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	<title>Das Laufenberg Netzine</title>
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	<description>Ein Internet-Magazin für Zeitgenossen, die sich Fragen stellen</description>
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		<title>Sozialismus</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 20:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>S. ist, wenn keiner was hat, weil jedem alles gehört (vgl. <a title="Kapitalismus" href="/kapitalismus/">Kapitalismus</a>).</p>
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		<title>Fast Food</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lästerlexikon]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Futter, das aus Lebensmitteln besteht, die deine Mitte, um nicht noch umfänglicher zu werden, schnellstens loszuwerden versucht, egal, ob nach oben oder nach unten (vgl. Ernährung, Gesundheit, <a title="Zivilisation" href="/zivilisation/">Zivilisation</a>).</p>
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		<title>Fast Food</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerlexikon]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Futter, das aus Lebensmitteln besteht, die deine Mitte, um nicht noch umfänglicher zu werden, schnellstens loszuwerden versucht, egal, ob nach oben oder nach unten (vgl. Ernährung, Gesundheit, <a title="Zivilisation" href="/zivilisation/">Zivilisation</a>).</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerlexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast Food Ein Futter, das aus Lebensmitteln besteht, die deine Mitte, um nicht noch umfänglicher zu werden, schnellstens loszuwerden versucht, egal, ob nach oben oder nach unten (vgl. Ernährung, Gesundheit, Zivilisation).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast Food<br />
Ein Futter, das aus Lebensmitteln besteht, die deine Mitte, um nicht noch umfänglicher zu werden, schnellstens loszuwerden versucht, egal, ob nach oben oder nach unten (vgl. Ernährung, Gesundheit, <a title="Zivilisation" href="/zivilisation/">Zivilisation</a>).</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Passiertes! Passierte es?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Passiertes! Passierte es?</strong></p>
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		<title>615. Ausgabe</title>
		<link>http://www.netzine.de/615-ausgabe/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Desaster Christian Wulff weist auf ein Grundproblem der Spezies Mensch hin: Die Natur stattet uns offensichtlich willkürlich mit mehr oder weniger Intelligenz aus. Und die Linken haben trotz all ihrem Gerede über Gerechtigkeit das immer noch nicht geändert. Peinlich! Wer sich über die negativen Beurteilungen durch die drei großen &#8230; <a href="/615-ausgabe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Desaster Christian Wulff weist auf ein Grundproblem der Spezies Mensch hin:</strong> Die Natur stattet uns offensichtlich willkürlich mit mehr oder weniger Intelligenz aus. Und die Linken haben trotz all ihrem Gerede über Gerechtigkeit das immer noch nicht geändert. Peinlich!<br />
<strong><br />
Wer sich über die negativen Beurteilungen durch die drei großen amerikanischen Ratingagenturen wundert, sollte sich klarmachen:</strong> Die Wirtschaftsmacht USA ist selbstverständlich ein Gegner der Wirtschaftsmacht Europa. Und der Konkurrenzkampf wird auf allen Ebenen ausgetragen. Dabei ist Amerika klar im Vorteil, denn eine eigene europäische Ratingagentur von Gewicht ist nicht in Sicht. Nach wie vor reitet Europa nicht auf einem Stier, sondern auf einer Kuh, die lahmt. Die zudem auch noch falsch aufgezäumt wurde: Zuerst die Währungsunion festzurren und danach erst die Wirtschafts- und Finanzunion überstreifen, das geht offensichtlich nicht.</p>
