Ironie

I. wird oft als fies empfunden, weil tückischerweise das Gegenteil von dem gesagt wird, was gemeint ist, wobei als sicher unterstellt wird, dass ein gescheiter Hörer oder Leser das erkennt, weil ihm durch Mimik und Gestik, durch Satzbau und Wortwahl oder ähnliche Signale deutlich gemacht wird: Jetzt ist der I.-Modus eingeschaltet. Wegen dieser Vorbedingung ist I. für die schriftliche Äußerung etwas weniger geeignet als für die mündliche und ganz ungeeignet beispielsweise für den Rundfunk (vgl. Kammerjäger, Läster-LexikonSprache).

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