliken in Erinnerung bleiben. Interessant und amüsant zugleich, die Menschen und die Natur werden mit viel Empathie beschrieben.
Meine eigene Reise auf die Niederländischen Antillen liegt nun schon einige Jahre zurück, aber beim Lesen des Buches kamen bei mir wunderbare Erinnerungen zurück, und andere
Menschen packt nun womöglich die Reiselust.
Dr. Götz Unger, Brühl  10. Juli 2017


Zu Passiertes in der 757. Netzine-Ausgabe: Nach der “Ehe für alle” nun die “Familie für alle”?
Nachdem der Deutsche Bundestag die “Ehe für alle” zugelassen hat, dürfte es nun spannend werden, wie es künftig mit der “Familie für alle” aussehen wird. Zwar steht laut Artikel 6 Grundgesetz die “Ehe und Familie unter dem Schutz der staatlichen Ordnung”, aber das Familienmodell unterliegt ebenso dem gesellschaftlichen Wandel. Neben Vater, Mutter, Kind gibt es den Stiefvater und die Pflegemutter, den “Samenspender” und die sogenannte Leihmutter. Nicht zu vergessen sind die Co-Elternteile und die “Queer-Familien”. Wenn der Normalbürger den Überblick über solche Sachverhalte verliert, besteht zumindest die Hoffnung, dass unsere Volksvertreter den Überblick über die schöne neue Familienwelt behalten.
Auch bei der “Ehe für alle” besteht noch erheblicher “Nachbesserungsbedarf”, denn andere soziale Minderheiten finden weiterhin keine Berücksichtigung. Was ist beispielsweise mit einem muslimischen Mann in Deutschland, der zwei oder drei Frauen liebt? Auch hat man schon einmal davon gehört, dass ein Bruder seine Schwester gerne heiraten würde. Selbst in solchen Beziehungen können Werte gelebt und Verantwortung füreinander übernommen werden. Der Alt-Kommunarde Rainer Langhans lebt zum Beispiel schon seit vielen Jahrzehnten und ohne Trennungsabsichten mit vier Frauen zusammen und auch dort dürften bestimmte Werte gelebt und ausgelebt werden. Unglücklich über diese Konstellation ist die “Rentnerriege” jedenfalls öffentlich nicht. Lediglich mit der Witwenrente dürfte es ohne staatlichen Trauschein schwierig werden.
Sicherlich sind noch andere “Ehe- und Familienformen” denkbar, denn so kennt “Facebook” mehr als 60 (!) Geschlechter. Alles Minderheiten, die künftig eventuell auch ihr Recht einfordern könnten, will man sie nicht benachteiligen, wie schon Schwule und Lesben zuvor. Wie will man da noch den Durchblick behalten! Schöne neue Welt!
Dr. Götz Unger, Brühl  5. Juli 2017


Zu Passiertes 756. Ausgabe: Da haben Sie mit Ihrem Netzine mal wieder genau auf meiner Wellenlänge gesendet. – Kurz ein paar Ergänzungen:
1.”Afrika”: in meinem Brockhaus von 1952 wird die Gesamtbevölkerungszahl dieses Kontinents mit 194 Millionen angegeben – jetzt sind es 1,1 – 1,2 Milliarden – das 5 – 6-fache!! – Und die Weltbevölkerung ist von 2,3  auf 7,4 Mrd. angewachsen. – Selbst Papst Franciscus hat kürzlich verlautbart, die Menschen müssten sich “ja nicht vermehren wie die Karnickel”. – Auch für die Umwelt wäre eine massive ‘Entwicklungsförderung’ von Empfängnisverhütung in der “Dritten Welt” dringlichst.
2. Es gibt einen entzückenden Reim auf “Menschen” am Schluss von Heines Wintermärchen: “Fehlt etwa einer vom Triumvirat, so nehmt einen anderen Menschen. / Ersetzt den König des Morgenlands durch einen abendländschen.” (Bezogen auf die 3 heiligen Könige in Köln und den Preußenkönig… wissen Sie natürlich). In einem solchen Zusammenhang ist ein etwas schiefer Reim durchaus angebracht oder gar geboten.
3. Atomkraftwerke: wenn sie nun mal da sind, hätte man auch die Laufzeiten ausreizen sollen: die Tsunami-Gefahr in Deutschland dürfte überschaubar sein. Stattdessen leben wir hier jetzt im Umkreis von 2 belgischen Schrott-AKW’s… – Und ob man nun an radioaktiven Partikeln oder an Luftverschmutzung durch Müllverbrennung und (Braun!-)Kohlekraftwerke stirbt, ist für die Betroffenen auch Wurscht.
4. Im Lutherjahr sollte man daran erinnern, dass Deutsch die in Europa von den meisten Menschen gesprochene Muttersprache ist, und mit der Flüchtlingswelle kommen neue Sprachadepten hinzu. – Na gut: Russisch sprechen noch mehr; aber Russland erstreckt sich auch über zwei Kontinente… – Das Englische mit seiner historischen Schreibweise, die separat zur gesprochenen Sprache gelernt werden muss – verführt zur Schludrigkeit – leider auch im Deutschen!
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  20. Juni 2017


Betrifft die 755. Ausgabe von www.netzine.de: Schon gelesen – wie immer sehr interessant.
Michael Goldschmidt, Limburgerhof 6.6.17