<p><strong>Griechenland hat uns jahrelang mit falschen Zahlen wirtschaftliches Blühen vorgespiegelt.</strong> Und es soll mit weltweit den meisten (neben Brasilien) Brustvergrößerungen uns Schönheit vorgespielt haben. Wer sich darüber entrüstet, hat sich noch nicht klargemacht, dass das Theater in Griechenland erfunden wurde. Sonst ist unsere Verehrung für Schauspieler doch grenzenlos, warum also nicht auch für die jetzt entlarvten griechischen actors?</p>
<p><strong>In der Presse wird die weltweit deutliche Zunahme der  Autoverkäufe bejubelt.</strong> Das Jahr 2011 brachte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 39 % in Russland, 10 % in den USA, 9 % in Deutschland und 8 % in China. Wenn man bedenkt, dass mehr Autos auch mehr Platz brauchen, fällt bei dieser Aufstellung ein Land aus der Rolle. Welches?</p>
<p><strong>Im Jahr 2011 soll sich die Einwohnerzahl Deutschlands nach zu vielen Jahren des Abschmelzens</strong> erstmalig wieder erhöht haben. Allerdings nicht durch eine gestiegene Geburtenfreudigkeit oder durch weniger Todesfälle, sondern durch mehr Zuzüge aus dem Ausland. Die Immigrationshintergründigen bekommen damit erstmals eine schönere Bezeichnung: Wanderungsgewinne.</p>
<p><strong>Zu wenig Zeit zum Bücherlesen?</strong> – Zum Glück machen einem manche Bücher schon durch falsches Deutsch im Titel den Lektüreverzicht leicht. So Jacques Roubauds „Der verlorene letzte Ball“ und Uwe Timms „Die Entdeckung der Currywurst“. Denn der eine meint eigentlich den letzten verlorenen Ball und der andere meint die Erfindung der Currywurst. Aber wenn Schriftsteller bzw. Übersetzer und Lektoren schon im Titel nicht ausdrücken können, was sie meinen, dann können sie uns …</p>
<p><strong>Dafür lernen wir in unseren Hochschulen mehr Englisch.</strong> Nach Angaben des DAAD wird in der Hälfte der rund 100 international ausgerichteten Bachelor-Studiengänge an deutschen Hochschulen in Englisch unterrichtet. Und von 294 international strukturierten Promotionsprogrammen an deutschen Hochschulen finden 184 ausschließlich auf Englisch statt. So schafft Deutschland sich ab. Aber wenigstens im Sport sind wir noch Klasse.</p>
<p><strong>Der Begriff Experte, so oft er sich schon als Maske mit nichts dahinter erwiesen hat</strong>, er ist so wenig auszurotten wie der Begriff Liebe. Im Jahre 1955 kam heraus, dass die sogenannten Literaturexperten Deutschlands auf den Verlagsangestellten Karl Emmerich Krämer reingefallen waren, dessen unter dem Namen George Forestier herausgebrachte Gedichte sie himmelhoch bewundert hatten und den sie hinterher totgeschwiegen haben. Durch die seit 2007 herrschende Finanzkrise sind weltweit sämtliche Finanzexperten der Wirtschaft wie der Wissenschaft und der Politik als Ignoranten bloßgestellt worden. Sie alle aber sind besser weggekommen als der Ende 2011 ins Gefängnis gesteckte Kunstfälscher Wolfgang Betracchi, der die Herren Kunstkritiker an der Nase herumgeführt hatte. Was lehrt uns dies? –  Vertraue so wenig auf die einen wie auf die anderen Experten, aber wenn du einen Experten bloßstellen willst, dann nur ja keinen Kunstexperten, denn bei der Kunst geht es um das Eigentliche.</p>
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		<title>Filmbesprechungen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Casanovas Rückkehr</title>
