In klassischen Zeiten eine der großen Wissenschaften, dann verdrängt von den modernen Wissenschaften mit ihren täglich neuen Erkenntnissen, neuerdings aber wieder im Kommen, besonders im politischen Raum, wo es darum geht, nichts zu sagen, und das möglichst effektvoll (vgl. Aristoteles, Dialektik, Politiker, Schlagfertigkeit).
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vbnm
Verschlagwortet mit Rhetorik
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Der Biedermeierautor Jean Paul Friedrich R. (1763-1825), der unter dem Nom de plume Jean Paul publizierte, war der erste deutsche Berufsschriftsteller. Der Schreibmaniak hat die literarische Abschweifung nicht erfunden, aber zur weitschweifigsten Abschweifigkeit ausgebaut, so dass er jede Kurz-Charakterisierung seiner Person als eine Beleidigung empfinden müsste. Ihn beleidigen will ich aber nicht, dafür schätze ich ihn viel zu sehr. Deshalb kein Wort mehr über ihn außer: Prost (vgl. Künstler).
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Verschlagwortet mit Richter
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Nein, Adam R. , der vielgenannte Rechenmeister der Deutschen, geboren 1492 in Staffelstein und gestorben 1559 in Annaberg, hat das Rechnen nicht erfunden und nicht einmal neue Lösungen für schwierige Aufgaben entdeckt. Er hat lediglich das Rechnen auf dem Rechenbrett propagiert und dafür sehr plausible Rechenbücher geschrieben, die 200 Jahre in Gebrauch blieben, weil damals das Verlagswesen noch nicht so aufgeblüht war, dass jedes Jahr neue Schulbücher gekauft werden mussten. Das hat ihn zum zweiterfolgreichsten deutschen Bestsellerautor nach Martin Luther und vor Adolf Hitler gemacht (vgl. Buch, Verlage).
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Verschlagwortet mit Riese
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Oft totgesagt und doch immer noch die attraktivste Literaturform. Das ideale Medium für die Verleger, weil ein dickes Werk dickere Gewinne bringt, für die Leser, weil es den Ausstieg aus dem Alltag erlaubt, für die Autoren, weil es die Phantasie von der Leine lässt. Der eigentliche Vorzug ist jedoch, dass der R. zur Durchleuchtung der jeweiligen Gesellschaft Aufblick und Durchblick gleichzeitig bringt (vgl. Durchdringungsfähigkeit, Fiction, X-Ray-Stil).
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Verschlagwortet mit Roman
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Dieser Zwitter aus Sachbuch und Erzählung ist eine belletristische Spezialität, die viele Freunde hat. Die einen brauchen ihn zum Aussteigen aus ihrer Zeit, die anderen um ihre Zeit mit früheren Zeiten vergleichen zu können. Weil er die Vergangenheit schildert, vergeht er nicht so schnell wie der Zeitroman. Ist dessen Thema, die Gegenwart, doch bloß dieses Schnipselchen zwischen Vergangenheit und Zukunft (vgl. Zeitroman).
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Verschlagwortet mit historischer Roman
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R. in Rosa, erlaubter Blick voller Verzückung auf deine vielblättrige Supervulva. Nur, was tun mit dir? So verschlossen, wie du dich mir anbietest. Ich kann dich wohl nur verschenken – und muss mich sogar beeilen damit (vgl. Blumensprache, Reiz, Symbol).
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Eine früher beim Nobelpublikum beliebte Methode, sich sein Geld abnehmen zu lassen. Heute fast nur noch für die Geldwäsche interessant. Weil immer mehr Menschen kapiert haben, dass beim R. die Bank zwei Chancen mehr hat als sie, müssen die Spielbanken jetzt schon um Zocker werben (vgl. Noblesse).
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Verschlagwortet mit Roulette
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Der Begriff R. stammt aus den Naturwissenschaften und hat heute Bedeutung in allen Lebensbereichen, mal störend und mal gern gesehen. Ein Beispiel für letzteres: Weil die kleinen Leute Fußball für wichtig halten und sie den weitaus größten Teil unserer Bevölkerung stellen, zeigen sich die vom Votum der Masse abhängigen Regierenden fußballbegeistert, was den kleinen Leuten beweist, dass Fußball wichtig ist, weil sich sogar die Großen dafür begeistern (vgl. Ablenkung, Denkverbot, Feedback, Hohlkopf).
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vbnm
Verschlagwortet mit Rückkopplung
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