Gestern Abend habe ich die letzten Zeilen Deines ganz besonderen Romans
“Hohe Zeit“ gelesen. Es hat mir großen Spaß gemacht, an den Abenteuern eines Reiseleiters Anteil nehmen zu dürfen. Ich finde Dein Buch humorvoll und selbstironisch, was nur dem echten Könner gelingt. Auch die Pointe mit den vertauschten Briefen am Ende war überraschend und zum Schmunzeln. Das Interview mit dem Verleger rundet die Geschichte wunderbar ab, weil es alle Zweifel, die auch dem (unbedarften) Leser kommen könnten, anspricht und diese von Dir ausgeräumt werden ;-)
Helmut Laux, Bad Schönborn  28. Mai 2017


Ich danke dir für das Netzine und deine tollen Bücher und teile dir mit, sogar am AdW bei uns in Breitenfurt trifft es ein und ist sehr gut lesbar. Herzliche Grüße aus dem Wienerwald.
Alfred Pölzl, Breitenfurt/Niederösterreich  25. 5. 2017


Passiertes 754. Ausgabe: Da steht wieder viel drin, das ich gern unterstreiche und gut heiße.
Prof. Dr. Horst Krämer, Ulm  23. 5. 2017


NETZINE ist interessant und amüsant. Dankeschön für die Bewahrung der deutschen Sprache!
Harald Reitler, Wien 23. 5. 17


Das Gedicht, dem Herr Helmut Klein die Überschrift „Der Migrant“ verpasst hat (diese Leserzuschrift bezieht sich auf einen Beitrag in der Rubrik Leser-Reaktionen, d. Red.), ist seit etlichen Monaten als „Das gelobte Land“ im Internet unterwegs und vornehmlich in ausländerfeindlichen Foren und Blogs zu finden – und nun bedauerlicherweise auch im Netzine.
Nett finde ich bei einer Einrückung des Gedichts den Hinweis: „Quelle: darmgesundheitsratgeber“. Und das führt mich dazu, Herrn Klein zuzurufen: „Scheiß drauf!“
Damit meine ich unter anderem auch, dass Herrn Kleins „Verbesserungen“ zuweilen „Verschlimmbesserungen“ sind. Die Versmaße hat er jedenfalls nicht gecheckt. Vielleicht sollte er mal einen Deutschkurs belegen – muss ja nicht gemeinsam mit Leuten sein, die seinem Unwillen unterliegen.
Guntram Erbe, Hilpoltstein,  23.05.2017


Dank für Euer Engagement. Ich bin schon heute auf die kommenden Newsletter gespannt.
Dr. Dietmar Fiebig, Dittelbrunn  23. Mai 2017


Seit einiger Zeit schon lese ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen den Blog NETZINE. Immer eine kurzweilige Lektüre. In der aktuellen Ausgabe wird das Verbot Saatgut einzuführen aufs Korn genommen. Das leitet dann über auf unsere ausländischen „Neubürger“. Hierzu schicke ich ein Gedicht, das ich als das „Werk“ eines unbekannten Autors vor einigen Wochen per WhatsApp erhielt. Allerdings in sehr schlechtem Deutsch und auch fehlerhaften Versmaßen. Diese Mängel habe ich beseitigt und dem Ganzen auch eine Überschrift verpasst. Viele Spaß beim Lesen.
Helmut Klein, Wettenberg  17. 5. 2017

Der Migrant

Ein Flüchtling flieht in die Türkei, kriegt einen Apfel und ein Ei.
Da er das viel zu wenig fand, floh er gleich drauf nach Griechenland.
Dort gab´s am Tag zwei Euro zehn, auch davon lebt er nicht bequem.
Drum flieht er mit den ganzen Horden, weiter schnell in Richtung Norden.

Auch die Mazedonier wollen ihn nicht recht entlohnen,
vielleicht lässt es sich in Bulgarien besser wohnen.
Leider nicht, und auch die Rumänen wollen ihn nicht recht verwöhnen.
Drum flieht er schnell nach Ungarn weiter. Doch auch die sind geizig, leider.

Nichts wie weg nach Österreich, da gibt´s hundert Euro gleich.
Man kann als Flüchtling da gut leben, soll er jetzt noch mal weiter streben?
Doch dann erhält er guten Rat, noch mehr gibt es beim deutschen Staat.
In Deutschland angekommen, wird sein Hoffen vom deutschen Staat noch übertroffen.

Essen, Trinken, Taschengeld, um alles ist es gut bestellt.
Die Monatskarte für den Bus ist gratis wie der Netzanschluss.
Neue Zähne gibt´s für lau, auch noch für die Ehefrau.
Deutschkurs, eine Traumatherapie, auch „Willkommen“ rufen sie.

Die jungen Damen sind beglückt und hoffen, dass er gut bestückt.
Im Flirtkurs lernt er dann, wie macht man die am besten an.
Kinder, Vettern und Cousinen, Onkel, Tanten, Konkubinen,
Mutti Merkel lädt sie alle ein, sollen auch willkommen sein.

Familiennachzug wird’s genannt, ist bald im ganzen Orient bekannt.
In Strömen fließt das Kindergeld, das Nächste kommt bald auf die Welt.
In der Schule und im Kindergarten kann man die Neuen kaum erwarten.
Deutsche gibt’s dort nur noch wenig, da fühlt man sich gleich wie ein König.