		<link>http://www.netzine.de/casanovas-ruckkehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 08:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Le Retour de Casanova, F 1992, 93 Minuten, Regie: Edouard Niermans, Drehbuch. Jean-Claude Carrière und Edouard Niermans nach der Erzählung „Casanovas Heimfahrt“ von Arthur Schnitzler) Casanova, dieses Synonym für Lust und Überlegenheit, in diesem Film dient es zur Illustrierung der Fatalität Alter. Der Venezianer Giacomo Girolamo Casanova (1725-1798), der sich &#8230; <a href="/casanovas-ruckkehr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1711"></span>(Le Retour de Casanova, F 1992, 93 Minuten, Regie: Edouard Niermans, Drehbuch. Jean-Claude Carrière und Edouard Niermans nach der Erzählung „Casanovas Heimfahrt“ von Arthur Schnitzler)</p>
<p>Casanova, dieses Synonym für Lust und Überlegenheit, in diesem Film dient es zur Illustrierung der Fatalität Alter. Der Venezianer Giacomo Girolamo Casanova (1725-1798), der sich selbst den Adelstitel Chevalier de Seingalt gegeben hat, studierter Theologe und Jurist, Schriftsteller und Diplomat, europaweit bekannt und bewundert als Connaisseur, Spieler, Hasardeur und  Frauenverführer, wird gegen Abend seines abenteuerlichen Lebens gezeigt, ja, erbarmungslos vorgeführt. Als Dreißigjähriger war er in seiner Heimatstadt Venedig wegen Atheismus verurteilt und in die berüchtigten Bleikammern eingesperrt worden, aus denen ihm ein Jahr später auf beinahe unglaubliche Weise die Flucht gelang. Da war er auf dem Höhepunkt seines Ruhms, den er dann auch auszukosten verstand, rund zwanzig Jahre lang.</p>
<p>Der Wiener Erzähler und Dramatiker Arthur Schnitzler (1862-1931) ließ seine Erzählung „Casanovas Heimfahrt“, erschienen 1918, auf der dieser Film basiert, mit den Worten beginnen: „In seinem dreiundfünfzigsten Lebensjahre, als Casanova längst nicht mehr von der Abenteuerlust der Jugend, sondern von der Ruhelosigkeit nahenden Alters durch die Welt gejagt wurde, fühlte er in seiner Seele das Heimweh nach seiner Vaterstadt Venedig so heftig anwachsen, dass er …“</p>
<p>Kurz gesagt: Dass er sich schon auf den Weg nach Venedig machte, darauf vertrauend, dass seine mehrfach an den Hohen Rat der Stadt gerichteten Bittbriefe, man möge ihm die Heimkehr erlauben, endlich positiv beschieden würden. In dieser Wartezeit zeigt ihn der Film. Als einen deutlich gealterten Mann mit grauem Haar, lädierten Gesichtszügen, staksigen, dünnen Beine, in abgetragener, schäbiger Kleidung. Ein Ritter ohne Pferd, der mühsam mit Haltung überspielt, dass er inzwischen mittellos ist und nicht einmal seine Zeche in dem einfachen Gasthof bezahlen kann. Aus dem Partylöwen Casanova ist eine Jammergestalt geworden, eine Art Don Quichotte de la Mancha. Und sein Diener, der sich eifrig und tölpelhaft bemüht, es dem Herrn in Sachen Liebelei gleichzutun, ist ein wahrer Sancho Pansa, der manches Mal Prügel bezieht.</p>
<p>Doch Casanova ist immer noch Casanova genug, sich bei einem freundlichen alten Bekannten, der ihn in sein großes Haus aufnimmt, gleich in dessen Tochter Marcolina zu verlieben. Dabei macht das Mädchen durch seine intensive Beschäftigung mit Büchern, Naturkunde und Astronomie überdeutlich, dass es kein Interesse an einem Abenteuer mit dem abgetakelten Edelmann hat. Was es ihm auch schonungslos ins Gesicht sagt. Und was Casanova umso verbohrter bei seiner Behauptung bleiben lässt, er sei rettungslos in Marcolina verliebt.</p>
