Archiv des Autors: Laufenberg

Übergewicht

Mit dem harten Unwerturteil Ü. ist eine Abweichung nach oben von einem auf Geschlecht, Alter und Körpergröße bezogenen Gewicht gemeint, das als normal gilt. Dieses so genannte Normalgewicht ist allerdings ein Unsinn, weil die Natur keine Normen kennt. Es gibt nur Durchschnittswerte, die man durch Erhebungen auf Massenbasis findet. Die aber ändern sich, genau wie die wechselnden Moden unterworfenen Vorstellungen von einem schönen Körper, die bei der Festlegung des Normalgewichts mitspielen. Das bedeutet, dass das Normalgewicht von heute nicht mehr ist als der ermittelte Durchschnittswert und das Menschenbild von gestern und dass man morgen das Ü. sowie die Schönheitsvorstellung von heute als Normalgewicht bezeichnen wird (vgl. Forschung, Normen, Rubens, Schönheitsideal).

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884. Ausgabe

Passiertes! – Passierte es?

 

 

Jetzt hat doch tatsächlich bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, nur noch gut die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dabei war in der Journaille eifrig mit dem Argument Wind gemacht worden, es gehe um ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ein Wind, der die Leute an die Wahlurne pusten müsste. Doch hielt fast jeder zweite Wahlberechtigte das für überflüssig, weil er wusste, dass die großen Problemfelder Frieden, Klima, Wohlstand die einen wie die anderen Politiker zu ganz ähnlichen Maßnahmen zwingen, zumal die großen Linien der Politik von der Europäischen Union und der Bundesregierung vorgegeben werden.  

 

Immer mehr Menschen haben Übergewicht. Obwohl die Festsetzung eines Normalgewichts ein Unsinn ist, weil die Natur keine Normen kennt, sind die vorsichtig zu genießenden Statistiken aussagekräftig. So die Feststellung, dass in den USA und allen europäischen Ländern viel mehr Männer Übergewicht haben als Frauen, mit der einzigen Ausnahme Türkei, wo es umgekehrt ist. Wird damit das dort herrschende völlig andere Frauenbild sichtbar?

 

Nur Selbstbeweihräucherung? Die Parteiprogramme zur aktuellen NRW-Landtagswahl seien genauso unverständlich wie bei der letzten NRW-Landtagswahl vor fünf Jahren, heißt es in einer Analyse der Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim in Stuttgart. Sie fanden darin Bandwurmsätze, sperrige Neuschöpfungen wie Krankenhausinvestitionskostenförderung und Bürger*innenmedien-Kompetenzprojekte sowie hochstilisierten Krampf wie Hyperscaler, Cashcamp, Flowback und Purpose-Unternehmer*innentum. Die Hohenheimer haben seit 2009 mehr als 700 Wahlprogramme analysiert und dabei festgestellt, dass die Wahlprogramme nach wie vor nicht dem erklärten Zweck dienten, gelesen und verstanden zu werden. 

 

Fiducia, Laetitia, Disciplina usw. Weil ich für mich selbst immer wieder Namen von Frachtern übersetzen muss, die auf dem Rhein vor meinem Fenster vorbeiziehen, weiß ich endlich, wozu ich neun Jahre lang Latein gelernt habe. Umso mehr freue ich mich auf die Sonderausstellung zum Thema „Latein. Tot oder lebendig?“, die jetzt im westfälischen Lichtenau eröffnet wurde, um die imponierende Geschichte des Lateinischen von der Antike bis heute darzustellen. Habe „extemplo“ auf meinem Globus die beste Fahrtstrecke in die Antike ausgesucht.

 

Zeitverschiebungen. Es gab eine Zeit, und das war die bisher längste Zeit, da konnte man nur kriechen, gehen und laufen. Darauf folgte die Zeit, da bewegte man sich auf dem Rücken von Eseln, Pferden, Kamelen und Elefanten. Danach kam die Zeit, da fuhr man mit der von Pferden gezogenen Karre oder Kutsche und Bahn. Ihr folgte die Zeit, in der fast jeder sich der eigenen motorisierten Kabine auf Rädern bediente, die vor der Tür stand. Deren Ende erleben wir gerade. Danach wird die Zeit kommen, da sich jeder Einzelne ohne Bindung an Straßen und Schienen durch die Luft bewegt wie ein Vogel.