Und so sagt sich der Migrant: Hier ist das gelobte Land!
Deutsches Geld und deutsche Frauen, unverhüllt gut anzuschauen.
Was kann ich da noch mehr begehren, hier will ich leben, mich vermehren.
Nein, wir werden euch nicht köpfen, wir könnten euch sonst nicht mehr schröpfen.

Selbst die dummen Christenpfaffen sammeln Geld für uns, die Affen.
Ohne Arbeit, gutes Leben. Wo könnt es sowas sonst noch geben?
Vom Amt kommt Miete und Hartz IV,
Angela, ich danke dir!


Vielleicht sollte ich zu Passiertes 753 noch ergänzen, dass ich die seltsame Kreativität der Kriminellen unterschiedlichster Couleur doch ziemlich beängstigend finde. Neuerdings legen Hacker auch die Informationsstruktur ganzer Krankenhäuser lahm, und ich frage mich (und Sie als schon länger und intensiver mit dieser Technik Befassten), ob es nicht möglich ist, interne Netzwerke zu schaffen, in die man nicht über das Internet eindringen kann. Stattdessen schafft man Autos, die demnächst ohne Fahrer unterwegs sein sollen – gesteuert übers Internet: das wäre doch was für einen Anis Amri mit Hackerqualitäten: eine ganze Serie von Attentaten praktisch ohne persönliches Risiko…  Dr. Horst Landau, Düsseldorf  13. Mai 2017


Zur 753. Ausgabe von Passiertes: Saatgut sind bereits befruchtete weibliche Samen von Pflanzen. Die männlichen Samen der “jungen Männer aus fernen Kulturen” dagegen entsprechen dem Pollen der Pflanzen. Pollen kommt unbemerkt und ungeprüft und ohne jede Kontrolle z. B. an der Kleidung und in den Haaren von Reisenden haftend nach Deutschland. Daraus ergeben sich keine Probleme.
Guntram Erbe, Hilpoltstein 9. 5. 2017


Betrifft Passiertes 753. Ausgabe: Ich wundere mich über den Fingerzeig auf die USA. Die ersten so genannten Feuerstürme waren eine Erfindung der Deutschen Luftwaffe (Gernika 1937, Coventry 1940, Manchester1940). Daraufhin wurde ab 1942 das Verfahren auch von der britischen Royal Air Force (RAF) gegen das Deutsche Reich angewandt. Die USA kamen erst ab 1942 in den Zweiten Weltkrieg. Da sollte keiner in Schutz genommen werden, aber auch keiner als erster Sündenbock herausgegriffen werden.
Dr. Hans Christoph Rieger, Neckargemünd  9. Mai 2017


Mal wieder eine Reaktion auf Ihre aktuellen Spitz-Findigkeiten: “Saatgut” in Passiertes Nr. 753: Dahinter steckt doch immer noch die bei vielen Leuten vorhandene Vorstellung von einer Analogie zwischen den beiden unterschiedlichen Versionen dessen, was man mit “Samen” bezeichnet, nämlich einerseits das männliche Sperma und andererseits die ‘Feldfrucht’ Korn. Bis zur Entdeckung der Eizelle im Jahr 1837 (Datierung wird unterschiedlich angegeben) durch Karl Ernst von Baer gingen auch ernsthafte Wissenschaftler davon aus, dass in den männlichen Samenzellen der gesamte Mensch stecke, und die Frau sei nur ‘mehr oder weniger fruchtbarer Ackerboden’. – Mit diesem Blödsinn wurden wir zu Schulzeiten vom Religionslehrer(!) “aufgeklärt” – der Biolehrer hatte sich auf “Blümchen und Bienchen” zu beschränken… (Die Samenzellen wurden von einem Schüler Leeuwenhoeks bereits Ende des 17. Jahrhunderts im Mikroskop gesehen). Tatsächlich aber war diese – plausible – Vorstellung weitgehend maßgeblich für die gesamte Geschichte des Patriarchats! Und für alle patriarchalen Religionen – überwiegend die monotheistischen. Auch im Islam herrscht nach wie vor die Lehrmeinung, dass Adam in seinen ‘Lenden’ bzw. seiner Wirbelsäule bereits sämtliche menschlichen “Seelen”(?) enthielt, die es jemals gab und geben wird. Und als Allah selbige in diese hineinpraktizierte, ‘offenbarte’ er ihnen, dass ER der alleinige Gott sei. Daraus ergibt sich dann: wer später “Allah etwas beigesellt” ist automatisch der schlimmsten aller Sünden schuldig, auch wenn er polytheistisch sozialisiert wurde. – Adam war dann übrigens auch der erste Prophet, der bereits den “Islam” verkündete – vermutlich einem überschaubaren Hörerkreis… Doch auch in der Orestie heißt es: “Nicht ist die Mutter ihres Kindes Zeugerin / Sie hegt und nährt den eingebrachten Samen nur” – so plädiert Apoll für den Freispruch des Muttermörders Orest (der ‘nur’ seinen Vater Agamemnon rächte). – Die mutterlose Göttin Athene führt schließlich mit ihrer Kugel /Stimme die Entscheidung herbei. – Anderes Thema: es werden etwa doppelt so viele Männer Opfer von Gewalt (Totschlag und Mord) wie Frauen. Allerdings werden Frauen öfter vergewaltigt. – Der digitale Mensch (Roboter) ist bereits Realität. Er kann auch oberflächlich kommunizieren – also so ähnlich, wie die meisten Menschen das tagtäglich machen und damit in der Pflege von Dementen das Personal entlasten. -
Irgendwo las ich die Formulierung: “Das moderne Auto ist ein Computer, der auch fahren kann”. – Marihuana – neben Morphin und Analoga neuerdings als Schmerzmittel rehabilitert. Für einen Gebrauch außerhalb der medizinisch verordneten Anwendung sehe ich allerdings keinen gesellschaftlichen Bedarf. Interessant, dass neuerdings auch ‘rechte Deutsche’ ziemlich kreativ sind im Ausknobeln neuer Mordanschläge: 1. Der Attentäter auf den Borussia-Bus: technisch versiert, börsenpsychologisch idiotisch. 2. Der Oberleutnant A., der offenbar ein Netzwerk hinter sich hatte, das seine dummschlaue Maskierung als syrischer Flüchtling deckte. – Ach, unsere liebe Ursula! Wie die nun in Bredouille kommt! – Aber wie soll man sowas verhindern? Soll man nun die gesetzeskonforme Gesinnung jedes Soldaten prüfen?
Sie und ich sind sich wohl darüber im Klaren, dass das gegebenenfalls nur zu einer großen Heuchelei führen würde. Schließlich ist Fremdenfeindlichkeit eine anthropologische Konstante, mit der man zu rechnen hat: erst komme ich, dann  meine Familie, dann mein weiteres soziales Umfeld – und dann – vielleicht – irgendwann – wenn ich gut dafür bezahlt werde – kümmere ich mich auch um andere Leute…
Dr. Horst Landau, Düsseldorf  9. 5. 17