<p>In Gesellschaft imponiert und provoziert er durch seinen Kennerblick für heimliche Liebesbeziehungen, die er rücksichtslos offenlegt. Zunächst deckt er das Verhältnis der jungen Frau des alten Gastgebers, des Marquis de Cesi, mit dem Leutnant Lorenzi auf. Dann entlarvt er Lorenzi auch noch als den Liebhaber der Marcolina. Damit macht er sich den jungen Leutnant zum Feind. Beim Kartenspiel verschafft Casanova sich in gewohnter Weise wieder Kapital, diesmal nicht mit seinen Falschspielertrick, sondern mit neu erwachtem Ehrgeiz sogar auf ehrliche Weise. Und gewinnt und gewinnt. Damit ruiniert er den jungen Leutnant. Dessen Verzweiflung nutzt er anschließend aus, als er ihm einen Tausch anbietet: Das im Spiel gewonnene Geld als Geschenk für ihn, wenn er ihm dafür seinen Offiziersmantel und Hut leiht, womit Casanova sich in die Schlafkammer der sehnlichst auf Lorenzi wartenden Marcolina schleichen kann. Dem Leutnant bleibt keine andere Wahl, und Casanova wird im Dunkel der Nacht der Liebhaber der Marcolina.</p>
<p>Am Morgen dann das Erschrecken und die Wut der betrogenen Marcolina. Dem siegreichen Casanova bleibt nur die Flucht. Doch kaum draußen, trifft er auf den Leutnant Lorenzi, der auf ihn gewartet hat und sich mit dem Degen in der Hand für den ihm abgepressten Beischlaf mit seiner Geliebten rächen will. Es kommt zum Zweikampf, obwohl Casanova dem Leutnant anbietet, das Duell zu beenden und in Freundschaft auseinander zu gehen, weil er Lorenzi für zu jung und zu schön zum Sterben hält. Der junge Heißsporn aber, seiner Überlegenheit sicher, weil viel jünger und besser in Übung als sein alter Gegner, verschärft den Kampf und sucht die Entscheidung – und findet den Tod.</p>
<p>Casanova flieht, bis zur Verstörtheit traurig über diesen Erfolg. Er eilt mit seinem Diener in seiner kleinen Kutsche auf schnellstem Wege nach Venedig. Denn gerade hat er aus Venedig den Bescheid bekommen, dass man die Verbannung aufheben wird, wenn er sich der Stadtregierung mit seinen besonderen Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Er soll sich als Spitzel in die Kreise von Leuten aufnehmen lassen, die heimliche Aufruhrpläne gegen die Stadtregierung schmieden, und der Regierung Bericht erstatten. Eine Zumutung, doch er hat keine Wahl, er ist auf einem Tiefpunkt seines Lebens angekommen.</p>
<p>Alles sehr schön filmisch umgesetzt. Allerdings haben die Filmemacher nicht gewagt, das Degengefecht zwischen Casanova und Lorenzi – wie bei Arthur Schnitzler geschildert – in vollkommener Nacktheit ablaufen zu lassen. Dieser Höhepunkt der Erzählung, als Lorenzi sich aus Fairness seiner Kleider entledigte, weil der überstürzt aus dem Bett geflohene Casanova unter dem lose übergeworfenen Mantel nackt war, konnte als Film nicht denselben starken Eindruck hinterlassen, wie die Erzählung, die den inneren Monolog Casanovas beim Fechten bringt: „Eine Fabel ist Jugend und Alter … Bin ich nicht ein Gott? Wir beide nicht Götter? Wer uns jetzt sähe! – Es gäbe Damen, die sich’s was kosten ließen. Die Schneiden bogen sich, die Spitzen flirrten; nach jeder Berührung der Klingen sang es leise in der Morgenluft nach. Ein Kampf? Nein, ein Turnier … Er ist nur jung, ich aber bin Casanova! … Da sank Lorenzi hin, mit einem Stich mitten ins Herz. Der Degen entfiel seiner Hand, er riss die Augen weit auf, wie im höchsten Erstaunen, hob noch einmal das Haupt, seine Lippen verzogen sich schmerzlich, er ließ das Haupt sinken, seine Nasenflügel öffneten sich weit, ein leises Röcheln, er starb.“</p>
<p>Der Film hat sich im Übrigen ziemlich genau an die literarische Vorlage gehalten. Dadurch ist er ein nachdenklich machender Streifen geworden, mit einem tristen Ende statt Happy-End. Für den Kinobesucher war das Gezeigte nicht nur die Agonie eines Helden, es war auch die Agonie der großartigen Serenissima Venedig und die Agonie der dekadenten Gesellschaft des Rokoko. Mit Recht, denn danach kam die Französische Revolution.</p>
