Archiv der Kategorie: Kurzgeschichten

Der Zweikampf

Lesen Sie hier die speziell fürs Internet geschriebene Kurzgeschichte über Galileo Galilei:

E-mail an die Newsgroup@de.alt.flame:

Hier ist Galileo Galilei. Ich wende mich an alle kühlen Köpfe der Welt und bitte sie um Hilfe in meinem Kampf um mein gutes Recht. Ich bringe hiermit mein Anliegen ein in den virtuellen Raum, weil ich mein ganzes Leben der virtus, der Tugend, gewidmet hatte. :-)

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FUNDĂTURA

Noapte de smoală şi o maşină care merge cu mare viteză. Pe aici vine cotitura? Mai bine să-mi arunc privirea pe hartă.

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Dead End Street

A night of heavy darkness and a fast car. Is this the turnoff? Is the shortcut this way? Better take a look at the map.

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In der Sackgasse

Die Nacht so schwerschwarz und der Wagen so schnell. Diese Abzweigung? Ist das die Abkürzung? Was sagt die Karte? Der lichte Moment mit der Innenbeleuchtung half nicht viel, störte nur beim Fahren. Erich fluchte und beschleunigte wütend. Also auf das winzige Lämpchen verzichten. Ohnehin keine Frage mehr, ob die Abzweigung richtig war oder nicht. Längst vorbei. Und in das nächste dunkle Loch, das sich rechts öffnete, hineingerutscht. Viel zu schnell, protestierten die Reifen. Macht nichts, einfach sportlich, brummte Erich. Er war der Kapitän, ihm konnte man nicht widersprechen. Bloß dumm, daß die Scheinwerfer immer nur geradeaus sehen können. Offenbar eine Endloskurve mit grell aufleuchtenden Hauswänden links und tückisch verdickter Schwärze rechts. Erich hielt sich so dicht wie möglich an die Hauswände links, ließ die Lichter über brettervernagelte Fenster und mit Latten verriegelte Türen lecken. Hier wohnt kein Mensch, wir sind am Ende der Welt angekommen, stöhnte er. Ein heftiges Kratzen und Klirren antwortete ihm. Was war das?
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Kati Seilo:
Amor ja tuomari

Jo kuusi tuntia mies on juossut autiolla rannalla. Hänen jalanjälkensä koristavat Toskanan rantaviivaa. Kuusi tuntia hän on huutanut Philipeä, vaikka hänen äänensä on hukkunut merilintujen kirkunaan ja tylyyn rantamyräkkään. ”Philipe!” Tunnit paahtavassa heinäkuunauringossa tuntuvat päiviltä, saavat kulkijan pään painumaan, kuten ratsulla, jonka suitset on vedetty liian tiukalle. Ne laskeutuvat säkille ja saavat sen tuntumaan raskaammalta ja painamaan vuoroin toisen ja sitten taas toisen olkapään alas ja ne tarttuvat kenkiin ja saavat ne juuttumaan rannan hiekkaan. Kengät, jotka haluaisivat vain levätä, vaipua siihen ikuiseen viimeiseen uneen. Hän tempaisee ne parilla otteella jaloistaan ja jatkaa kulkuaan paljasjaloin.

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Amor og dómarinn

eftir

Walter Laufenberg.

Íslensk þýðing:

Ingibjörg Hjartardóttir og

Myriam Dalstein

Í sex klukkustundir hefur maðurinn verið á hlaupum meðfram ströndinni og fótspor eftir fótspor stimplast  í mannlausa fjöruna í Toskana. Í sex klukkustundir hefur hann hrópað á Philipe. Köll hans blandast malarkliðnum og ölduskvaldrinu: „Philipe!” Klukkustundirnar undir þungri júlísólinni verða að dögum og þvinga höfuð hans niður svo hann minnir á stoltan hest sem hefur verið beislaður of þröngu beisli, þær leggjast með öllum sínum þunga á bakpokann hans og síga í axlirnar til skiptis, hanga í skónum sem sogast ofan í sandinn og vilja fá að vera þar í friði, þrá ekkert annað en hvíld og eilífan svefn. Hann rykkir í – einu sinni, tvisvar – rífur sig lausan og heldur berfættur áfram.

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Amor und der Richter

Sechs Stunden schon rennt der Mann die Küste entlang, Fußstapfen für Fußstapfen auf den menschenleeren Saum der Toskana gedrückt. Sechs Stunden lang sein Schrei nach Philipe. In das stur ablehnende Palaver von Tuschelwellen und Kicherkies hinein: „Philipe!” Stunden unter den schweren Händen der Julisonne werden wie Tage, drücken den Kopf runter, als wäre dem stolzen Zelter das Zaumzeug zu fest angezogen, hocken sich auf den Reisesack, der mal die eine Schulter hinabzieht, mal die andere, hängen sich an die Schuhe, die im Sand steckenbleiben, endlich ihre Ruhe haben möchten, endlich den ewigen Schlaf alles Vergänglichen antreten. Mit ein zwei Rucken reißt er sich die Schuhe von den Füßen, läuft er barfuß weiter.

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