Zu dem NETzine-Artikel  „Martin Luther in aller Munde“ möchte ich als begeisterter Leser von NETzine Newsletter einige Gedanken und Feststellungen hinzufügen: Es ist unzweifelhaft,  dass Martin Luther in elf Wochen  die Übersetzung des Neuen Testamentes fertiggestellt hat. Ihm lag der von Erasmus 1519 herausgegebene griechische Text mit Übersetzung ins Lateinische sowie mit ausführlichen Anmerkungen vor. Insofern kann von einer Übersetzung aus dem Urtext nicht gesprochen werden (Martin Luther begann erst 1518 die griechische Sprache zu erlernen). Sicher ist, dass er den Sinn des Urtextes zu erfassen suchte. Neben der deutschen Bibelübersetzung erschienen noch 14 hochdeutsche und vier niederdeutsche gedruckte Ausgaben (1461-1522). Es ist meines Erachtens nicht zutreffend, zu sagen: Luther habe den Deutschen zuerst die Bibel geschenkt. Aber: Martin Luther hat mit seiner Bibelübersetzung etwas hinterlassen, das im Sprachgefühl, der Sprachgewalt und der Treffsicherheit des Ausdrucks nicht zu überbieten war. Überhaupt hat Luther es verstanden, im Medium der Sprache das eigentlich lebendige Gotteswort zeitangemessen zu vermitteln. Letztendlich ist  heute noch das Weiterbemühen der Aktualisierung und Auslegung auch ihm mit zu verdanken. Luthers Bibel war ein Prozess des Zusammenschmelzens verschiedener deutscher Mundarten in eine vereinheitlichte Schriftsprache, die zur damaligen Zeit  besonders in ostdeutschen Gebieten durch die Einwanderung vieler Dialekte zusammenströmten. Er bediente sich zudem der sächsischen Kanzleisprache und sagte einmal: “Ich habe keine gewisse, sonderliche, eigene Sprache im Deutschen, sondern brauche der gemeinen deutschen Sprache, dass mich beide, Ober- und Niederländer, verstehen mögen…“. Martin Luther fand aber auch Anerkennung bei seinen Gegnern (z. B.: Hieronymus Emser +1527 u. a.). Vorgeworfen wird ihm allerdings, dass er die Bibel nicht gleichmäßig als Gotteswort hinnimmt, sondern von sich aus prüft, was ihm wesentlich erscheint, und die Grenzen bloßer Übersetzung überschreitet, z. B. übersetzt er „ die Gerechtigkeit Gottes“ mit „Gerechtigkeit, die vor Gott gilt“. Dass er es verstand, dem Volk aufs Maul zu schauen, bedarf keiner weiteren Ausführung. Ursächlich war und bleibt bei allen Redewendungen und Wortschöpfungen aber das Volk. Wenn Martin Luther nicht gewesen wäre, hätte sich etwas Anderes entwickelt, vielleicht aus unserer Sicht nicht so treffend und witzig.
Werner Hansen, Heidelberg 27. April 2017


Zu der geschilderten Irritation in der 752. Ausgabe: Netzine gehört zu meiner regelmäßigen Lektüre …
Hier noch ein paar Irritationen: Wenn man von Norddeich nach Norden fährt, fährt man nach Süden. Wenn man auf dem Nordpol steht, kann man sich drehen, wie man will, man blickt immer nach Süden. Steht man ungefähr 100 m vom Pol entfernt und blickt über diesen hinaus, schaut man gleichzeitig nach Norden und Süden.
Karl Kröck, Heuchelheim  26. 4. 17


Betrifft die 752. Ausgabe des NETZINE:

Uhren sind
wie Huren.
Werfen sich ans Gelenk jeden Mannes.
Und der natürlich prahlt: Ich kann ES.