<p>Doch bleibt die Frage, ob dieser Film das wahre Bild seines Helden Casanova bringt. Scheint der doch bei allem Gerede von wahnsinniger Liebe für den Kinobesucher eher ein Sexkranker zu sein. Weil wir für alles Übertriebene ein scheinbar passendes Krankheitsbild haben. Dadurch verschwimmt der Wesensunterschied zwischen den beiden großen Frauenhelden Casanova und Don Juan. Wenn Don Juan auch bloß eine fiktive Figur ist, so muss er doch als Gegenstück zu Casanova erkennbar bleiben. Und zwar in dem Sinne, dass Don Juan nur den Wunsch hatte, möglichst viele Frauen zu besiegen, wobei ihm vollkommen gleichgültig war, was danach aus den Frauen wurde. Casanova hingegen hatte den Ehrgeiz, für jede Frau der großartigste Liebhaber zu sein und ihr damit mehr zu geben als sie ihm mit ihrer Hingabe bot. Zudem hat Casanova sich immer wieder bemüht, die Geliebte nachher nicht als die Geschädigte dastehen zu lassen.</p>
<p>Diesen Aspekt hat der Film unterschlagen. Weil Arthur Schnitzler schon nicht daran gedacht hat. Es sei denn, man deutet sich die Trauer, die Casanova bei der Rückkehr nach Venedig zeigt, als Ausdruck der Verzweiflung darüber, dass dieses Abenteuer auf dem Heimweg mit dem Tod Lorenzis zwei jungen Frauen unwiederbringlich den Liebhaber geraubt hat, was nicht sein Stil war. Um das Phänomen Giacomo Girolamo Casanova zu porträtieren, hätten die Filmemacher sich besser nicht auf Arthur Schnitzler und seine Phantasie verlassen, sondern auf den reichhaltigen Schatz an Liebesabenteuern zurückgegriffen, den Casanova in seiner zehnbändigen Lebensgeschichte hinterlassen hat. Wollten sie jedoch einen Film über das Altern machen, dann muss man ihnen dafür danken, dass sie dieses Phänomen noch recht moderat und unterhaltsam, ja, amüsant dargestellt haben.</p>
<p>(Walter Laufenberg in: www.netzine.de)</p>
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		<title>614. Ausgabe</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Verständlich, dass so ein Pfennigfuchser wie Christian Wulff nicht zurücktritt. Denn durch seinen Rücktritt würde er nach dem Gesetz über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten den Anspruch auf den Ehrensold verlieren, der einem ehemaligen Bundespräsidenten auf Lebenszeit nur zusteht, wenn er aus politischen Gründen oder wegen Krankheit ausscheidet, und der so &#8230; <a href="/614-ausgabe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verständlich, dass so ein Pfennigfuchser wie Christian Wulff nicht zurücktritt.</strong> Denn durch seinen Rücktritt würde er nach dem Gesetz über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten den Anspruch auf den Ehrensold verlieren, der einem ehemaligen Bundespräsidenten auf Lebenszeit nur zusteht, wenn er aus politischen Gründen oder wegen Krankheit ausscheidet, und der so hoch ist, wie die Amtsbezüge ohne Aufwandsentschädigung waren, also derzeit 199 000 Euro jährlich. Dieser Ehrensold fiele bei Wulff weg, weil Dummheit noch nicht als Krankheit anerkannt ist.<br />
<strong><br />
Gut, dass das Schloss Bellevue in Berlin so viele Räume hat.</strong> Wenn wir uns endlich ermannen und den überflüssigen Job des Bundespräsidenten abschaffen, können wir in diesem Gebäude ohne Schwierigkeiten alle noch lebenden ehemaligen Bundespräsidenten mit ihren Familien gleichzeitig unterbringen.</p>