 

Jetzt sind wir doch tatsächlich auf dem Weg zurück ins 12. Jahrhundert. Damals kamen bei uns die Familiennamen auf, weil man in seinem Ort die vielen Menschen, die denselben Rufnamen trugen, zu unterscheiden suchte. Man hätte sie einfach durchnummerieren können als Maria die Sechsundzwanzigste und Johannes der Vierundachtzigste. Doch man zog es vor, sie nach dem Beruf oder Aussehen oder der Wohnung und dergleichen zu definieren. So kam es zu Josef der Schmied, Anna die Kleine und Peter am Bach. Das wurde schnell abgeschliffen zu den heute gängigen Namen Josef Schmidt, Anna Klein und Peter Bach. Doch heute propagieren Leute, auch im Fernsehen, die ausschließliche Verwendung des Vornamens und halten sich damit für besonders erleuchtet und freundlich. Erst wer einmal versucht hat, einen neuen Bekannten, von dem er nur den Vornamen kennt, zu kontaktieren und vergeblich ins Telefonbuch oder bei Google reingeschaut hat, versteht, dass diese kumpelhafte Freundlichkeit ein Irrweg ist. Das bloße Du mit dem Vornamen schafft nur Distanz und zeigt damit Desinteresse.  

 

Ja, es ist jetzt da, mein Buch über die beiden Dichter Goethe und Tschechow. Also eine Stimme mehr in dem tausendfachen Lobgesang auf die beiden Großschriftsteller? Nein, so leicht kommen die beiden bei mir nicht weg. Die eine der zwei Erzählungen in diesem Buch heißt: „Goethe versus Vulpius, Vulpius, Vulpius und Vulpius“, und die andere Erzählung heißt: „Tschechow zu Gast beim Doppelmörder“. Diese Titel verraten doch schon, dass es hier um zwei Lebensbilder geht, die einmal ganz anders daherkommen, dramatischer und dabei auch entlarvender. Siehe http://www.netzine.de/library/.

 

 

 

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883. Ausgabe

Passiertes! – Passierte es?

 

 

Jetzt wird Deutschland vorgeworfen, zuviel Sympathie für Russland zu haben. Wobei übersehen wird, dass etwa ein Drittel Deutschlands mit rund einem Fünftel seiner Bevölkerung vierzig Jahre lang unter sowjetischer Oberaufsicht stand und auf Brüderlichkeit mit Russland getrimmt wurde. Aus diesem Teil Deutschlands und dieser Erziehung kam auch die langjährige Bundeskanzlerin. Und bei den Sozialdemokraten hat ein Hang zum Sozialismus Tradition. So was kann doch nicht ohne Nachwirkung sein.

 

Ich lese, dass international die Investitionen in die Entwicklung neuer Waffensysteme so hoch sind, wie niemals zuvor, vor allem in USA, China, Indien, Russland und Britannien. Umso erstaunlicher ist, dass sich der Ukraine-Krieg insofern ungewöhnlich zeigt, als er einmal nicht in erster Linie dazu veranstaltet wird, den interessierten Machthabern in aller Welt die neuesten Waffenentwicklungen im Realitätstest vorzuführen, eher dazu, ausgemusterte Waffensysteme loszuwerden, also als eine Art Ausverkauf: Alles muss raus!

 

Die russische Invasion in der Ukraine hat ein Vorbild. 1979 marschierten die Russen in Afghanistan ein. Doch nach zehn Jahren sehr verlustreicher Kämpfe mussten sie sich 1989 zurückziehen. Damals hat sich gezeigt, dass die  zahlenmäßige Überlegenheit an Soldaten und Kriegsmaterial nichts bedeutet. Denn Heimatverteidiger zählen gegenüber nur gezwungen kämpfenden Invasoren mindestens zehnfach. 

 

Der Ukraine-Krieg wird auch auf der Sprachebene immer einfallsreicher und brutaler geführt. In der Ukraine bezeichnet man die bisher als Brudervolk geltenden Russen nun als „Okkupanten“, genau wie man einst die deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg nannte. Auch werden die Russen oft „Orks“ genannt, wie die unmenschlichen und plündernden Kreaturen in Tolkins Roman „Herr der Ringe“. Zudem haben manche Medien in der Ukraine begonnen, die Namen Putin und Russland nur noch mit kleinen Anfangsbuchstaben zu schreiben.

 

Aus Moskau wird gemeldet, dass es dort zu einer massenhaften Abkehr von den Russisch-Sprachkursen für Ausländer an der Universität gekommen sei. Abgemeldet hätten sich vor allem aus praktischen Gründen an der Sprache Interessierte wie österreichische Skilehrer, arabische Boutiquenbesitzer, ägyptische Hotelbetreiber und italienische Event-Manager. Doch die an russischer Literatur Interessierten blieben der Sprache und den Kursen treu. Klar, die Literatur steht über dem problematischen Alltag.