Männer steh`n auf Gliedern, sorry: Gliederketten,
die funkeln.
Um danach im Dunkeln
in kuscheligen Betten -
Wetten? -
der Femina zu raunen:

“Die Zeit mit dir in deinen Daunen
war ZEITLOS schön.
Jedoch: Nackt ohn` meinen Chronometer
könnt ich dich nicht so verwöhn`n!”

Wieder eine vorzügliche Ausgabe. Frage: Weshalb verausgabt sich ein Walter Laufenberg eigentlich beim Schreiben nicht???
Wilf Kiesow, Rheine  25. April 2017

Hohe-Zeit-Cover-Satire


Betrifft „Karibik ohne Kannibalen“: Eine interessante Zeitreise und Gegenüberstellung, da sich sowohl die Reisemittel wie auch die touristischen Möglichkeiten und auch die Inseln der Karibik verändert bzw. weiterentwickelt haben. Sollten wir weiteres Interesse zur Einbindung Ihres Buches im Rahmen von Marketingaktivitäten haben, kommen wir gerne erneut auf Sie zu.
Claudia Gato Valdes, Thomas Cook Touristik GmbH, Oberursel  19. April 2017


Inzwischen bin ich mit Eurem Schiff wieder zu Hause angelangt. Sehr verdienstvoll fand ich, daß Du in Deinem Buch „Karibik ohne Kannibalen“ den armen Sklaven ein literarisches Denkmal gesetzt hast. Bravo!
1944 war ich in einen Fliegerangriff auf Euren Hauptbahnhof geraten und lag dann 6 Wochen mit Lungen- und Rippenfellentzündung im Bett. Dabei arbeitete ich mich durch den Schinken: “Vom Winde verweht”. Dort begegnete mir sehr eindringlich das ganze Sklaventhema samt der Situation für die Sklaven nach ihrer Befreiung. Die war teilweise sehr dramatisch, weil sie jetzt kaum noch was zu essen hatten …
Übrigens muß man zur Ehrenrettung mancher Typen auch wissen, daß meistens nicht wir bösen Weißen die lieben guten Schwarzen eingefangen haben. Vielmehr wurden die oft von Eingeborenen-Häuptlingen an die europäischen Händler verkauft …
Daß sich die Touristen-Proleten vom Kreuzfahrtschiff das Sklaven-Museum auf der Insel Antigua nicht anschauten, wundert mich nicht.
Prof. Dr. Horst Krämer, Ulm  15. April 2017


Ich lese derzeit fasziniert Dein pseudo-Kannibalenbuch „Karibik ohne Kannibalen“ und bin auf der ersten Heimreise nach Europa angelangt. Ich möchte aber noch vor Ostern ein Urteil abgeben. Ich bin auch lange genug Buchautor und habe mir immer Resonanz gewünscht …
Mein Zwischen-Urteil: ich bin sehr begeistert von Deinen intelligenten, wachen und sachkundigen Schilderungen!
Besonders farbig und amüsant ist das Kapitel St. Lucia …
Ich würde mir wünschen, daß Du dringend, aktuell und akut Dir einen Plot wählst mit Christen-Verfolgungen in Verbindung z. B. mit dem Sch.-IS: Flüchtlingen im Spannungsfeld zwischen deren Heimat und hier jetzt bei uns. Bei Deinem Schreibtalent, das ich ja mittlerweile von einer ganzen Anzahl von Titeln kenne, müßte das wie eine Bombe einschlagen!
Prof. Dr. Horst Krämer, Ulm  14. April 2017


Wieder einmal vielen Dank für Ihre Netzine-Gedanken. Die Geschichte von
den Holocaust-Gedenkwäldern aus dem Magazin der SZ, die die Beduinen vertreiben, habe ich auch in meinen Bericht von unserer Israel-Reise aufgenommen. Wir haben übrigens die Beduinen-Siedlungen am Rande von Beer Sheva und weiter nördlich gesehen. Sehr bedrückend, so interessant und beeindruckend die Reise durch das
ewige Streitland selbst war.
Professor Dr. Hermann Strasser, Ratingen  11. 4. 2017


Betrifft Passiertes von heute: Mit Ihrem Text über die gewaltsame Vertreibung der Beduinen von ihrem Eigentum haben Sie mir mal wieder voll aus der Seele
gesprochen. Leider ist das keine Satire, sondern blutiger Ernst – was nicht Ihre Schuld ist.
Dr. Armin Bassarak, Berlin  11. April 2017


Ich habe die beiden so unterschiedlichen Reiseberichte in dem Buch “Karibik ohne Kannibalen” gelesen. Hatte mich gereizt, weil ich selbst seit Jahren gefilmte Reiseberichte mache. Ich muss sagen: Das Karibikbuch hat mir sehr gefallen. So unterhaltsam wie informativ.
Albrecht Weisz, Schifferstadt  10. April 2017


Betreff: NETZINE. Herzliche Gratulation zum 750. Mach weiter so, mit Geist, Sarkasmus als Schutzschild für die mit-leidende, aber nicht verzweifelnde Seele, Humor, einem immer noch ungewaschenen Hirn und klarem Blick für die beste aller Welten, in der wir leben.
Wolfgang Kardaus, Neustadt/Weinstraße  29. 3. 2017


Vielen Dank für die E-Mail und den sehr interessanten NETzine-Newsletter, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Ich habe auch schon das Buch vom Papst Johannes XXIII. “in der Mangel” und finde es sehr gut; der Schreibstil gefällt mir sehr, und ich freue mich schon auf das nächste Werk, den “Perkeo” !!!!!
Clifford Jurasin, Mainz 29. März 17


