Buchkultur

Das Buch entwickelte sich schon bald nach Johannes Gutenberg zu dem führenden Massenmedium, das es dann Jahrhunderte lang blieb. Doch verliert es jetzt die Masse, weil der die Phantasie fehlt, sich die Personen und Schauplätze bildhaft vorzustellen, und weil ihr das Mitdenken zu unbequem ist. Mit der nervenden Bildchenkultur von heute bekommt das Buch die Chance, wieder zum Medium der geistigen Elite zu werden, also zu seinen Ursprüngen zurückzukehren (vgl. Buch, Lesen).

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