 

Mit den Begriffen Soziale Medien oder Soziale Netze für die Internetfirmen Facebook, Telegram, Twitter und dergleichen haben wir dem Adjektiv sozial den positiven Wert genommen, den es früher hatte, beispielsweise im sozialen Wohnungsbau. Ein neues Gesetz der EU versucht es nun mit einem neutralen Sammelbegriff für diese Internet-Konzerne: Digitale Dienste. Doch bleibe ich lieber bei der einzig passenden Bezeichnung. Digitale Plattformen. Denn platter als bei Facebook und Co. geht’s nicht. 

 

Wird mir auf einmal direkt sympathisch: Die Regionalausgabe BILD Hamburg kritisierte jetzt, dass man im Hamburger Rathaus auf viele Hubs stoße. Das sei mal ein Logistik-Hub, mal ein Wissenschafts-Hub oder ein Kreativ-Hub. Gemeint sei immer ein Zentrum oder Knotenpunkt. Aber es werde ein englisches Wort statt dieser verständlichen deutschen Wörter benutzt, weil sich dort „Menschen wichtig machen oder zumindest banale Begriffe mit vermeintlicher Wichtigkeit aufladen wollen.“

 

Die Statistiker melden neue Zahlen für das Jahr 2021. Danach ist die Zahl der Eheschließungen in Deutschland stark zurückgegangen, die der Geburten aber stark gestiegen. Bei den Geburten überrascht besonders, dass so viele dritte Kinder auf die Welt kamen. Das bestätigt mich mit meinem 2021 erschienenen Buch „Der Dritte“. Ist schon was Besonderes, das dritte Kind – und dieses Buch:

https://www.netzine.de/library/walter-laufenberg/der-dritte-seine-praenatale-biografie-et-cetera-pp/  Und da ist er auch schon: Der Dritte betritt sein Arbeitszimmer.

 

 

 

 

 

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882. Ausgabe

Passiertes! – Passierte es?

 

Das deutsch-ukrainische Verhältnis gab Anlass zum Aufjaulen. So ist er nun einmal, der tumbe deutsche Michel. Wer ihn richtig zu nehmen weiß, der lobt ihn nicht, wenn er ihn zu noch mehr Freundlichkeit antreiben will, nein, er tritt ihm vors Schienbein.

 

Die Katholische Kirche hat nicht nur mit dem himmlischen Bodenpersonal Sex-Probleme. Jetzt stoßen sich immer mehr Gläubiginnen (oder Gläubigerinnen?) auch noch an der für sie unerträglichen Geschlechtlichkeit Gottes. Die Forderung à la mode heißt: Der Gott soll generell den Artikel verlieren. Allerdings bleibt die Frage offen, ob die Frauen mit einem sprachlich kastrierten Gott etwas gewinnen.

 

Lese im Wirtschaftsteil der Zeitung: Finanzinvestoren haben in Deutschland schon Hunderte Arztpraxen aufgekauft. Nun weiß man ja, dass Investoren nur kaufen, wovon sie einen dicken Gewinn erwarten können. Da frage ich mich: Wird aus den vereinzelten Fehltritten von Schwarzen Schafen unter der Ärzteschaft, die sich mit der Berechnung nicht erbrachter Leistungen bereichert haben, jetzt das ganz große Geschäft? Unser dummes Krankenversicherungssystem mit der Vereinbarung zwischen Arzt und Patient über Leistungen, die von der Krankenkasse zu tragen sind, ist ja direkt eine Einladung dazu. Denn das ist ein Vertrag zu Lasten Dritter, und der ist nach deutschem Recht unzulässig. Was unsere Politiker aber nicht stört, weil sie auf das traditionell hohe Ethos der Ärzte vertrauen. Derselbe Effekt jetzt auch bei den Corona-Teststationen, die massenhaft falsch abgerechnet haben sollen. Aber unser adipöser Bundestag schläft. Klar, Korpulenz macht träge.

 

Neben Politikern und Journalisten drängen auch Jedermann und Jedefrau den deutschen Bundeskanzler zum Handeln. Alle wissen genau, was zu tun ist. Und sein wortloses Zögern deuten sie als Zeichen der Unfähigkeit. Mir gibt zu bedenken, dass ein Regierungschef immer einige strengstens geheime Informationen mehr hat als alle anderen. Da könnte doch etwas bei sein, was –

 

Bei all dem Gequassel rundum jetzt auch das noch: Ein Forscher der Universität Bristol hat herausgefunden, dass Pilze sich in einer eigenen Sprache verständigen. Sie senden und empfangen elektrische Signale, mit denen Sequenzen gebildet werden, die der menschlichen Sprache ähneln. Bin gespannt, wann nun der erste Fremdsprachenkurs in Pilzisch an der hiesigen VHS angeboten wird.