Zum 750-Jubiläum des NETzine: Herzlichen Glückwunsch, lieber Walter, ich feiere mit!
Bernhard Sperling, Dubai  29. 3. 2017


Betrifft das NETZINE: Sehr guter Blog.
Klaus Stiefvater, Edingen-Neckarhausen  28. 3. 2017


Wenn auch die 750 beim NETzine schon absehbar war: Alle Achtung, nicht nur vor der hohen Zahl, sondern auch vor dem Inhalt und dessen Ausdenker!
Wolfgang Wilms, Erftstadt  28.3.17


Das Buch “Karibik ohne Kannibalen” war wieder voll und ganz meine Lektüre. Toll recherchiert. Ich freue mich auf das nächste Laufenberg-Buch.
Elfi Weber, Heiligkreuz-Steinach  28. März 2017

Danke Dir, liebe Elfi. Das nächste Buch ist schon geschrieben und vom Verlag angenommen und im Lektorat in Arbeit. Ein Heidelberg-Buch. Mehr darf ich noch nicht öffentlich preisgeben.


Bald ist es soweit: Am 29. März 2017 steht die 750. Ausgabe des NetZine an. Hierzu meine herzlichsten Glückwünsche! 750 Ausgaben und inzwischen über 21 Jahre für und mit den Lesern! Das sind 750 Ausgaben gefüllt mit aufrichtigen, ehrlichen, aber auch zeitkritischen und aktuellen Kommentaren zu dem Quo-Vadis unserer heutigen Gesellschaft und Politik. Ich freue mich über jede neue Ausgabe und musste oft über den einen oder anderen Kommentar schmunzeln. Obwohl Anglizismen im NetZine ja eher unerwünscht sind, fällt mir zu dieser Tatsache nur eine englische Floskel ein, die dies auf den Punkt bringt: „You’ve made my day!“ Und auch hierfür vielen Dank. Vielen Dank für die vielen kleinen Erheiterungen, die den Alltag stets zu etwas besonderem gemacht haben. Ich habe meine Anregungen zum NetZine immer gerne weitergegeben und werde dies auch weiterhin tun und hoffe auf noch viele erheiternde Ausgaben des NetZine, die mir den Alltag weniger alltäglich machen.
Thomas Martin, Erlangen und Freiburg im Breisgau, 16. März 2017


Ich habe das Laufenberg-Buch “Der Hund von Treblinka” gelesen und muss sagen: Das hat mich sehr berührt. An etlichen Stellen musste ich doch schlucken.
Horst Krichbaum, Bischofsheim  16. 3. 17


Immer wieder eine Freude, die neue Ausgabe des NETZINE. Das ist nicht nur was zum Schmunzeln, das ist dieses angenehme Stückchen mehr.
Frank Gude, Mainz  16. März 2017


Das neue Netzine ist für mich immer wieder eine neue Freude. Das wird sofort aufgemacht und gelesen. Dafür lasse ich alles andere liegen.
Dr. Günter Fuhrken, Heidelberg  16. 3. 2017


Betrifft 749. Ausgabe von Aktuelles im NETZINE: Gegen die Anglizismen ist schwer anzukämpfen. Im Nachbarort wurde ein Konzert angekündigt mit: “Barockpainter meets  Barockorgan.” Obwohl es sich bei dem Komponisten um Bach handelt, nehme ich an, dass es sich um Katzenmusik handelt (painter miez organ). Ich habe dem Veranstalter geschrieben, dass ich in der Nichtteilnahme an dem Konzert die einzige Möglichkeit sehe, mich zu wehren.
Dr. Albrecht Christmann, Ingelheim am Rhein  15. März 2017


Vielen Dank für den Newsletter. Recht interessant und regt zum Nachdenken an!
Klaus-Jürgen Bethke-Jaenicke, Leimen  28. 2. 2017


Die “Hohe Zeit” ist nicht meine Lektüre. Ich habe es bis zur Seite 191 gebracht, aber dann aufgegeben. Ich bin von Dir eine andere Lektüre gewöhnt !!! Ich werde das Buch verschenken an eine Bekannte, die es bestimmt mit Freuden lesen wird.
Elfi Weber, Heiligkreuzsteinach  16. 2. 2017


Zu Ihrem Buch „Hohe Zeit“ in der Tradition des “Entwicklungsromans”, an dem vor allem eines besticht: die äußerst mutige Ehrlichkeit! Da spricht also ein Jurastudent, der es gelernt hat, präzise zu formulieren. Dann ein Doktorand der Soziologie, der jede Chance nutzt, Menschen genau zu beobachten – und dies auch bezüglich des eigenen Ich und seiner Motive! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem sich jemand so selbstverständlich als “Egoist” darstellt – obwohl ja jeder eigentlich wissen sollte, dass Egoismus DIE Triebfeder aller menschlichen Aktivitäten ist. – Beim Schreiben dieses Buches war es offenbar sehr nützlich, dass der Autor – schon bevor er wissen konnte, dass er einmal ein solcher sein würde – bereits neben seinem sehr fordernden Studenten-Job als Reiseleiter ein detailliertes Tagebuch führte. Was man gelegentlich, nicht störend, bemerkt, wenn etwa eine lyrisch enthusiasmierte Landschaftsbeschreibung die Selbstvergewisserung aus dem Abstand etwa eines halben Jahrhunderts unterbricht. – Als Mann interessieren einen natürlich besonders die erotischen Abenteuer – mit ihren Erfolgen und Fehlschlägen, die letztlich ein Spektrum dessen bilden, was ein junger Mann “in der Schule des Lebens” zu lernen hat, bevor er fähig wird zu einer wirklich reifen Partnerschaft mit einer Frau. Dazu gehört auch die Gefährdung in diesem ‘Nicht-Beruf’ (Reiseleiter), zum Zyniker zu werden, derer sich der Autor bewusst ist (oder erst im Nachhinein bewusst wird?). -