<p><strong>Berlin, die deutsche Hauptstadt der Schwulen und der Hartz-4-Empfänger, ist auch die Hauptstadt der Hunde. </strong>Im Jahre 2010 waren rund 110 000 Hunde registriert. Ein neuer deutscher Rekord, denn im Jahr zuvor waren es erst rund 105 000. Wenn man realistisch ist, kann man annehmen, dass noch einmal so viele Hunde nicht registriert in Berlin leben. Da muss man also aufpassen, wo man hintritt. In China soll es deshalb schon Überlegungen geben, eine Kette von Edelrestaurants mit speziellen Hundegerichten in Berlin einzurichten. Die Berliner seien doch besonders offen für alles Exotische. Verstehe das, wer will.</p>
<p><strong>Die engere Auswahl zum Deutschen Buchpreis, die sogenannte Shortlist (deutsch!) </strong>zeigt kein einziges Beispiel eines Romans, der das große Problem unserer Zeit behandelt. Dabei könnte ich auf Anhieb ein halbes Dutzend solcher Groß-Themen nennen. Doch beim Deutschen Buchpreis werden, obwohl so schön ausgewogen ausgesucht – drei Frauen und drei Männer als Autoren –viermal nur kleine Privatheiten geboten, hübsch gemacht, daneben ein Porträt in phantastischer Romanform sowie eine DDR-Reminiszenz, die dann auch den Preis bekam – selbstverständlich. Wagt die ernsthafte Literatur sich nicht mehr an große Themen heran? Oder fehlt der Durchblick auf das, was unsere Zeit prägt? Oder resignieren wir vor der Überflutung des Buchmarkts und des Leserbewusstseins durch Krimis und historische Romane?<br />
<strong><br />
Aus Griechenland ist zu hören,</strong> dass man auch weiterhin alle Sparanstrengungen zur Rettung des Euro ins Leere laufen lassen will, bis Brüssel bereit ist, die Drachme als gesamteuropäische Währung einzuführen, natürlich mit einer neuen Europäischen Zentralbank, die ihren Sitz in Athen haben soll.</p>
<p><strong>Es gibt aber auch gute Nachrichten:</strong> Unsere politischen Parteien haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Geldspenden bekommen, alle außer den Grünen, die vor allem vom Arbeitgeberverband Südwestmetall beschenkt wurden. So können auch gute Nachrichten einen schlechten Beigeschmack haben: Insgesamt waren die großzügigsten Spender abermals die Metallindustrie, die Allianz sowie BMW und Daimler.</p>
<p><strong>Ausländer gibt es nicht mehr, bloß noch Menschen mit Migrationshintergrund.</strong> Damit ist der uralte Zusammenhang von Ausland und Elend, der ja nicht nur beinahe ein Gleichklang war, endlich überwunden. Die Hintergründigen haben allen Anlass zu sagen: Der Germanistik sei Dank! Oder darf man inzwischen auch schon nicht mehr an unsere germanische Herkunft erinnern?</p>
<p><strong>Am 7. Januar in der FAZ ein aufschlussreicher Artikel über die Verarmung unserer Sprache</strong> durch die Worterkennung bei Computern, die unsere Bindestriche einfach für überflüssig erklärt und weglässt. Auf der Seite gegenüber dann prompt Schwierigkeiten beim Lesen der Überschrift: Thomas Herzogs Oskar von Miller Forum in München. Natürlich können die FAZ-Redakteure nicht dazu verdammt werden, selbst alle FAZ-Artikel zu lesen.</p>
<p><strong>Im Wochenblatt der Metropolregion Rhein-Neckar</strong> eine Bildstrecke mit Bürgern und ihren Wünschen für 2012. Dabei ein Apotheker: „Natürlich wünsche ich mir Gesundheit für meine ganze Familie und für alle meine Kunden.“ – Ehrlich?</p>
<p><strong>Und in eigener Sache: </strong>Ich stehe zur Verfügung, liebe Frau Merkel, falls Sie mal wieder einen Bundespräsidenten-Kandidaten brauchen. Ich habe ein Dreifachstudium mit ordentlich erarbeitetem Doktor zu bieten, bin gesund und reiselustig, nicht vorbestraft und ohne Punkte in Flensburg, habe politische Erfahrungen aus einer Regierungszentrale, keine Schulden und keine reichen Freunde, – und ich werde auch niemals an Ihrem Stuhl sägen. Also!</p>