 

Das ist ja wie vom Osterhasen gebracht! Als ich bei www.buch.de nachsehen wollte, ob mein neues Buch „Gesichter Australiens“ bereits lieferbar ist  ̶  oder vielleicht sogar schon vergriffen, sah ich in der Aufstellung mit meinen Büchern ein Fachbuch von einem Anton Allbreit mit dem Titel: „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in den frühen literarischen Arbeiten von Walter Laufenberg“. Und dieses Fachbuch steht genauso zwischen meinen Titeln auch bei den anderen Buchversendern. Finde ich großartig. Ist das doch schon das dritte wissenschaftliche Buch über mich und meinen Schreibbetrieb.

 

Im Anzeigenblättchen entdeckt: 500 historische Romane an Selbstabholer abzugeben. Ich habe sofort überschlagen: Wenn ich pro Woche einen historischen Roman lese, wäre ich damit grob gerechnet die nächsten 10 Jahre versorgt. Leider stand nicht dabei, ob neu oder gebraucht. Aber ist die Historie nicht immer neu und zwangsläufig auch gebraucht? 

 

Wenn historischer Roman, dann mein Buch über den streitbaren souveränen Militärorden der Johanniter und Malteser: „Favoritin zweier Herren.“ Aufgrund intensiver Recherchen auf Malta ist damit ein Buch entstanden, das fehlte. Weil es erstmals den 700 Jahre langen Kampf zur Verteidigung Europas nacherlebbar macht, den erst Napoleon Bonaparte hat scheitern lassen. Alles authentisch und spannend erzählt. Und nicht teurer als ein gutes Abendessen, aber garantiert nicht so schnell verschlungen, erst recht nicht leicht zu verdauen. Siehe https://www.netzine.de/library/walter-laufenberg/favoritin-zweier-herren/

 

 

 

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Zweisamkeit

Die Z. bringt doppelte Freude und doppeltes Glück, aber auch doppelten Ärger und doppelte Sorge. Und dass ein doppeltes Minus stets ein Plus ergibt, damit sollte man in der Z. nicht rechnen (vgl. Blindflug, Ehe, Mathematik).

 

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Herzensbrecher

H. wird er genannt, wenn es zum Ja-Wort kommt, H. auch bei der Scheidung. Als ob es guten und schlechten Bruch gäbe (vgl. Partnerschaft).

 

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Partnerschaft

Die Vorteile des Lebens in P. sind so unvermeidlich die Nachteile des Alleinlebens, wie die Vorteile des Alleinlebens die Nachteile des partnerschaftlichen Lebens sind. Ob eher bei diesem oder bei jenem Leben die Vorteile die Nachteile mehr als nur ausgleichen, ist eine Frage des Temperaments, der Gescheitheit und des Durchsetzungsvermögens (vgl. Allein, Gescheit, Herzensbrecher, Nerven, Single).

 

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Energieversorgung

Wenn ein Krieg um die Sicherung der E. geführt wird, steht der Sieger von Anfang an fest: die Absurdität. Ist doch der Krieg der größte Energieverschwender, den man sich vorstellen kann; deshalb die weit verbreitete Kriegsbegeisterung (vgl. Absurdität, Dummheit, Krieg).

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Tun

Sich zusammentun und sich was antun. Die Sprache deckt Zusammenhänge auf, die uns als Warnsignale dienen könnten. Wenn wir dafür die Antennen hätten. Haben wir aber nicht, und rote Ohren alleine reichen nicht. Da ist Verstand gefragt (vgl. Liebesgetue, Risiko).

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Einzelkind

Jedes älteste Kind einer Geschwisterreihe war einige Zeit ein E., was man ihm im späteren Leben oft noch anmerkt. Aber noch schlimmer ist das Kind dran, das auf Dauer das einzige Kind einer Familie bleibt. Denn beim E. vollzieht sich die frühkindliche Sozialisation nur in der Vertikalen, nämlich von den Eltern zum Kind, nicht aber in der Horizontalen, nämlich zwischen Gleichberechtigten bzw. Gleichunberechtigten. Das zeigt sich beim E. zeitlebens einerseits in der selbstverständlichen Akzeptanz jeglicher Obrigkeit, andererseits in  Disharmonien beim Umgang mit den Mitmenschen. Von daher gesehen sind die zukünftigen Staats- und Wirtschaftsführer Chinas zu fürchten, weil sie die Produkte der unseligen Ein-Kind-Politik von gestern sind (vgl. Despotismus, Harmonie, Sozialisation). 

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