Ich wäre neugierig zu erfahren, wie Frauen dieses Buch lesen: wahrscheinlich wären sie streckenweise empört – und würden sich so der Chance begeben, ein bisschen mehr über die Motive von Männern allgemein zu erfahren. – Aber vielleicht irre ich mich, und Frauen wissen derlei instinktiv? – Es kommen ja auch zwei oder drei Frauen vor, die sich anscheinend durchaus des Risikos bewusst sind, sich mit einem so umschwärmten Mann einzulassen – und es dann trotzdem tun – oder eben auch nicht…

Dr. Horst Landau, Düsseldorf  15. Februar 2017


Ich bedanke mich herzlich für Ihr Buch “Hohe Zeit“. Wir haben ja bereits Ihren Bestseller von 1969 “Welt hinter dem Horizont” (Econ-Verlag, Düsseldorf) im HAT-Bestand.
Prof. Dr. Hasso Spode, Historisches Archiv zum Tourismus (HAT) der TU Berlin, 14. 2. 2017


Zu “Passiertes” von heute: Künstliche Intelligenz ist immer noch besser als natürliche Dummheit.
Edward F. Klenk, Missisauga/Kanada  14. Februar 2017


Herzlichen Glückwunsch zur “Volljährigkeit” von NETZINE. Es ist immer sehr amüsant, Ihre Kommentare zu lesen!
Dieter Herrmann, Amberg/Opf.  3. Februar 2017


Ich gratuliere zu den Passiertes-Texten im NETZINE. Das ist eine so überlegene Art der Kommentierung des Alltags und seiner Probleme, dass ich mich schon immer auf die nächste Ausgabe freue.
Eberhard Stößel, Mannheim  1. Februar 2017


Betreff: Rezension Vegesack “Das fressende Haus”.
Vielen Dank für das interessante NETzine. Ich bin seit der Gründung i.J. 1984 im Vorstand des “Fördervereins Weißensteiner Burgkasten ‘Rettet das fressende Haus’ e.V “. Ich habe Ihre beeindruckende Rezension des Buches “Das fressende Haus” von Siegfried von Vegesack gelesen, kann diese aber leider nicht ausdrucken. Wäre es möglich, mir diese ausdruckbar zu übersenden? Außerdem haben mir Ihre Gedanken zum Begriff “Neger” gefallen, sind die noch irgendwo nachlesbar? Vielen Dank im Voraus.
Josef Kuffner, Regen 1. Februar 2017

Lieber Josef Kuffner, wenn man aufruft: www.netzine.de/category/buchbesprechung, kommt die Liste der früheren Rezensionen, in der auch Vegesack steht. Den Namen anklicken, dann drucken. Und was den Begriff Neger betrifft und die peinliche Umschreibung mit Schwarzer, ist mein Kommentar zu finden in meinem Buch „Karibik ohne Kannibalen“, das Mitte März in Berlin erscheint: www.edition-karo.de


Zu dem Buch “Muttermilchräuber“: Habe es gelesen. Macht Spaß zu lesen. Kann ich nur empfehlen.
Lothar Steiger, Heppenheim  29. Januar 2017


Zu “Passiertes“: Habt Dank für die liebenswerten „Neuigkeiten“, auf welche ich immer mit Spannung warte. Bringen sie doch meine Gesichtsmuskulatur in Aktion. Sei es durch Stirnrunzeln oder Augenkneifen oder einfach durch ein Mundwinkel verschiebendes Schmunzeln.
Karlheinz Kießling, Ilshofen 26. 1. 2017


Der Laufenberg-Newsletter: Ich freue mich immer wieder auf den neuen Newsletter, weil ich mit vielen Äußerungen voll einverstanden bin, wenn auch nicht mit allen. Jedenfalls ist das eine anregende Lektüre.
Gerhard Reiner, Wachenheim  25. Januar 2017


Betrifft Passierte im “Laufenberg NETzine”: Diese ausgezeichneten Beobachtungen und Überlegungen sind immer ein Erlebnis. Da möchte man Satz für Satz dick unterstreichen. Und dann muss man zwei Wochen warten, bis einem erneut so ein geistiger Genuss geboten wird.
Klaus-Dieter Ziemke, Heidelberg  19. Januar 2017

Irrtum, lieber Klaus-Dieter Ziemke, man muss nicht warten. Ist mein NETZINE doch nur ein Aperitif, der zum Griff nach meinen Büchern verführen soll. Die sind noch viel interessanter und jederzeit in jeder Buchhandlung sowie bei jedem Buchversender zu bekommen.