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		<title>Das Bildnis des Dorian Gray</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 21:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laufenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Dorian Gray, GB 2009, 108 Minuten, Regie: Oliver Parker, Drehbuch: Toby Finlay nach dem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde) Der Film, immerhin der siebte von inzwischen neun Verfilmungen des Romans, bemüht sich, der literarischen Vorlage gerecht zu werden, das heißt maßstabgenau, wenn auch gekürzt, das Bild &#8230; <a href="/das-bildnis-des-dorian-gray/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1709"></span>(Dorian Gray, GB 2009, 108 Minuten, Regie: Oliver Parker, Drehbuch: Toby Finlay nach dem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde)</p>
<p>Der Film, immerhin der siebte von inzwischen neun Verfilmungen des Romans, bemüht sich, der literarischen Vorlage gerecht zu werden, das heißt maßstabgenau, wenn auch gekürzt, das Bild der englischen Gesellschaft wiederzugeben, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts beschrieben und 1890 erstmals veröffentlicht wurde, und zwar als Fortsetzungsroman „The Picture of Dorian Gray“ in „Lippincott’s monthly magazine“. Also zeigt der Film die grenzenlose Bewunderung der feinen Gesellschaft für die natürliche Schönheit des jungen Dandys namens Dorian Gray, kontrastiert das ein wenig mit dem Elend der hoffnungslos dahinvegetierenden armen Unterschicht sowie mit der brutalen Skrupellosigkeit der Genussmenschen und schließlich auch noch mit der abstoßenden Scheußlichkeit des von Reue gepackten ehemaligen Schönen. Alles sehr drastisch gebracht, nur haben die Filmemacher übersehen, dass sie für ein Publikum arbeiten, für das die ignorante Welt des Snobismus wie auch der hoffnungslos Armen gut hundert Jahre zurückliegt. Sinnvoll gewesen wäre ein Hinweis – zumindest in einem Vorspruch – auf die damalige Zeit unter der Herrschaft der Baumwolle, des Frühkapitalismus, der Endzeitstimmung.</p>
<p>Wie der reiche Lord Henry Wotton, im Film nur immer Harry genannt, mit seiner überlegen elitären Attitüde und den sarkastisch spitzen Bemerkungen über Gott und die Menschen den wohlerzogenen und arglosen Erben eines großen Vermögens, den jungen Dorian Gray zum rücksichtslosen Leben eines Hedonisten verführt, das dürfte für die Jugendlichen von heute kaum noch glaubhaft sein. Weil es den verführbaren Arglosen nicht mehr gibt. Unsere Jugend ist von kindauf durch die unendlichen Weiten des seichten Wassers von Presse, Film und Fernsehen gewatet, daher mit allen Varianten der Verführung vertraut. Und sie ist mit derart viel unterhaltsam servierter Brutalität aufgewachsen, dass selbst ein so betont blutrünstig gemachter Film nichts Besonderes mehr ist.</p>
<p>Die damals aufregende Geschichte: Der schöne Jüngling Dorian Gray willigt ein, dass der Maler Basil Hallward ihn porträtiert. Und er ist hinterher so beeindruckt von seinem Bild, das er so gern betrachtet – ein Nachfahre des Narziss, der sich im Wasser gespiegelt sieht –, dass er den Wunsch äußert, das Gemälde möge statt seiner altern. So verständlich das ist – und so unmöglich, bei Oscar Wilde wird es möglich, weil es mit der Intensität eines Gebets ausgesprochen wurde und so was wie ein Vertrag mit dem Teufel ist. Trat bisher Harry, der Verführer, als eine Art Mephisto in Erscheinung, so bekommt nun Dorian Gray durch seinen unfrommen Wunsch etwas Faustisches. Dass er gegen Ende der Geschichte auch noch Harrys Tochter zu einer Art deutschem Gretchen macht, treibt die literarischen Anklänge auf die Spitze. Doch anders als Faust will Dorian Gray nicht Erkenntnisse sammeln, sondern