Archiv der Kategorie: S-Z

Salär

Die Faustregel sollte man sich merken: Was einer nur für Geld tut, das ist – zumindest für ihn selbst – mehr als Geld auch nicht wert (vgl. Ehrenamt, Geld).

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Sand

S. ist nach Wasser der weltweit am meisten verbrauchte Rohstoff. Er wird immer knapper, weil er in fast allen Produkten steckt. Der Verbrauch übersteigt inzwischen bei Weitem das, was durch Verwitterung von Gestein nachkommt. Und der viele Wüsten-S. ist kein Ersatz, denn der ist als Baumaterial nicht zu gebrauchen, weil er vom Dauerwind viel zu fein abgeschliffen ist. Die S.-Preise steigen unaufhaltsam. Es gibt schon eine weltweit operierende S.-Mafia, die ungeheure Umsätze macht. Deshalb: Wer sich jetzt nicht noch schnell unterm Fenster einen S.-Berg zulegt, ist selbst schuld, dass er arm bleibt (vgl. Sandmännchen, Spekulantentum).

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Sapiosexuell

S. soll Anfang des 21. Jahrhunderts der neueste Hit der sexuellen Orientiertheit von Menschen sein. Ist er aber nicht. In dem Begriff steckt das lateinische Wort sapere = wissen, uns geläufig seit dem Weckruf der Aufklärung: Sapere aude! Wage zu wissen! Der sapiosexuell eingestellte Mensch hält das Wissen und die Bildung des Partners für wichtiger als alle Äußerlichkeiten. Das ist keine neu entdeckte Geschlechtlichkeit, sondern eine Sache der Präferenz, die zwar selten anzutreffen ist, aber bei heterosexuellen Menschen genauso vorkommen kann, wie bei homo-, bi- oder pan- und allen noch anderssexuellen Menschen (vgl. Bewusstsein, Bildung, Körperkultur, Sex, Wissen).

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