Vielen Dank wieder einmal für das interessante NETzine, 745. Ausgabe. Leider werden Sie Recht behalten mit dem Hinweis auf den Selbstmordattentäter, besonders was den Palästinenser angeht. Ich habe mich bei unserem Israel-Besuch mit Rotary im Herbst 2014 mehrfach über diese Situation dort gewundert, aber auch schon vorher und in der letzten Zeit erst recht.
Prof. Dr. Hermann Strasser, Ratingen,  18. Januar 2017


Gerade habe ich Dein wundervolles Netzine (745. Ausgabe) gelesen und mich daran erinnert, dass ich einen sehr interessanten Bericht über die Einflussnahme der Social Media auf den Menschen habe. Du wirst staunen. Hier der Link: https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/
Michael Goldschmidt, Limburgerhof  17. 1. 17


Ich freue mich schon immer auf die neuen Passiertes-Bemerkungen im Netzine und bin dann jedes Mal erstaunt, wie mir damit aus der Seele gesprochen wird.
Wolfram Ochs, Mühltal-Traisa  5. Januar 2017


Zur 744. NETZINE-Ausgabe: Erinnern wir uns: Silvester des vorigen Jahres musste sich die Polizei in Köln anhören: „Hey, ihr Bullen, ihr könnt uns gar nichts, denn Eure Frau Merkel hat uns ja eingeladen!“

Nafris & Co

Was muss ich in der Zeitung lesen?
Der Ausdruck „Nafris“ – ungerecht?
S ist immer doch schon so gewesen,
dass man was abkürzt – ist nicht schlecht!

Der Lehrling war schon bald am End‘:
Heißt jetzt Azubi – ist ganz klar…
Der Helfer wurde Assistent,
bis es nur noch der Assi war.

Die Wehrpflicht wurde abgeschafft:
Der Bundesfreiwilligendienst…
D
as Wort, das kürzt man fabelhaft
zu Bufdi und ein jeder grinst…

Und Ossi, Wessi und viel mehr
bezeichnet, wo man herkommt wohl
und welche Arbeit, bitte sehr -
man macht. Das ist doch nicht frivol…

Doch umgekehrt – die Nafris, hey,
sie finden „Bulle“ meistens gut
als Name für die Polizei…
Und da krieg‘ ich die volle Wut !

Paul Uhl, Passau 5. Januar 2017


Auch wenn man es mir nicht ansieht, ich bin NETZINE-Leser seit 1999.
Gerd Leienbach, Delmenhorst  4. 1. 17


Zu Passsiertes in der 744. Ausgabe des NETZINE:
Frei und sicher in Deutschland!
Vergleiche ich meine Kinder-und Jugendzeit mit meinem
heutigen Leben in der neuen Bundesrepublik Deutschland,
so muss ich doch feststellen, dass ich kontinuierlich sicherer
und freier lebe als früher. Als Kind habe ich selten Polizei-
streifen auf Weihnachtsmärkten gesehen und in meiner
Jugendzeit in den achtziger und neunziger Jahren wurden
die Neujahrsfeiern am Wasserturm nur ganz selten von
Sicherheitsleuten bewacht. Flaniere ich auf den Planken
bis zum Paradeplatz, sind stets Überwachungskameras
auf mich gerichtet, die mich vor “unfreiheitlichen” Personen
beschützen sollen.
Abschließend kann ich noch sagen, dass sich auch meine
ehemaligen Klassenkameradinnen und deren Töchter
viel freier und sicherer fühlen als früher.
Dafür kann man sich bei den Politikern nur bedanken,
die sich eben wie richtige “Staatmänner” bzw. “Staats-
frauen“ verhalten und zum Wohle der Bürgerinnen und
Bürger immer neue Freiheiten “kreieren”.
Nun stellt sich mir allerdings die Frage, inwieweit die
Bevölkerung solche Großzügigkeiten zu schätzen weiß.
Jedenfalls sage ich mal danke, denn man möchte sich
nicht nachsagen lassen, man sei undankbar gegenüber
der vorausschauenden Regierungspolitik.
Dr. Götz Unger, Mannheim  4. Januar 2017


Ich habe den historischen Roman “Die Salzhexe” gelesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Carl-Heinz Zimmermann, Ludwigshafen/Rhein  2. Januar 2017


Ein frohes neues Jahr und meinen Dank für das regelmäßige NETZINE!
Reiner Wilde, Hohen-Sülzen  31. Dezember 2016


Zum NETZINE: Herzlichen Dank für die humorvollen und ironischen Kommentare.
Franz Lehnen, Pinneberg 26. 12. 2016


Ich lese gerade Ihren ultimativen Krimi “Das Mannheimer TT ermittelt“. Gefällt mir sehr.
Jürgen Thul, Heidelberg  25. Dezember 2016


Betr. NETZINE-Ausgabe 743: Wir haben ein sehr bewegtes Jahr hinter uns, und auch 2017 dürfte spannend und angespannt verlaufen. Dennoch ist es beruhigend zu wissen, dass bisher alle “Auguren”, die den Weltuntergang ausgerufen haben, zum Glück nicht richtig lagen. Trotz Brexit ist die EU nicht zerfallen, trotz Trump gab es kein Beben an den Börsen, und voraussichtlich wird es im kommenden Jahr keinen 3. Weltkrieg geben. Frau Merkel dürfte trotz Asylchaos wieder Bundeskanzlerin werden, denn diese Dame lebt von ihrer politischen Flexibilität. Und sollten Tausende von Polizisten deutsche Städte mit ihren Schnellfeuerwaffen schützen können

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