bloß Sinnengenüsse aller Art. Die Menschen des Fin de siècle waren halt bescheidener als die Menschen des Mittelalters, die noch das faustische Streben verstanden hatten. Zur Zeit Oscar Wildes erinnerte man sich vermutlich auch noch an die einfache Methode der alten Israeliten, sich von Schuld und Makel zu befreien: Man wälzte diese seelischen Lasten auf einen Esel oder ein Maultier ab, dem man mit einem Messerstich in die Kruppe den Befehl gab, mit diesen Lasten davon zu rennen, um in der Wüste zu verenden. Statt des Tiers ein Gemälde, das alle Schuld und jeden Makel auf sich nimmt, wie praktisch. Was für eine Idee!</p>
<p>Das Nur-Noch-Genießen des Dorian Gray fordert seine Opfer, angefangen mit der Selbsttötung der ersten Geliebten, einer naiv gutgläubigen Schauspielerin. Der Genießer leistet sich in den folgenden zwanzig Jahren alle Laster, wird sogar zum Mörder, als er den Maler ersticht und die Leiche verschwinden lässt. Denn der Maler wollte das Bild für eine Ausstellung ausleihen. Doch hatte Dorian Gray erste Anzeichen von Veränderungen an seinem Gemälde entdeckt und es deshalb auf dem stets verschlossenen Dachboden seines Hauses versteckt. Schließlich kann er den wortlosen Vorwurf nicht mehr ertragen, den sein Bild ihm mit der immer deutlicher gezeigten Fäulnis macht, die sein ausschweifendes Leben ihm eingebracht hat. In einem Anfall von Wut zerstört er das Gemälde. Womit er sein eigenes Leben zerstört. Dadurch plötzlich mit allen Verfallserscheinungen zu einem Monster von Hässlichkeit geworden, stirbt er, während das Gemälde als das Bild des strahlend schönen jungen Mannes neu entsteht.</p>
<p>So fremd uns heute die Welt vom Ende des 19. Jahrhunderts erscheint, irrationale Phänomene wie Ichaustritt und Persönlichkeitstausch sind uns vertraut, weil sie zu der Fantasy-Welt gehören, die uns tagtäglich von geschäftstüchtigen Produzenten geboten wird. Was das eigentlich Erstaunliche dieses Films und des dahinter stehenden Stücks Weltliteratur ist, das ist der erhobene Zeigefinger des Autors Oscar Wilde, der hinter der schaurigen Geschichte nicht zu übersehen ist: Sowas tut man nicht! Sich das klarzumachen ist wichtig, damit man nicht dem Irrtum verfällt, die köstlich sarkastischen Äußerungen des Verführers Harry, ein Aphorismus schöner als der andere,  seien die Meinung des Autors. Ein im Hintergrund aufleuchtetendes moralisierendes Moment des Films wie auch des Romans – wer hätte das von Oscar Wilde gedacht, dem Dandy und Genießer, der damals auf dem Gipfel seiner Erfolge war?</p>
<p>Der 1854 in Dublin geborene Autor, der in Dublin, Oxford und London studiert hatte, war schon früh erfolgreich mit ironisch seine Zeit kritisierenden Erzählungen und Komödien sowie kunstvollen Märchen. Sogar so erfolgreich, dass er Vortragsreisen durch England und Amerika machte. Er war ein typischer Vertreter der Dekadenz seiner Zeit, ein Snob und Dandy. Was alles gut ankam bei seinen Zeitgenossen. Doch 1895 wurde er, weil als Homosexueller entlarvt, zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Auch diese Zeit, in der er unter den unmenschlichen Zuständen der britischen Justiz gelitten hat, ist von ihm zu Literatur gemacht worden. Aber nach diesen zwei Jahren war er ein gebrochener Mann, der vergeblich versuchte, in Paris einen neuen Anfang zu machen. Er starb dort verarmt im Jahre 1900 mit gerade erst sechsundvierzig Jahren.</p>
<p>Was soll man abschließend zu dieser Umsetzung von Literatur zu einem filmischen Schauerstück sagen? – Hoch lebe die Literatur!</p>
<p>(Walter Laufenberg in: www.netzine.de)</p>
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